Die Pressemitteilung – Ein Workshop

Pressearbeit ist das A und O, um seine Ziele zu transportieren. Für die Katholische Erziehergemeinschaft Bayern arbeite ich als Pressereferent der Lehrer. Der KEG-Bezirksverband Oberbayern hat mich auf seine Bezirksvertreterversammlung eingeladen, dass ich Grundzüge der Pressearbeit in einem Workshop vermittle. Für mich war es als Referent eine Premiere. Sehr geholfen dabei hat mir, dass ich 2011 selber Pressearbeit an der Journalistenakademie Dr. Hooffacker in München lernte, mit Peter Lokk als Dozent. Die Unterlagen aus meinem Kurs habe ich heute noch, anhand dieser habe ich mit Übernahme der Tätigkeit für die KEG meine Pressearbeit ausgerichtet. Meine Erfahrung als Radio-Journalist hilft ebenso, Pressemitteilungen so zu schreiben, dass ich in verschiedenen Medien erreiche, wahrgenommen zu werden.
Einige Erkenntnisse habe ich mitgenommen, die ich Kollegen weiterreichen möchte:
Pressearbeit ist so individuell wie Dein Auftraggeber. Wobei mir das vorher durchaus klar war.
Es kratzt überhaupt nicht an meiner „Autorität” oder meinem Status, Wissen, Technik und Können zu teilen.
Es macht Spaß, mit Lehrern zu arbeiten, verbandstechnisch sind wir in den gut zwei Stunden einen gewaltigen Schritt nach vorne gekommen.
Strukturen und Mechanismen, die sich über Jahre eingeschlichen haben, brechen auf einmal auf, werden in Frage gestellt und es bewegt sich viel nach vorne.
Nachdem ich Ende Januar meinen unbefristeten Vertrag mit der KEG unterschrieben habe, freue ich mich, noch mehr Teil des Verbandes zu sein. Der heutige Workshop hat dazu beigetragen, dass sich die „Basis” und ich als Externer noch mehr verzahnen werden.

Und noch eins: Pressearbeit muss heute auch Social Media bedienen und einbeziehen. Karlheinz Rieger, der auch das Foto zu diesem Artikel mit dem Handy schoss, hat während der BVV-Tagung auch den Twitter-Account der KEG bedient. Und im Nachgang erleben Lehrer, die der Freuden an Social Media ja meist eher unverdächtig sind, dass ich Inhalte schnell teilen und verbreiten kann.
Die nächsten Monate werden spannend.
Unabhängig von meiner Person tat Ursula Lay, die Landesvorsitzende der KEG Bayern, gut daran, in Pressearbeit zu investieren.
Alles in allem ein Workshop, der mir auch Feedback brachte. Ich habe heute schon meine Schulungsunterlagen überarbeitet, um noch zielgerichteter arbeiten zu können.
Danke dafür an Andreas Fichtl, den Bezirksvorsitzenden der KEG Oberbayern und alle „KollegInnen”, die uns die Erfahrung ermöglicht haben.

Nicht nur für KEG-Bezirksverbände, sondern auch für andere Organisationen stehe ich auf Anfrage zur Verfügung, um Seminare im Bereich Pressearbeit und Social Media zu halten.

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In der Kategorie KEG, Kommunikation, Medien, Social Media am 17.03.13 um 01:46 Uhr veröffentlicht.
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Pressereferent.

Heute habe ich meinen unbefristeten Vertrag mit der Katholischen Erziehergemeinschaft Bayern unterschrieben. Schon seit Juli war ich als Pressereferent (Lehrer) für den Verband tätig, seit August 2012 mit einem auf ein halbes Jahr befristeten Vertrag.
Diesen Vertrag haben Ursula Lay als Vorsitzende der KEG Bayern und ich nun unbefristet paraphiert. Ich freue mich, dass der Vorstand der KEG einstimmig beschlossen hat, mich als Pressereferent zu übernehmen.
Dafür sage ich an dieser Stelle DANKE.

Ich freue mich auf die weitere Zeit mit der Katholischen Erziehergemeinschaft in Bayern.
Und ich verwende meine Kraft und Zeit darauf, mit Politik, Gesellschaft, Religionen und Menschen in den Dialog einzutreten.
Das ist mein Versprechen an die KEG, das ist mein Versprechen im Ringen um gute Bildung in Bayern.

