Wor et dat met dem Schötzefess?

(für weniger dem Rheinischen zugetane Menschen: War es das mit dem Schützenfest?)

Die geplante Abgaben-Erhöhung auf Speichermedien hat die „Tarifreform“ der GEMA in Sachen Tanzveranstaltungen etwas überdeckt.
Der Bundesverband Deutscher Hotels und Gaststätten (DEHOGA) hat in der Zwischenzeit eigene Beispielrechungen veröffentlicht, die untermauern sollen, dass alle Kneipen, Discotheken und Clubs draufzahlen.

Auf der Pressekonferenz zur Tarifreform stellte die GEMA Musterrechungen vor, die belegen sollen, dass es für viele kleine Veranstalter billiger werden soll.

...drin geht wohl bald die Musi aus. Quelle: GEMA

Die DEHOGA hält dagegen, dass es teurer wird.

Vor 20 Jahren war ich selber mit einer Blasmusik unterwegs, wir spielten viele Schützenfeste, Bunte oder Bayerische Abende. Heute morgen habe ich selber mal nachgerechnet, wie das heutzutage beziehungsweise im nächsten Jahr aussähe.

Grundlage: Die GEMA-Tarife und die Berechnungen der DEHOGA

Nehmen wir das bei der GEMA genannte 700-Quadratmeter-Zelt.
Der musikalische Abend beginnt um 19 Uhr und endet offiziell um 1 Uhr. Von einer Zugabe sehe ich ab.
Nach derzeitigem Tarif hat die GEMA mit ihrer Berechung korrekt wiedergegeben, dass das 190,50 Euro netto sind.
Es kommt noch die Mehrwertsteuer (7%) hinzu, also brutto 203,83 Euro. (Zeltfläche 667 m² bis 1332 m²)
Schwachpunkt: der freie Eintritt. Nur mit Getränkezuschlägen ist eine Kapelle nicht zu bezahlen.
Fünf Euro Eintritt halte ich für realistisch.
Somit beläuft sich die Vergütungssumme auf 583,90 € netto, das sind 624,77 Euro brutto.

Ab Januar 2013 muss man folgende Rechnung aufmachen:

700 m² entsprechen bei freiem Eintritt 154,00 Euro netto,
die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr und endet um 1 Uhr, das sind 6 Stunden, also 50% Aufschlag = 77,00 Euro.
Da keine Musik von Tonträgern erbracht wird, sondern live musiziert wird, entfallen GVL- und GEMA-Vervielfältigungszuschläge, aber die 7% Mehrwertsteuer sind fällig, das sind 16,17 Euro.

154,00 Euro + 77,00 Euro + 16,17 Euro = 247,17 Euro brutto.

Bei 5 Euro Eintritt sieht die Musterrechnung so aus:
(Grundvergütung, Zuschlag, Mehrwertsteuer)
330,00 Euro + 165,00 Euro + 34,65 Euro = 529,65 Euro Vergütung brutto,
die an die GEMA abzuführen sind.
Nachlässe sind meinen Recherchen nach nicht anwendbar, da keine der in Punkt III des Tarifes U-V genannten Spezifikationen zutreffen.

Nachtrag 1: 700 m² Grundfläche sind 20 x 35 Meter. Auf dieser Fläche stehen auch die Schänke, Essensstände und die Bühne mit den Musikern. Und wie bei Schützenfesten üblich, eine Tanzfläche, die auch als Aufmarschfläche für den Verein hergenommen werden kann. Nach GEMA-Grundlage sollen in das Zelt 700 Besucher passen. Bei einem Eintrittsentgelt von 5 Euro wären das 3.500 Euro Einnahmen. So weit, so gut.
Bei normaler Bestuhlung des Zeltes inclusive Gängen für Kellner und Bedienungen nebst Fluchtwegen frage ich mich, wie diese 700 Menschen sitzend untergebracht werden sollen. Würde der Veranstalter die Restaurationsflächen extern an das Zelt anbauen, dann würden vielleicht 700 Menschen in das Zelt passen, aber: Die Grundfläche wäre wieder größer. Und damit die Bemessungsgrundlage für die GEMA.

Nachtrag 2: Nach einem Mittagsschlaf habe ich nochmals durchgerechnet und die letzte Rechnung korrigiert. Statt wie zuerst 449,40 Euro brutto beträgt die Abgabe an die GEMA neu 529,65 Euro brutto. Das ist neu billiger als alt. Um 95,12 Euro.

Die GEMA-Beispielrechnung aus der Pressekonferenz ist an der Realität gemessen zu hinterfragen, da auch der Verwertungsgesellschaft klar sein dürfte, dass ohne Eintritt keine Live-Musik zu finanzieren ist.

Die Lizenzen werden mit Eintritt billiger. Das war aber nicht Intention des Beispiels. Mithin, an der Praxis ausgerichtet: Die GEMA zwingt dazu, Eintritt zu nehmen, damit eine Veranstaltung wirtschaftlich sein kann und verzichtet im Gegenzug auf einen Kleckerlas-Betrag an Lizenzen.

Quellen:
Berechnungsbespiele des DEHOGA-Bundesverbandes
Vergütungssatze U-VK der GEMA bis 31.12.2012
Vergütungssätze U-V der GEMA ab 1.1.2013

Bereits veröffentlicht:
Aus elf mach zwei – das neue Tarifkonzept der GEMA
Trinken für die GEMA

flattr this!

In der Kategorie Kultur, Musik, Wirtschaft am 28.05.12 um 10:34 Uhr veröffentlicht.
Es wurden folgende Tags vergeben: , , , , , ,
1 Kommentar

Der USB-Stick – Jammern bringt nix

An der Meldung über die Erhöhung der Leermedien-Abgabe auf USB-Sticks und Speicherkarten entzünden sich spannende Diskussionen. Die Meldung kam am Mittwoch über dieses Blog raus und wurde bei Twitter, Google+ und Facebook oft geteilt. Am Donnerstag stieg auch die Nachrichtenagentur dapd ein, leider haben sie mich als Quelle nicht benannt, aber das Thema ist auch heute noch top. Auch Breitband in Deutschlandradio Kultur berichtet.
Die Mehrheit der User schimpft und spottet über die ZPÜ / GEMA.
Ich bin derzeit in der Diskussion auf Google Plus. Und ich versuche zu sensibilisieren. Schimpfen, Bombendrohungen, Drohungen gegen Mitarbeiter der GEMA sind töricht und helfen uns allen nicht. Nicht den Nutzern, nicht der GEMA, der ZPÜ oder anderen Verwertungsgesellschaften.
Die rechtliche Grundlage einer Leerabgabe auf Speichermedien steht auf gesetzlichen Füßen. Über die Höhe, den Sinn oder die Pauschalisierung darf man streiten.
Ja, ich fordere sogar, dass drüber gestritten und debattiert wird. Nur so kommen wir zu einem Urheberrecht, das diesen Namen verdient und allen Beteiligten gerecht wird.
Die Kostenlos-Kultur im Netz ist sicher nicht so groß, wie sie von manchen dargestellt wird. iTunes, Amazon und andere Anbieter haben Plattformen, die zeigen, dass digitaler Handel möglich ist und ich gekaufte Titel auch nochmal als Privatkopie speichern kann. Meine eigenen Versuche mit Teilen von Inhalten zeigen: Auf legalem Weg (Bluetooth zu Bluetooth von iPod zu Mobile) geht es nicht. Ich glaube sogar, dass auf den meisten Abspielgeräten “legale” Inhalte zu finden sind.

