Im Bierbrunnen …

Freibierausschank zum Tag des Bieres.

Zum Tag des Bieres hat der Bund der Bierbrauer in München heute Freibier aus dem Bierbrunnen vor seinem Gebäude am Oskar-von-Miller-Ring ausgeschenkt. Zum Auftakt stiegen Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (CSU), die Bayerische Bierkönigin Barbara Hostmann, die Hallertauer Hopfenkönigin Veronika Springer, der Präsident des Bayerischen Brauerbundes, Friedrich Düll und Ulrich Brandl, der Präsident des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands, in den Brunnen.

Der Tag des Bieres wird alljährlich am 23. April begangen. Erinnert wird an den Erlass des bayerischen Reinheitsgebotes im Jahre 1516.
Pünktlich um 11 Uhr wurde ausgeschenkt, gegen 13.30 Uhr hieß es aus den Kreisen des Brauerbundes, dass nur noch 60 Liter Dunkles und 80 Liter Weizen vorhanden seien. Das Bier kam in diesem Jahr von Paulaner (Hell und Dunkel), das Weizenbier von Franziskaner. Auch einige Hausbrauer nutzten den Termin, um wieder miteinander zu ratschen. In München und Oberbayern gibt es eine lebendige Heimbrauer-Szene.
Mehr Infos mit Slideshow, Bierquiz und Video finden Sie auf den Seiten des Richel-Bräu.

Freibier schmeckt allen - und der Preis bleibt immer stabil!

Hausbrauer (links) und Freibiergenießer (rechts) am Tisch

... und manche kriegen gar ned gnua: Umfüllen für den Heimbedarf.

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In der Kategorie Bier, Politik, Wirtschaft am 23.04.12 um 18:00 Uhr veröffentlicht.
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Gema-frei und doch nicht frei ….

In der Diskussion um die neuen GEMA-Tarife für Tanzlokale schlagen die Wellen hoch. Einige Club-Betreiber fürchten um ihre Existenz. In einer kleinen Serie habe ich aufgezeigt, wie sich die Tarife berechnen und wer die Lizenzeinnahmen bekommt. Einige Club-Betreiber und DJs spielen schon mit dem Gedanken, Abende mit GEMA-freier Musik anzubieten.
In der Süddeutschen Zeitung war zu lesen:

„Rechtsanwalt und VDMK-Mitbegründer Franz Erlmeier begrüßt zudem den Vorschlag, Abende mit Gema-freier Musik zu gestalten, um der Zahlungspflicht zu entgehen. “Allerdings musst du dann nachweisen, dass du auch keine Sekunde an diesem Abend gebührenpflichtige Musik gespielt hast”, räumt der Jurist ein und setzt darum lieber auf eine Klärung durch das Schiedsgericht am Patentamt.“


Ein paar Punkte sind bei einer Veranstaltung mit GEMA-freier Musik zu beachten:

Eine Listenpflicht ist für den DJ unerlässlich. Er muss nachweisen, dass er keine lizenzpflichtige Musik gespielt hat. Ansonsten darf die Verwertungsgesellschaft (auch richterlich bestätigt) von der sogenannten GEMA-Vermutung ausgehen und wird eine Forderung stellen.

Die GEMA geht davon aus, dass es keine Club-Night gibt, die ohne von ihr lizenzierte Musik auskommt, wie Georg Oeller von der GEMA in einem Interview feststellt:

Das GEMA-Logo am Rosenheimer Platz in München

Viele Künstler nehmen eine wichtige Kausel im Wahrnehmungsvertrag der GEMA nicht ernst: Wer einmal mit der GEMA vertraglich verbunden ist, dessen künftige Werke werden für die Dauer des Vertrages mit der Verwertungsgesellschaft ausnahmslos erfasst und lizenziert. Es gibt keine (!) Möglichkeit seitens des Urhebers, einzelne Werke als gema-frei zu deklarieren. Das gilt übrigens auch, wenn ein Jazzer auf einer Bühne frei improvisiert. Sollte er einen Wahrnehmungsvertrag mit der GEMA haben, so wird im Augenblick des Entstehens eines „Songs“ dieser urheberrechtlich geschützt und wahrgenommen. Das erläutert Lorenz Schmid von der GEMA:

Mehr zu den Berechnungsgrundlagen, die ab 2013 für die Lizenzeinnahmen zugrunde gelegt werden, finden Sie hier.
Wer von den Tantiemen der GEMA profitiert, erfahren Sie hier.

Hinweis: Das Foto links oben hat mir Peter Gardill-Vaassen zur Verfügung gestellt. Sein Blog erreichen Sie unter ‘meinblicks Blog’. Herzlichen Dank dafür!

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In der Kategorie Kultur, Medien, Musik am um 16:08 Uhr veröffentlicht.
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