Danke möchte ich an dieser Stelle denen sagen, die mich (manchmal) in den Verband geschubst haben. Danke denen, die mich im ersten, turbulenten halben Jahr gestützt haben.
Danke sage ich aber vor allem Ursula Lay, der Vorsitzenden der KEG Bayern.

Heute feiere ich kurz, morgen bin ich dann wieder im Bildungsausschuss des Landtages.

Für die Bildung in Bayern, für ein gutes Bildungs- und Schulsystem.

Word!
_______
Das Foto zum Artikel stammt von der Demonstration zum BayKiBiG, die die KEG Bayern im Schulterschluss mit der LAGFW im Juli 2012 auf dem Odeonsplatz machte.

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In der Kategorie KEG, Kommunikation, Medien, Politik am 29.01.13 um 22:05 Uhr veröffentlicht.
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(K)ein Jahresrückblick – I

Jahresrückblicke sind nicht meins. Ich blicke gerne nach vorne. Aber zu gegebener Zeit ist es notwendig und tut es gut, Rückschau zu halten. Nicht immer chronologisch, nicht immer nach den höchsten Klickzahlen, einfach so, wie es mir beim Nachdenken in den Sinn kommt.
Nicht ohne Hintersinn erinnere ich mit dem Foto zu diesem Artikel daran, dass ich im Juli zum Bloggen rund um das Jazzweekend in Regensburg eingeladen wurde. Vorangegangen waren viele Sitzungen, in denen die Jury sichtete, hörte und bewertete. Ich durfte Teil dieser Jury sein und bin gerne nach Regensburg gefahren. Und wenn ich auch nur ein n-tel Teil dieser Jury war, so hat sich das gelohnt. Das Programm des 31. Bayerischen Jazzweekends konnte sich sehen und hören lassen. Nochmals ganz herzlichen Dank an das Bayerische Jazzinstitut, dass ich dran teilnehmen durfte.
Unter anderem habe ich hier berichtet, als Conrad Tribble zusammen mit dem Landesjugendjazzorchester Bayern sang.

Gewagt war sie, die Bildunterzeile zu einem Beitrag: „Wenn Lehrer sich zum Affen machen …” – gewagt und doch ein Gewinn. Auf Vermittlung meines Freundes Karlheinz Rieger aus Wasserburg und mit der unglaublichen Offenheit von Ursula Lay, der Vorsitzenden der Katholischen Erziehergemeinschaft Bayern, durfte ich an einem pädagogischen Seminar teilnehmen. Lehrer sollten neue Lieder lernen und mittels eines ganzheitlichen Ansatzes ihre Schüler begeistern. Ganzheitlicher Ansatz meint in dem Fall, dass die Kinder nicht nur singen sollen, sondern auch entsprechende Bewegungen vollführen sollen. Den Beitrag lesen sie hier. Was sich daraus entwickeln würde, war da nicht abzusehen. Der Beitrag hat mir meinen Hauptauftraggeber beschert. Seit August bin ich Pressereferent der KEG Bayern, zuständig für die Lehrer. Vielleicht war es nur Glück, vielleicht war es Fügung, ich urteile nicht drüber. Jedenfalls darf ich jungen Berufskollegen mit auf den Weg geben: Probiert Euch aus. Macht was. Verstellt Euch nicht, seid ihr. Haltet an Euren Überzeugungen fest, egal, wie schwer der Weg ist.

Ein langweiliger Freitagabend. Ich habe nichts vor, das ganze Wochenende ist frei. Zufälligerweise schau ich abends nochmal bei Facebook rein. Karlheinz Rieger, den ich aus meinen Wasserburger Zeit kenne und schätze. Damals war er für mich weniger der Lehrer, der er heute ist, sondern eher ein wirklich cooler Fotograf, der es immer wieder (auch heute!) noch schafft, dass ich mit offenem Mund seine Aufnahmen anschaue. So, wie ich Karlheinz kenne, darf es damit der Lobhudeleien genug sein. Jedenfalls war aus den Gründen, die ich im vorherigen Absatz erklärt habe, war es gut, dass ich mich aufmachte.
Der Artikel über den musikalischen Samstag ist hier abrufbar. Und aus diesem Beitrag und meiner Überzeugung gegen eine dritte Starbahn am Münchner Flughafen sind wieder neue Beiträge entstanden.
So, wie mein Blog an vielen Stellen aus Zufällen und Fügungen besteht.
Probiert was aus! – diesen Rat gebe ich jungen Kollegen mit auf den Weg. Und dann auch erkennen, wenn man einer Sache nicht gewachsen ist und diese an einen Kollegen weitergeben. Zu diesem und weiteren Themen mehr im nächsten Blogbeitrag des Jahresrückblicks.