Wenn ich mir was wünschen dürfte
bringen Sie sich ein in die Diskussion, polemisieren und diffamieren Sie nicht.
Schauen Sie im Netz nach Möglichkeiten, wie ein anderes Urheberrecht möglich werden kann. Engagieren Sie sich. Es ist nicht ihr Schaden.
Eine Verwertungsgesellschaft ist sinnvoll, aber sie sollte gerecht sein.
Und ein Leistungsschutzrecht würde obsolet.

Update vom 27.05.2012, 03.00 Uhr

Die Geschäftsführerin des Informationskreises AufnahmeMedien hat sich gestern abend bei mir mit dem Hinweis per Mail gemeldet, dass sie am 23. Mai 2012 eine entsprechende Meldung auf der Website veröffentlicht habe. Hier der Link. Mir war bis zum Lesen dieser Mail weder die Existenz des Arbeitskreises noch eine Pressemeldung bekannt. Meine Recherchen ergaben am 23. Mai auch keine Existenz einer weiteren Meldung, die wohl vom BitKom rührte.
Mein Artikel beruht auf der Website eines Speichermedien-Vertreibers, eigenen Recherchen bei der GEMA und dem eigenständigen Aufspüren des entsprechenden PDF auf der Website der GEMA. Die Erhöhung von 1850% stammte übrigens auch nicht von mir, diese ist beim Retweet meiner Meldung dazugefügt worden.

-hrb

flattr this!

In der Kategorie Kultur, Medien, Musik, Politik, Service, Wirtschaft am 26.05.12 um 17:43 Uhr veröffentlicht.
Es wurden folgende Tags vergeben: , , , , , , ,
2 Kommentare

Ein Blog und seine Wirkung

Mal was leicht „Selbstreferentielles“. ;)
Danke für Eure Reaktionen auf meinen Blogpost zur neuen Leermedien-Abgabe, die ab Juli 2012 greifen soll.
Ich habe heute mittag mal ein paar Screenshots gemacht:

Es zeigt mir, dass der Weg via Social Media richtig und wichtig ist.
Ich habe mich über jede einzelne Wertschätzung und Nennung gefreut. Noch jetzt klingelt alle paar Minuten Twitter bei mir, weil der Artikel retweeted wird.

Vor zwei Wochen war ich in Berlin auf der informare, einer Wissenschaftskonferenz. Zusammen mit Gunnar Sohn habe ich ein Panel moderiert. Ich habe mir als Freier Journalist und Blogger Wertschätzung meiner Leser gewünscht.

Das ist nun eingetreten. Gestern abend habe ich zum ersten Mal eine Wertschätzung pekuniärer Art erhalten. Ich bin geflattrt worden. Davon werde ich nicht leben können, ganz klar. Aber es zeigt, dass das Netz eben nicht die Kostenloskultur ist, die manche Urheber darin sehen wollen.
Deswegen an dieser Stelle nochmals ein ganz herzliches Dankeschön!

Oder in Netzsprech: <3!

Danke übrigens auch an die Nürnberger Zeitung, die die Geschichte aufgegriffen hat und mich als Urheber nannte.

Spiegel Online verweist auf mich in einem Artikel:

Es gibt aber auch einen großen, mächtigen Verlag, der ganz laut nach einem Leistungsschutzrecht schreit, es aber nicht mal nötig hat, einen Urheber zu nennen. Von Honoraren will ich hier noch nicht mal träumen. Mein Kollege Gunnar Sohn hat diesen Verlag für den Gichtling-Orden vorgeschlagen.

Update

Welt Online hat nach massiven Protesten von Gunnar Sohn meinen Namen in die Meldung eingebaut.
Urheber der Meldung war die Nachrichtenagentur dapd, deren Netz-Chef Daniel Bouhs zugegeben hat, dass ich als Quelle durchgerutscht bin.

flattr this!

In der Kategorie Computer, Kommunikation, Kultur, Medien, Musik, Selbstreferentiell am 24.05.12 um 18:41 Uhr veröffentlicht.
Es wurden folgende Tags vergeben: , , , ,
2 Kommentare

Das Böse lauert immer und überall …

… nein, hier ist nicht der Banküberfall oder Kriminalist gefordert, sondern „nur” der Urheber beziehungsweise Verwerter. Ich habe an anderer Stelle in diesem Blog schon mal über die Gefahren des Pressespiegels berichtet.

Mein Freund und Kollege Hannes Schleeh hat sich in einem Interview mit einem Fotografen mit der Problematik des Bildrechtes auseinander gesetzt. Das ist sehr lesenswert und hilfreich. In verschiedenen Seminaren habe ich selber gelernt, was ich beim „Pressefoto” beachten muss. Für den Endanwender hat es Hannes Schleeh in diesem Interview herausgearbeitet.

flattr this!

In der Kategorie Bericht, Computer, IT, Medien, Politik am um 17:40 Uhr veröffentlicht.
Es wurden folgende Tags vergeben: , , , , ,
3 Kommentare

Leerabgabe – oder doch eine Reform des Urheberrechts?

Ein Zwischenruf

Viele Fragen haben sich aufgetan im Zusammenhang mit dem Blogpost zur Leerabgabe auf Speichermedien.
Das lese ich aus den Kommentaren, Tweets und Diskussionen auf Facebook.

Rein nominal wird der Stick nicht richtig teurer. 91 Cent bis knapp 2 Euro sind verschmerzbar und halten den Preisverfall bei Speichermedien nur etwas auf. Aber das “wie” ist das, was Euch aufregt. Das ist verständlich – und mir geht es genauso. Es sind nämlich in der Spitze satte 1850%, wie eine Leserin meines Blogs ausrechnete.

Eine Frage kristallisierte sich in den Kommentaren heraus: Mit welchem Recht fordert die GEMA/ZPÜ die Abgabe ein?
Mit Recht. Mit sehr gutem Recht sogar.
Hergeleitet aus den Paragrafen 54 und 54a des Urhebergesetzes (UrhG). Da beißt die Maus keinen Faden ab.

  • § 54 Vergütungspflicht
    (1) Ist nach der Art eines Werkes zu erwarten, dass es nach § 53 Abs. 1 bis 3 vervielfältigt wird, so hat der Urheber des Werkes gegen den Hersteller von Geräten und von Speichermedien, deren Typ allein oder in Verbindung mit anderen Geräten, Speichermedien oder Zubehör zur Vornahme solcher Vervielfältigungen benutzt wird, Anspruch auf Zahlung einer angemessenen Vergütung.
    (2) Der Anspruch nach Absatz 1 entfällt, soweit nach den Umständen erwartet werden kann, dass die Geräte oder Speichermedien im Geltungsbereich dieses Gesetzes nicht zu Vervielfältigungen benutzt werden.
  • § 54a Vergütungshöhe
    (1) Maßgebend für die Vergütungshöhe ist, in welchem Maß die Geräte und Speichermedien als Typen tatsächlich für Vervielfältigungen nach § 53 Abs. 1 bis 3 genutzt werden. Dabei ist zu berücksichtigen, inwieweit technische Schutzmaßnahmen nach § 95a auf die betreffenden Werke angewendet werden.
    (2) Die Vergütung für Geräte ist so zu gestalten, dass sie auch mit Blick auf die Vergütungspflicht für in diesen Geräten enthaltene Speichermedien oder andere, mit diesen funktionell zusammenwirkende Geräte oder Speichermedien insgesamt angemessen ist.
    (3) Bei der Bestimmung der Vergütungshöhe sind die nutzungsrelevanten Eigenschaften der Geräte und Speichermedien, insbesondere die Leistungsfähigkeit von Geräten sowie die Speicherkapazität und Mehrfachbeschreibbarkeit von Speichermedien, zu berücksichtigen.
    (4) Die Vergütung darf Hersteller von Geräten und Speichermedien nicht unzumutbar beeinträchtigen; sie muss in einem wirtschaftlich angemessenen Verhältnis zum Preisniveau des Geräts oder des Speichermediums stehen.
    (Quelle: Internet Bundesministerium der Justiz auf der Website: http://www.gesetze-im-internet.de)

