Seit über vier Jahren wird am Bahnhof in Pasing gebaut. Ziel ist, den Bahnhof barrierefrei zu gestalten. Dafür hat die Bahn gut 35 Millionen Euro in die Hand genommen. Seit Oktober 2009 sind die S-Bahnsteige schon mit Aufzügen erreichbar, dieses Jahr im August sollen die Bahnsteige 3 und 4 Rolltreppen bekommen. Dort fahren die Regionalzüge ab. Der Aufzug ist schon in Betrieb. Das war für den Leiter des Bahnhofmanagement München, Heiko Hamann, die Gelegenheit, das Projekt nochmals vorzustellen und eine kleine Bilanz zu ziehen.
Der Fahrstuhl an Gleis 3/4 ist schon in Betrieb, doch die Arbeiten gehen weiter, so Heiko Hamann:
Rund 600 Radl-Stellplätze soll es in der Unterführung geben, die Hälfte davon ist jetzt schon nutzbar. Das Reisezentrum soll auch in die Unterführung und raus aus dem historischen Gebäude. Für das gibt es andere Pläne:
Bis November 2012 sollen die Aufzüge und Rolltreppen an den Gleisen 9 und 10 (Fernverkehr) eingebaut sein. Und dann wird verschönert:
Dafür wird es nochmal eng werden in der Unterführung: Es wird halbseitig abgesperrt, damit der Boden verlegt werden kann.
Beim barrierefreien Bau des Pasinger Bahnhofs hat die Bahn auch an sehbehinderte Menschen gedacht: Alle Bahnsteige und Wege werden taktil ausgelegt.
Um die historische Substanz des Bahnhofs gleichermaßen wie die neu eigebauten Zuganzeiger, Dächer und Gerätschaften zu schützen, werden zum Tauben vergrämen die bekannten Metallstifte eingesetzt.
Im Dezember soll nach Plan dann ein Bahnhofsfest den Abschluss der Bauarbeiten markieren.
Wenn selbiges mal in Fürth ansteht, lade ich dich zwecks Verfassens eines äquivalenten Artikels ein. http://www.openpetition.de/petition/online/fuer-eine-erstklassige-stadt-einen-erstklassigen-hauptbahnhof-jetzt