  • Bei der Qualität der heutigen Aufnahmen und der verlustfrei möglichen Kopie macht eine Leerabgabe sicher Sinn. Wenn sie den Urhebern zugute kommt.
    Nur: Warum wird die Abgabe a priori auf jedes Speichermedium erhoben?
    Kriminalisiert der Gesetzgeber hier unnötig? Oder ist die generelle Zahlungsverpflichtung nur der verdeckte Kampf gegen die Kostenlos-Kultur, die es ja so gar nicht gibt? Alleine, dass meine Leser meinen Blogpost bislang (Stand: 24.5.2012 / 15.30 Uhr) fünf Mal geflattrt haben, zeigt, dass es durchaus eine freiwillige Bezahlmentalität im Netz gibt.
    Andererseits: Würde eine freiwillig zu meldende Nutzung in Sachen Urheberrecht dann nicht nach sich ziehen, dass eine Heerschar von Stick-Spionen durchs Land ziehen würde? So ähnlich wie bei der GEZ deren Außendienstler?
    Das kann niemand wollen, oder?

    Vielleicht schafft eine Reform des Urheberrechts einen Weg, der begehbar ist. Wie das aussehen soll, weiß ich selber nicht. In mir streiten sich zu viele unterschiedliche Positionen. Klar ist nur: Ich will von meinem Schaffen leben können. Gut leben können. Es müssen nicht jeden Morgen Croissants sein, wahrlich nicht. Schwarzbrot tut es auch.
    An dieser Stelle sehe ich die Diskussion um eine Leerabgabe.

    Notabene: Ich nutze, wie es der Kommentator redaktion42 auch schon ansprach, die Cloud zum Austausch meiner eigenen Medien. USB-Stick oder Speicherkarte sind für mich oldschool und werden nur eingesetzt, wenn es gar nicht anders geht.
    Und meine Fotos veröffentliche ich seit diesem Wochenende unter der Lizenz BY-NC-SA 3.0.

    flattr this!

    In der Kategorie Kommunikation, Kultur, Medien, Musik, Social Media, Wirtschaft, Zwischenruf am um 16:16 Uhr veröffentlicht.
    Es wurden folgende Tags vergeben: , , , , , , ,
    2 Kommentare

    Aus 10 Cent werden fast 2 Euro – Der USB-Stick wird richtig teuer

    Die Welle der Empörung gegen die Disco-Tarif-Erhöhung der GEMA ist grade etwas abgeflaut, da droht neues Ungemach: Zum 1. Juli 2012 erhöhen sich die Tarife für USB-Sticks und Speicherkarten. Statt bislang 10 Cent pro Stick oder Karte wird künftig nach Größe und Art unterschieden.
    In den letzten Wochen entschied die Schiedsstelle des Patentamtes in München zu Gunsten der Zentralstelle für private Überspielungsrechte (ZPÜ). Der alte Vertrag mit den Herstellern war 2011 ausgelaufen, die Verhandlungen scheiterten und die GEMA machte das, was sie dann immer tut:

    Screenshot, der erschreckt: Massive Verteuerung von Speichermedien

    Sie veröffentlicht die neuen Tarife einseitig, so dass die Gegenseite zur Feststellung der Rechtmäßigkeit zum Patentgericht gehen kann. Bei der Abgabe auf Leermedien handelt es sich nicht um eine neue Erfindung: Seit 1963 erhebt die ZPÜ diese Gebühr. Jeder, der irgendwann mal ein Tonband oder eine Leer-Cassette kaufte, einen CD- oder DVD-Rohling, hat sie schon über den Ladenpreis entrichtet.
    Bislang waren die Tarife mit 0,10 Euro je Stick/Karte einheitlich, ab 1. Juli wird zunächst einmal nach Größe, dann aber auch nach Art des Mediums unterschieden.

    Das Medium und die Größe machen den Unterschied

    Für USB-Sticks mit einer Kapazität bis einschließlich 4 GB müssen künftig 91 Cent abgeführt werden, USB-Sticks mit einer Speicherkapazität größer 4 GB schlagen mit 1,56 Euro zu Buche.

    Speicherkarten bis 4 Gigabyte kosten ebenfalls 0,91 Euro, über 4 GB sind 1,95 Euro zu berappen.

    (Quelle: GEMA / PDF)

    Hinweis: Die GEMA als Gesellschafter der ZPÜ übernimmt die Publikation und Verbreitung dieser Tarife.

    Info: Für was Sie Leerabgabe zahlen

  • PCs und zum Einbau bestimme Brenner
  • Externe CD- und DVD-Brenner
  • Mobiltelefone
  • Video-Rekorder, DVD-Rekorder mit und ohne Aufzeichnungsfunktion auf VHS-Kassette sowie mit und ohne eingebaute Festplatte; Set-Top-Boxen mit eingebauter Festplatte/TV-Receiver mit eingebauter Festplatte/Festplattenrekorder; Set-Top-Boxen/TV-Receiver ohne eingebaute Festplatte aber mit Aufzeichnungsfunktion auf externe Festplatte; TV-Geräte mit eingebauter Festplatte; TV-Geräte ohne eingebaute Festplatte aber mit Aufzeichnungsfunktion auf externe Festplatte; Kassetten-Rekorder; MiniDisc-Rekorder; CD-Rekorder
  • MP3- und MP4-Player
  • CD- und DVD-Rohlinge
  • USB-Sticks- und Speicherkarten
  • Audio-Leerkassetten, DAT-Kassetten, Minidisks, Audio-CD-R, Audio-CD-RW und VHS-Kassetten
  • Multimedia-Festplatten, Netzwerkfestplatten und Externe Festplatten
  • flattr this!

    In der Kategorie Computer, IT, Medien am 23.05.12 um 16:38 Uhr veröffentlicht.
    Es wurden folgende Tags vergeben: , , , , ,
    49 Kommentare

    Füenf bekennen: „I Would Do Anything For Horst”

    Ersetzen Sie mal in englischen Popsongs das Wort „Love“ durch „Horst“ – und performen das. Sie haben die Lacher auf ihrer Seite. Glauben Sie nicht? Die A-Cappella-Pop-Gruppe „Füenf“ stellt es unter Beweis und begeistert nur mit dem Mund.

    Horst Is In The Air, Caravan Of Horst, Horst hurts: Ein Medley mit bekannten Popsongs erklingt. Bekannte Popsongs, in denen „Love“ gegen „Horst“ ersetzt wird. Das wirkt dann unglaublich komisch. Am skurrilsten ist das bei der Schmachtnummer von Meat Loaf, wenn sie singen „I Would Do Anything For Horst“. Der Spaß, den die fünf Jungs auf der Bühne haben, überträgt sich aufs Publikum. Es fällt auch gar nicht auf, dass Füenf keine Instrumente haben. Denn, so Bandmitglied Justice, machen sie zwar Satzgesang ohne Instrumentalbegleitung, würden aber auch Instrumente nehmen, wenn es der Sache nützt. Das Schlagzeug imitieren sie mit dem Mund. Es ist von einem echten kaum zu unterscheiden.

    120 Tage im Jahr auf Tour

    Füenf sind fünf Männer im Alter zwischen 30 und 40. Sie heißen Justice, Memphis, Karuso, Pelvis und Dottore Basso. Die wirklichen Namen erfährt man in ihren Lebensläufen auf der Website. Die eigenwillige Schreibweise des Bandnamens deutet auf ihre Herkunft aus dem Ländle hin, in Stuttgart sind sie zu Hause. Bis zu 120 Tage im Jahr sind sie unterwegs. Ein paar Mitgliederwechsel hatten sie in 15 Jahren Bandgeschichte schon: „Aber alle aus privaten Gründen, das hatte nichts mit der Band zu tun“, so Justice. Man merkt, dass das Klima in der Band stimmt.

    Apropos Klima, wir sind ja gerade in Baden-Württemberg – Gelegenheit, nach rot-grüner Landespolitik und eigenem Umweltengagement zu fragen. Angereist sind sie in einem Auto, zu sechst. „Das ist so richtig umweltverträglich“, sagt Memphis. „Die Autoindustrie wird sich jetzt weiterentwickeln, hoff ich, in die richtige Richtung, regenerativer.“ Passend dazu haben sie einen Song zum Auto im Repertoire: „Mein Auto ist mein bestes Stück. (…) Mein Motor, der heißt Atze, mein Lenkrad nenn ich Knut. Gestern fuhr ich auf ne Katze, weil Heinz nicht hupen tut. Auch Marianne, meine Heizung, lässt mich immer mehr im Stich, heizt im Sommer volle Pulle, und im Winter tut’se nichts.“

    Gesungene Haltestellen-Ansagen in der Stuttgarter Tram

    Nach einem kurzen Soundcheck beginnen Füenf ihren Auftritt mit „Die Krise“. Ein Lied, das praktische Tipps gibt, wie man die Wirtschaftskrise übersteht: Heizöl abbestellt, im Wohnzimmer ein Lagerfeuer, Lauch und Tomaten im Garten. Und das wunderbar in eine eingängige Melodie verpackt und mit einem flotten Rumba-Rhythmus unterlegt. Auch der ist mit dem Mundschlagzeug gemacht. Das Publikum geht mit, auffallend viele Kinder strahlen die fünf Jungs auf der Bühne an. Immer bewegen sich die Sänger, der Solist bei den Stücken ist fast immer im Vordergrund. Selbst die Regenschauer bringen keinen aus dem Konzept.

    Überregional bekannter wurden Füenf durch gesungene Haltestellen. Die kann man auch auf ihrer Homepage nachhören, in der Haltestellen-Jukebox. Die Idee kam ihnen, so Justice, als sie eine CD-Präsentation in der Stuttgarter Straßenbahn machten. Bei der vier Stunden dauernden Fahrt ging irgendwann das Material aus und sie begannen, die vorbeirauschenden Haltestellen in ihr Programm einzubinden. Bekannte Melodien, teils Volkslieder, umgedichtet und angesungen. Der Stuttgarter Straßenbahn AG gefiel es, Füenf nahmen ein paar dieser Haltstellen-Songs auf und ließen die Songs parallel zur Ansage laufen. Mittlerweile haben sie auch Haltestellen anderer Städte besungen, zum Beispiel München-Daglfing oder das Isartor.

    „Mir im Süden“

    A-Cappella ist eine eigenständige und manchmal eigenwillige Unterhaltungsform. Und wenn nur fünf Leute auf der Bühne stehen, dann muss die Stimmverteilung passen. Lockere Moderationen, dann bewegen sich die Jungs wieder in choreografierten Abläufen. Füenf wollen übrigens nächstes Jahr auch München bespielen. Und zwar eigenständig, nicht im Rahmen eines Festivals, obwohl sie sich mit den anderen Gruppen dieser Stilrichtung gut verstehen.

    Der letzte Song des Auftritts könnte die heimliche Hymne Baden-Württembergs werden: „Mir im Süden“. Und auch die Sonne kriegt wieder die Oberhand – passend zur Textzeile: „Wir habens ein kleines bisschen besser drauf.“

    Mehr Infos zu FÜENF auf der Homepage.

    Original-Veröffentlichung des Beitrages war auf Journal Digital der Journalisten Akademie München.

    flattr this!

    In der Kategorie Kultur, Musik am 22.05.12 um 19:08 Uhr veröffentlicht.
    Es wurden folgende Tags vergeben: , , , ,
    Keine Kommentare

    Gaudeamus igitur

    juvenus dum sumus.

    Freuen wir uns des Lebens, so lange wir noch jung sind. Wer auf dem Gymnasium war, wer in studentischer Runde oder beim Liederabend gesellig trank und sang, kennt dieses Lied. Ich selber durfte die Erfahrung machen als Gast auf einem studentischen Kommers – nicht schlagende Verbindung und Frauen waren zugelassen. Also moderat.
    Jahre später führte mich der Weg nach Breslau. Ich war Reisebusfahrer. Und ich habe jede Gelegenheit gennutzt, mit meinen Reisegästen mitzugehen. Und so lauschte ich in Breslau den Ausführungen unseres Stadtführers (Bild oben).

    Wer Urheberrechte verletzt, wird eingekerkert!

    1881 bekam Johannes Brahms in diesem Saal die Ehrendoktorwürde verliehen. Er hat in seiner Akademischen Festouvertüre dem Gaudeamus igitur ein Denkmal gesetzt. Gerne würde ich Ihnen eine meiner Referenzaufnahmen präsentieren .. aber sie wissen ja, die GEMA und das Urheberrecht. Deswegen der Hinweis auf diese Aufnahme bei YouTube.

    flattr this!

    In der Kategorie Kultur, Musik am 20.05.12 um 22:59 Uhr veröffentlicht.
    Es wurden folgende Tags vergeben: , , , , ,
    Keine Kommentare

    Der Ball ist rund …

    … und ein Spiel dauert 90 Minuten.
    Manchmal auch länger.
    Nein.
    Keine Schelte.
    Keine Analyse.
    Ich verstehe von Fußball ungefähr so viel wie ein chinesischer Sack Reis vom Umf^H^H^HRadlfahren.
    Obwohl ich im Zweifel für die blauen Münchner bin, hat mir dennoch gestern abend das Herz geblutet. Ja, ich hätte den Bayern und ihren Fans die Trophäe gegönnt. Weil nämlich eine Sache alle einte. Über Parteigrenzen, über Lebenseinstellungen, Kulturhintergründe hinweg. Und dennoch mit allen möglichen Facetten.
    Zum Beispiel Gstanzl. Dieter Janecek von den Grünen hatte da was aufgebracht.
    Wer nicht weiß, was Gstanzl sind, bitte hier lang. Die Biermösl Blosn singen.

    Also, Aufschlag Janecek:



    Aber weg von der Politik, es ist ja Finale:






    Schade, dass es gestern abend keine größere Bewegung gab. Spaß hat es dennoch gemacht. Und vielleicht trifft man sich ja mal zum Gstanzl-Singen?

    Update: Um 11.34 Uhr hat Dieter Janecek den Twitter-Account @_gstanzl angelegt. Es bewegt sich was.

    flattr this!

    In der Kategorie Kommunikation, Kultur, Musik am um 09:50 Uhr veröffentlicht.
    Es wurden folgende Tags vergeben: , , , , ,
    Keine Kommentare

    Ich freu mich immer auf den Wahlsonntag …

    … denn alle sind immer Sieger.
    Ein Zwischenruf
    In Nordrhein-Westfalen war das heute anders. Norbert Röttgen, Spitzenkandidat der CDU, hat seine Niederlage unumwunden eingeräumt. Alles andere wäre vermessen gewesen, gar realitätsfremd.
    Die Pannen, die Muttis Bester sich im Wahlkampf erlaubt hatte, haben dieses Ergebnis gezeitigt. Von Bedauern zu sprechen, dass halt auch der Wähler den Ministerpräsidenten bestimmt (eigentlich ja nur die stärkste Partei), ist ein Faux-pas, der nicht nur in diesem Internet verbreitet wurde. Sondern eben auch auf der Straße und im Fernsehen. Müßig drüber nachzudenken, was die CDU hätte erreichen können, wenn Röttgen diese Fehler nicht passiert wären. Nein: Ganz klar: Muttis Bester war nicht der Beste für NRW. Das hat der Wähler gemerkt. Deswegen war es folgerichtig, dass Norbert Röttgen seinen Rücktritt sofort und ohne lange Worte angekündigt hat. Meine Hochachtung, Herr Röttgen.

    Hannelore Kraft, SPD, Wahlsiegerin in NRW (Foto: Screenshot phoenix)

    Hannelore Kraft konnte in ihrem ersten Statement vor der Presse locker sein. Und man sah es ihr an: Sie dankte recht gelassen allen Beteiligten in Partei und Familie. Sei es den Helfern, die die Kampagne der Wahlplakate (‘Currywurst ist SPD’) erdacht hatte, sei es ihren engsten Familienmitgliedern, der SPD 60 plus oder anderen Organisationen. Und vor allem: Ihrer eigenen Mutter.
    Es war nicht von Anfang an klar, dass die SPD das Rennen machen würde. Die Politik von rot-grün in NRW war in den letzten zwei Jahren von Unwägbarkeiten und dem Wohlwollen der anderen Parteien abhängig.
    Rot-Grün wird nun beweisen müssen, dass sie das bevölkerungsreichste Bundesland Deutschlands gut aufstellen. Schuldenabbau, Politikumkehr, Gegengewicht zum Bund. Keine leichten Aufgaben.
    Warum die Wähler die FDP in den Landtag hievten, wird zu ergründen sein.
    Erfreulich, dass sich die unkonventionelle Art des Piratenwahlkampfes ausgezahlt hat. Schnelle Listenaufstellung, Wahlplakate, die man spendieren konnte.
    Vielleicht ist genau diese Konstellation, die der Landtag in Düsseldorf nun hat, die Chance, sachorientierte Politik zu machen.
    Spannend wird es auf jeden Fall im Düsseldorfer Landtag.
    Ohne die Linke.
    Und ohne eine ausreichende Wahlbeteiligung.
    Mutti 2.0 ist gefordert.
    Viel Glück, Hannelore Kraft!

    flattr this!

    In der Kategorie Kultur, Medien, Politik, Zwischenruf am 13.05.12 um 19:03 Uhr veröffentlicht.
    Es wurden folgende Tags vergeben: , , , , , ,
    Keine Kommentare

    Die Woche, wo war (19/2012)

    Was für eine Woche!
    Am Montag habe ich in Heimarbeit zwei Artikel online gestellt. Der eine zur informare!, der andere lag schon etwas auf Halde. Karlheinz Rieger hatte ich im Rahmen meiner Social-Media-Interviews vor das Mikrofon gebeten. Manchmal brauchen gute Geschichten auch Zeit, um zu reifen. Oder anders gesagt: Mir fehlte der Dreh in die Geschichte. Kollegen kennen das. Gut, wenn eine Story dann zeitlos ist. Ich habe noch ein paar Sachen auf Lager.
    Der Dienstag war der Horst-Tag. Der CSU-Vorsitzende lud zur Facebook-Party in die Münchner Diskotek P1.
    Nach drei Stunden Schlaf machte ich mich auf nach Berlin. Mittwoch abend, 17 Uhr, würde ich dort mit Gunnar Sohn auf der Bühne sitzen und eine Art Late-Night-Show moderieren. War cool. Danach gingen Gunnar, Hannes Schleeh, Bernd Stahl und ich noch in die Ständige Vertretung. Bei Altkanzler-Platte (Currywurst!) und Kölsch diskutierten wir und gebaren die Idee eines Blogger-Camps. Mehr dazu gibt es demnächst bei Gunnar Sohn und mir in den Blogs. Diese Momente liebe ich sehr. In lockerer Runde eine Idee ausbrüten und dann weiterspinnen.
    Nach gut 6 Stunden Schlaf war ich nochmal auf der informare, bearbeitete die Audioversion des Panels. Und merkte, dass ich viel zu müde für irgendwas bin. Dennoch habe ich gute Gespräche geführt. Mittags bin ich dann zum nächsten Termin gehetzt. Donnerstag mittag Kaffeetrinken mit Dagmar Wöhrl, CSU-MdB. Seit der fragwürdigen Publikation des SPIEGEL zu einer Auslandsreise der Bundestagsabgeordneten sind wir einander herzlich verbunden. Politisch sicher nicht immer kongruent, aber eben herzlich und respektvoll. Lustig auch, dass ich mehr Zeit bei Dagmar Wöhrl verbringen durfte als ein Botschafter, der nach mir vorsprach. Ich habe übrigens bei diesem Termin keine Fotos gemacht. Keine Audio-Aufzeichnung. Das war privat.
    Nachmittags fuhr ich wieder heim. Den Freitag habe ich dann telefonierend und Wäsche waschend verbracht. Und zwei Angebote geschrieben.
    Meine Erkältung ist leider immer noch nicht besser geworden. Dennoch will ich, wenn es geht, am Sonntag zur Wahlparty der Piraten nach München. Am Dienstag abend habe ich auf der Party bei Seehofer drei sehr sympathische Vertreter dieser Partei kennengelernt.
    Und die nächste Woche?
    Irgendwas mit Urheberrecht.
    Glaube ich.

    flattr this!

    In der Kategorie Medien, Selbstreferentiell am 12.05.12 um 19:16 Uhr veröffentlicht.
    Es wurden folgende Tags vergeben: , , , , , , , , ,
    Keine Kommentare

    “Wenn ich mir was wünschen dürfte …

    … möcht ich etwas glücklich sein.” Dieser alte Schlager von Friedrich Hollaender hat mich beim Panel ‘Obi Wan Kenobi und das Future Internet’ inspiriert.

    Gunnar Sohn, Hannes Schleeh, Arnoud de Kemp, Bernd Stahl und ich durften unseren Wunsch zum Schluss nennen. Ich äußerte zwei Wünsche, der eine ist meiner Situation geschuldet:

    Der andere Wunsch war profaner, eine Flasche Bier. So einfach können manchmal Wünsche sein. Vielleicht haben wir deshalb im Anschluss in der StaeV die Altkanzler-Platte (Curry-Wurst!) gegessen?

    Was entsteht, wenn man dann gemütlich zusammensitzt, können Sie bei Gunnar Sohn nachlesen: Die Idee zu einem Blogger-Camp.

    Ich danke für Ihre Wertschätzung.

    (Die Ton-Qualität bitte ich zu entschuldigen, ich hatte nach dem Soundcheck keine Möglichkeit mehr, nachzupegeln.)

    flattr this!

    In der Kategorie Computer, IT, Kommunikation, Medien, Politik, Social Media, Wirtschaft am 11.05.12 um 14:45 Uhr veröffentlicht.
    Es wurden folgende Tags vergeben: , , , , , , ,
    4 Kommentare

    Horst ist nicht Tessa …

    CSU-Chef und Ministerpräsident Horst Seehofer macht seine erste Facebook-Party. Die Kollegen landauf, landab schreiben drüber. Viele Medienvertreter sind zugegen. Partygäste? Statt über 2.500 “nur” gut 500. Schlimm? Nöööö.
    Es hatte durchaus Charme, wie sich die CSU ein weiteres Mal ins Netz vortastet.
    Heute statt Bericht einfach ein paar Bilder.

    Schade war, dass erst ab 20 Uhr eingelassen wurde. Wettgemacht wurde das durch die Mehrheit der Münchner Partymenschen, die selten um die Zeit ins Nachleben schwärmen. Die buchstaben-bezogenen Check-Ins arbeiteten sehr gut. Dass Horst Seehofer dennoch über eine Stunde vom Sperrgitter bis in die Disco brauchte, ist den Medien geschuldet. Natürlich will jedes Fernsehteam den Horst exclusiv. Das dauert. Komische Rolle des Abends gehört den Medien, die die Veranstaltung hochgejazzt haben, um sich dann über ‘nur’ 500 Gäste zu mokieren.

    Der Horst hat sich jedenfalls nicht zur Tessa gemacht. Und bei der nächsten Facebook-Party vom Seehofer hat die CSU die kleineren Unzulänglichkeiten sicher ausgebügelt. Denn: Sie ist lernfähig.

    flattr this!

    In der Kategorie Computer, Kommunikation, Medien, Social Media am 09.05.12 um 09:12 Uhr veröffentlicht.
    Es wurden folgende Tags vergeben: , , , , , , ,
    1 Kommentar

    Facebook-Unterricht für alle

    Vor ein paar Wochen forderte Dorothee Bär, die stellvertretende Generalsekretärin und netzpolitische Sprecherin der CSU, dass jedes Schulkind seinen Tablet-PC bekommen soll. Ich habe mich aufgemacht in die Nähe von Wasserburg am Inn und mit Karlheinz Rieger über die Medienwirklichkeit und Medienkompetenz an einer Schule gesprochen. Der 60jährige ist Rektor der Grund- und Mittelschule in Eiselfing.
    Er erinnert sich an die Bestandsaufnahme, als er vor etwas mehr als sechs Jahren an die Schule kam:

    Karlheinz Rieger hat eines dieser etwas zu groß geratenen Smartphones, auf dem er während unseres Treffens immer mal wieder rumtippt. Sein Engagement in Sachen Social Media ist eingeschränkt, wie er selber zugibt:

    Rieger ist kein Digital Native. Aber der Rektor gibt eine sehr klare Definition, was für ihn Social Media bedeutet:

    Karlheinz Rieger fördert auch die Social-Media-Aktivitäten seiner Schüler:

    Der Rektor gibt allen Eltern mit auf den Weg, sich selber mit Social Media zu beschäftigen:

    Einerseits ist, so Rieger, die Politik gefordert. Aber auch jeder Einzelne muss sein Verhalten überdenken:

    Deswegen muss Schule heutzutage auch mehr leisten als die traditionelle Wissensvermittlung. Mehr noch: Medienunterricht und Medienkompetenz können gar nicht mehr vor dem Privatbereich der Schüler Halt machen, wenn man Auswüchse vermeiden will:

    Die Digitalisierung des Alltags wird weiter fortschreiten. Und so wird auch irgendwann die Vision von Dorothee Bär Wirklichkeit, dass jeder Schüler sein Tablet hat:

    Die Mittelschule Eiselfing ist hier in Facebook präsent.

    Die Schüler der Grund- und Mittelschule Eiselfing erstellen ein Wiki über ihren Ort.

    flattr this!

    In der Kategorie Computer, IT, Kommunikation, Medien, Schule, Social Media am 07.05.12 um 20:47 Uhr veröffentlicht.
    Es wurden folgende Tags vergeben: , , , , ,
    Keine Kommentare

    Die Wolke ist … ähm, ja … wolkig

    Was passiert eigentlich mit meinen Dokumenten und Daten, wenn mein Account bei Facebook oder Google+ gesperrt wird?
    Ich wurde heute durch diesen Artikel von Gunnar Sohn im „The European“ aufgeschreckt:

    Ansonsten spitzt sich die Frage zu, ob nun das Grundgesetz gilt oder die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Facebook. Wenn der politische Meinungsbildungsprozess auf privaten Servern stattfindet und Mark Zuckerberg nach Lust und Laune virtuelle Existenzen ein- oder ausschalten kann, dann sieht man das Konfliktpotenzial für die Netz-Gesellschaft. Hier brauchen wir neue Regeln und zwar international. Sascha Lobo brachte die Uno ins Spiel. Und in der Tat geht es um ein völkerrechtliches Problem. Es geht um Weltfragen. „Theoretisch können heute fünf Milliarden Menschen das Internet nutzen, wenn man den Mobilfunk einschließt. So ein gigantisches Wachstum hat es in der Menschheitsgeschichte vorher nie gegeben. Deswegen sind viele politische Akteure überfordert, weil sie zur Regelung von Weltfragen nur das System der zwischenstaatlichen Organisationen haben – etwa die Vereinten Nationen, der G8-Gipfel, die Europäische Union oder die OECD. Hier findet alles hinter verschlossenen Türen statt. Es wird von oben nach unten hinter verschlossenen Türen entschieden“, bemängelt Professor Wolfgang Kleinwächter in dem Republica-Panel „HACKING THE MAP OF INTERNET GOVERNANCE“. Man bekomme keinen Zugang zu Dokumenten, ACTA-Verhandlungen laufen unter dem Ausschluss der Öffentlichkeit und Einflüsterungen von Lobbyisten bei Gesetzesinitiativen erreichen nicht das Licht der Öffentlichkeit.

    Wissen ist der Schlüssel zum Netz.

    Ich bekam schon letztes Jahr an einer Aus- und Weiterbildungseinrichtung für Journalisten immer ein schlechtes Gefühl, wenn ich die Querverweise auf Gogglemail oder Googledocs hörte. So verlockend das Angebot ist, ich schreibe lieber lokal bei mir auf meinem Rechner und gleiche diese Dokumente maximal durch eine geschützte Cloud mit anderen Rechnern ab. Leser meines Blogs wissen, welchen Anbieter ich schätze. Bei besonders brisanten Geschichten würde ich sogar heute noch soweit gehen und komplett offline schreiben und konventionell mittels USB-Stick zu sichern.
    Das ist keine Paranoia, nur eine kleine Vorsichtsmaßnahme. In letzter Zeit las man öfters, dass Profile in Sozialen Netzwerken gesperrt werden, manchmal reicht nur ein ungewöhnlicher Name.

    Dass ich die Kostenlos-Kultur der Sozialen Netzwerke im Internet mit meinen Daten bezahle, schreckt mich nicht mehr sonderlich. Bruder Sorglos darf ich nicht sein, ich überlege mir bei jeder Anwendung, ob sie notwendig ist, handle restriktiv und, … manchmal bin ich sogar unterwegs, ohne mich bei Foursquare einzuloggen.

    Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter: die klassische Totholz-Kalender-App hat bei mir eine Wiederbelebung erfahren. Es kann nämlich auch nervend sein, wenn meine synchronisierten Rechner parallel Terminerinnerungen raushauen und so für ein akustisches Inferno sorgen.

    Noch eins fällt mir auf: Als ich mit iPad und WiFi unterwegs war, reichten mir 500 MB locker als Mobiles Volumen für einen Monat. Seit meinem Wechsel zu Android sind die Apps weniger geworden, aber das Volumen ist so gestiegen, dass ich nach 20 Tagen limitierte Geschwindigkeit spüre.
    Ich will keines der beteiligten Unternehmen der Datenschleuderei bezichtigen, auch nicht das eine besser als das andere hinstellen. Dennoch würde ich manchmal gerne wissen, was für Daten da verschaufelt werden.
    Meine These: Solange ich nicht abgesichert bin gegen letztlich auch eine Löschung meiner Existenz, werde ich einen Teufel tun, mehr Daten von mir als notwendig in die Wolke und zu Anbietern zu schieben, als ich unbedingt muss.

    Aber ich bin gespannt, wie die Experten Hannes Schleeh, Arnoud de Kemp und Bernhard Stahl auf dem Panel Obi Wan Kenobi und das Future Internet auf meine Abschottung reagieren.

    Wir sehen uns! Am 09.Mai um 17.30 Uhr im Café Moskau in Berlin
    .

    (Mag sein, dass der Titel des Artikels heute durch Gerhard Polt beeinflußt ist, dem zu entkommen heute nur durch strengste Medienabstinenz möglich wäre.)

    flattr this!

    In der Kategorie Computer, IT, Kommunikation, Medien, Social Media am um 17:09 Uhr veröffentlicht.
    Es wurden folgende Tags vergeben: , , , , , , , , , ,
    3 Kommentare

    Ein beeindruckendes Fenster

    Johannes Paul II. in einer Breslauer Kirche als Fenster-Mosaik

    An ruhigen Tagen wie diesem Sonntag durchstreife ich schon mal gerne meine alten Fotos. Heute blieb ich wieder mal an einem Bild hängen, das ich im April 2010 in Breslau machte. Die Polen sind für ihre Frömmigkeit bekannt und haben ihrem Papst Johannes Paul II. viele Denkmale gesetzt. Unter anderem dieses Fenster in einer Breslauer Kirche.

    flattr this!

    In der Kategorie Kirche, Kultur am 06.05.12 um 17:35 Uhr veröffentlicht.
    Es wurden folgende Tags vergeben: , , , ,
    Keine Kommentare

    Mein Medienrucksack

    Wer mich schon mal auf dem Weg zu einem Termin oder vor Ort gesehen hat, der weiß, dass ich einen großen Rucksack mit mir führe. Lange habe ich gesucht, mir bis dahin immer wieder mit Umpacken beholfen. Beim nächsten Termin gemerkt, dass ich was vergessen habe oder in den Tiefen des Rucksacks nicht gleich finde, was ich brauche. Deswegen musste ein eigenes Trageutensil her. Meine Wahl fiel auf einen Rucksack, den es vor ein paar Wochen bei dem Discounter mit dem großen „A“ für 29,99 Euro gab.
    Zum Ausprobieren des Rucksacks habe ich mein Fotostativ mitgenommen,

    Der Inhalt des Hauptfachs: Netbook (Ubuntu!), Kamerastativ und die Kamera (nicht im Bild)

    weil das Hauptargument war, es solle ohne Querlegen rein passen. Die Rollen nutze ich recht selten. Die Ziehstange ist so lang ausfahrbar, dass mir ein bekannter Fotograf (knapp über zwei Meter Körpergröße) attestierte, sogar er könne damit umgehen. Für den Fall, dass man den Rucksack nicht auf dem Rücken tragen will, verstaut man die Tragegurte bequem und unsichtbar.

    Im Hauptfach finden das Alu-Stativ, meine Kamera, ein großes Mikrofasertuch und im separaten Innenfach mein Netbook Platz. Damit sind die schwersten Teile schon mal nah am Körper.
    Oben am Rucksack befindet sich ein kleines Fach, in dem ich bequem XLR-Kabel, Mobiltelefon und Taschentücher unterbringe.

    Stativplatte, Schwanenhals, Kurzstativ mit Mikrofon-Halter (elastisch)

    Im größeren Mittelfach verstaue ich Stativplatte, Schwanenhals und Kurz-Stativ mit Mikrofon-Halterung. So bin ich auf Pressekonferenzen oder anderen Aufnahmesituationen, wo ich nicht direkt beim Sprechenden sein kann, gut aufgestellt. Praktisch: Wenn ich Zusatzteile mitnehmen will, ist hier auch immer noch genügend Platz. Mein Bonustipp: Plastiktüte. Schützt vor Spritzwasser.

    Das kleinere Mittelfach beherbergt Skizzenbuch, Kalender, das Zoom H4n als Aufnahmegerät und einen Windschutz.

    Im Vorderfach: Kleinteile (Erläuterung im Text)

    Im Vorderfach finden sich all die kleinen Utensilien, die ich beim Arbeiten brauche. Eine Dreifach-Steckdose und ein Adapter mit zwei USB-Steckplätzen. Ersteres ist im ICE von Vorteil, wenn die Steckdosen nicht ausreichen, zweiteres hilfreich, wenn man mehr als ein Gerät laden muss. Oder dem Sitznachbarn aushelfen will.
    Daneben habe ich noch Ersatzakkus für H4n und Canon dabei, ein USB-Kabel (rot), ein Shure SM58 als Handmikro, eine Mikro-Halterung für das H4n und eine Infrarot-Fernbedienung für die Kamera.
    Dazu noch ein Mikrofasertuch, das auch als Unterlage unter der Mikroplatte dient und Klopfgeräusche dämpft.
    Besonders erwähnen möchte ich den Solar-Akku. Der ET3000 ist leistungsstark, er kann übrigens auch per USB aufgeladen werden, was ich meistens zu Hause mache. Spätestens, wenn man in den Rheinwiesen bei Köln hockt und der Akku des Mobiltelefons schwächelt, merkt man, wie praktisch der ET3000 ist. Einen iPod kann man damit eineinhalb Mal aufladen. Und selbst im Zug reicht die Sonnenstrahlung aus, um den Akku wieder nachzuladen. Zu diesem Akku gehört auch das schwarze USB-Kabel. Der kleine Anschluss kommt in den ET3000, das andere Ende gabelt sich in einen großen USB-Stecker und ein Adapterteil. Eine kleine Blechschachtel beherbergt alle möglichen Adapter, die man für verschiedene Geräte braucht.

    Natürlich kann dieser Rucksack nicht mit der Ausrüstung von Richard Gutjahrs Kulturtasche mithalten. Ich habe viele spezifische Einzelteile, um breit aufgestellt zu sein. Mit dem Zoom H4n kann ich nicht nur Interviews führen, sondern auch Chor oder Orchester aufnehmen. Auf dem Netbook schneide ich, auch die Fotos werden da gespeichert und bearbeitet.
    Wer den Rucksack mal sehen will: auf der #informare12 und beim #Jazzweekend in Regensburg habe ich den sicher dabei.

    flattr this!

    In der Kategorie Kommunikation, Medien, Reise, Service am 05.05.12 um 10:38 Uhr veröffentlicht.
    Es wurden folgende Tags vergeben: , , , , , , , , , , , , ,
    1 Kommentar

    „Langsame Politik geht heute nicht mehr“

    … oder: Facebook, Twitter & Co. – wie viel Einfluss hat Social Media auf die Politik?

    Die erste Erkenntnis des Abends: Karl Heinz Keil von der Hanns-Seidel-Stiftung stellte fest, dass 75 bis 80 Prozent der gut 150 Gäste, die gekommen waren, in sozialen Netzwerken aktiv sind, insgesamt habe man nur 20 Einladungen per Post erhalten. Die konservative Klientel ist entgegen landläufiger Meinung im Netz angekommen.
    Grund genug, sich in einer Podiumsdiskussion mit dem Einfluss der Sozialen Medien auf die Politik zu beschäftigen.
    Karl Heinz Keil umriss das im Eingangsstatement so:

    Er verwies auf Amerika, wo sich der Präsident ohne weiteres von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg interviewen ließ, eine Nähe, so Keil, die in Deutschland nicht so einfach denkbar wäre.
    Welcher Wechselwirkung unterliegt Politik im Zusammenspiel mit Social Media?
    Renate Dodell, Landtagsabgeordnete aus dem Oberland, berichtete anschaulich von ihren Erfahrungen:

    Podiumsteilnehmer (siehe unter dem Text)

    Der Auftritt eines Politikers in Sozialen Netzwerken schafft Nähe, senkt die Ansprechschwelle und schafft Transparenz. Renate Dodell legt dabei Wert auf faire Diskussionen, wenns unter die Gürtellinie geht, zeigt sie das Stopschild. Aus ihrer Mitgliedschaft bei Flickr, einer Foto-Community, hat sie eines gelernt und legt ein Besipiel nach:

    Die Landtagsabgeordnete ist durch die Einladung ihrer Söhne in Soziale Netzwerke gekommen. Professor Daniel Michelis gab jedoch zu bedenken:

    Keine neue Erkenntnis, dass das Internet und die Technik fast schon alle Bereiche unseres Lebens erobert hat. Professor Michelis fasste das plakativ in der Frage zusammen: „Wer hat noch einen Wecker, mit dem man nicht telefonieren kann?“
    Unterstützt wurde er dabei von Matthias J. Lange, der mit einer Abfrage und Handzeichen herausstellte, dass fast jeder ein Mobiltelefon hat, die Hälfte davon ein Smartphone, mit dem Internetanwendungen möglich sind. Und: Gemessen daran, dass das Publikum in weiten Teilen schon im Alter gesetzter war, erstaunte es doch, dass einige über die Anschaffung eines Tablets nachdenken.

    Auch die Medien ändern sich: Die Rundshow kommt

    Andreas Bachmann vom Bayerischen Rundfunk erläuterte, wie sehr moderne Kommunikationsmittel auch journalistisches Arbeiten verändern. Das Modell vom Journalisten als Sender und dem Hörer/Zuschauer als Empfänger hat endgültig ausgedient. Der Journalist muss heute mehr Begleiter durch die Medienflut sein, Nachrichten gewichten und einordnen.
    Das Bayerische Fernsehen wird das in einem Modellprojekt ab 14. Mai begleiten. Da startet für vier Wochen die Rundshow, eine ungewöhnliche Nachrichten-Sendung mit Internetbegleitung.

    Die anschließende Publikumsdiskussion zeigte, dass ältere Menschen den neuen Medien durchaus aufgeschlossen gegenüberstehen, aber dennoch eher zu linearem Medienkonsum und Begleitung durch den Journalisten neigen. Die Jüngeren wollen über ihre Nachrichten und Quellen selbst entscheiden, so der Twitterer Sebids:

    „Ja und ich bin immer online. Das ist das neue Tempo. Langsame Politik geht heute nicht mehr. Ich habe Struktur. #hss0305 #generationanalog“
    Andreas Jungherr versuchte in seinem Statement zum Schluß alle Seiten zusammenzubringen:

    Das Thema Social Media und Politik kann in drei Stunden nicht erschöpfend behandelt werden. Es bedarf sicher noch vieler, weiterer Veranstaltungen, um den Skeptikern die Angst vor Sozialen Netzwerken zu nehmen. Medienkompetenz ist dringend notwendig. Das ist die zweite Erkenntnis des Abends in der Hanns-Seidel-Stiftung.

    Auf dem Podium von links nach rechts: Tomas Vio Michaelis, Andreas Jungherr, M.A., Professor Daniel Michelis, MdL Renate Dodell, Karl Heinz Keil, Andreas Bachmann und Matthias J. Lange

    Mit dem Thema Social Media und dem Einfluß des Internets und seiner Anwendungen befasst sich auch ein Panel, das Gunnar Sohn und ich auf der informare in Berlin moderieren.

    flattr this!

    In der Kategorie Computer, Kommunikation, Medien, Politik, Social Media am 04.05.12 um 09:59 Uhr veröffentlicht.
    Es wurden folgende Tags vergeben: , , , , , , , , , ,
    Keine Kommentare

    Das Internet verschwindet unter der Haube

    Bernd Stahl von Nash Technologies hat eine Vision: Das Internet der Zukunft verbirgt seine komplizierten und komplexen Mechanismen künftig in einer Anwendung, die alles für uns erledigt: Wetterbericht abfragen, die Verbindung in alle Sozialen Netze, die Planung der nächsten Geschäftsreise. Wie sich das darstellen könnte, hat er mir in einem Interview verraten, das bei Soundcloud komplett zu hören ist.
    Hier gibt es einen kleinen Anreisser:

    Das komplette Interview gibt es hier.

    Sprache wird immer wichtiger, wenn es um die Kommunikation mit dem Internet geht. Smartphone und Tablet sind jetzt schon auf unseren Wegen immer dabei. Der Kühlschrank, der seine Vorräte für seinen Besitzer bestellt, ist konkret, noch nicht serienreif, aber er wird kommen. Es wird nicht mehr lange dauern, bis ich über meine Armbanduhr das Flugticket nach Berlin oder Brüssel buche.

    Das Logo der informare 12 (Screenshot)

    Mehr zu diesem Thema gibt es nächste Woche auf einem Panel von Gunnar Sohn auf der informare, einer Wissenschaftskonferenz. Im Cafe Moskau diskutieren wir unter dem Titel “Obi Wan Kenobi und das Future Internet”.

    flattr this!

    In der Kategorie Computer, IT, Kommunikation, Social Media, Wirtschaft am 02.05.12 um 13:57 Uhr veröffentlicht.
    Es wurden folgende Tags vergeben: , , , ,
    4 Kommentare

    Über eBooks, das Internet der Zukunft und die informare

    Arnoud de Kemp ist Niederländer, hat in Diensten des Springer Verlages gearbeitet, sich dann selbständig gemacht und organisiert neben seinem Beruf als Verleger die informare, eine Wissenschaftskonferenz in Berlin. Er prophezeit: das klassische Buch und das eBook werden noch länger in friedlicher Koexistenz leben. Aber: das eBook wird auf Dauer mehr Gewicht bekommen. Mehr dazu in diesem Interview:

    Arnoud de Kemp ist Gast auf einem Panel, das der Wirtschaftsjournalist Gunnar Sohn und ich unter dem Titel “Obi Wan Kenobi und das Future Internet” moderieren. Eine Diskussion im Format einer Late-Night-Show.

    Das Programm der informare im Cafe Moskau

    Fotocredit: Arnoud de Kemp, privat.

    flattr this!

    In der Kategorie Computer, IT, Kommunikation, Medien, Social Media am 01.05.12 um 11:54 Uhr veröffentlicht.
    Es wurden folgende Tags vergeben: , , , , , , , , ,
    Keine Kommentare

    Rimons twitter widget by Rimon Habib