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In der Kategorie Bildung, Internet, KEG, Kirche, Kommunikation, Kultur, Medien, Musik am 26.12.12 um 21:29 Uhr veröffentlicht.
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KEG – Vernetzt Euch!

Am Freitag war ich zu Gast bei der Katholischen Erziehergemeinschaft in der Oberpfalz. Dort habe ich in einem Kurzreferat vorgestellt, wie ich als Pressereferent für die Lehrer im Landesverband der KEG arbeite und was mir wichtig ist. Einer meiner Schwerpunkte liegt darin, dass ich den Mitgliedern der Katholischen Erziehergemeinschaft klar mache, dass Medienarbeit heute andere, neue Schwerpunkte hat. Das heißt vor allem: Social Media, Bloggen und die neuen technischen Möglichkeiten ausnutzen, um Öffentlichkeit herzustellen.
Ich darf mich bei der KEG Oberpfalz bedanken, dass ich zu Gast sein und mich vorstellen durfte und freue mich, wenn andere Bezirksverbände diesem Beispiel folgen.

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In der Kategorie KEG, Social Media am 12.11.12 um 17:21 Uhr veröffentlicht.
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Das Wertebündnis präsentiert sich im Bayerischen Landtag

Am Donnerstag präsentierte sich das Wertebündnis im Bayerischen Landtag. 99 Organisationen, Verbände und Institutionen haben sich bis dato zu diesem Projekt zusammengeschlossen. Auch die Katholische Erziehergemeinschaft Bayern (KEG) engagiert sich im Wertebündnis. Hier können Sie nachlesen und -hören, wie im Schullandheim Riedenburg Werte vermittelt werden sollen. Landtagspräsidentin Barbara Stamm begrüßte alle Beteiligten und machte deutlich, dass trotz mancher gegensätzlichen Ansichten alle in einem geeint seien: den Jugendlichen Werte zu vermitteln:

Zu diesen Werten gehört auch gesundes Essen. Diesem hat sich die Aktion „So schmeckt Bayern” verschrieben. Die jungen Köche zeigten beim Mittagsbuffet auch, wie einheimische Kost schmeckt. Statt Weißbrot oder Kanapees gab es Schnittchen auf Graubrot, Fleischpflanzerl und Kartoffelsalat. Die KEG befürwortet die Teilnahme von „So schmeckt Kochen” am Wertebündnis. Die Vorsitzende Ursula Lay wies darauf hin, dass das Kochen im Lehrplan der Mittelschule verankert sei und deswegen eine Kooperation sinnvoll sei.
Barbara Stamm machte in ihrer Rede noch eines deutlich: Das Wertebündnis sei ein Ort, an dem Inklusion gelebt werde:

Am Nachmittag stellten einige Gruppen ihr Engagement im Wertebündnis vor. Dabei war auch die Jugendfeuerwehr Riedenburg, die sich im Schullandheim einbringt, um Jugendlichen auch ganz praktisch die Arbeit der Feuerwehr, die Ausrüstung und den Umgang mit den Geräten. Der Tag wurde von Kinderreportern des Bayerischen Rundfunks begleitet, die mit Hilfe von Geli Schmaus und ihren KollegInnen Beiträge erstellten. Eine Übersicht finden Sie hier. Und auch Barbara Stamm fand die Kinder ganz gewitzt, wie sie erzählte:

Die komplette Rede von Landtagspräsidentin Barbara Stamm können Sie herunterladen: Klicken sie hier für die mp3-Version (15 MB), die ogg-Vorbis-Version (9 MB) finden Sie hier.

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In der Kategorie KEG, Politik, Schule am 28.10.12 um 11:03 Uhr veröffentlicht.
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Das Kind ist Dirigent seiner Bildung

An der Markgrafenschule wurden heute die neuen Bildungsleitlinien für Kinder im Hort/Kindergarten und der Grundschule vorgestellt. Sozialministerin Christine Haderthauer und Kultusminister Ludwig Spaenle präsentierten das gemeinsame Projekt ihrer Ministerien. Wichtigstes Merkmal: Das Kind soll noch mehr in den Mittelpunkt gestellt werden.
Sozialministerin Haderthauer machte in ihrer kurzen Rede klar, dass der Umgang mit dem Kind entscheidend sei. Dieser soll von Wertschätzung getragen sein. Es sei entscheidend, wie man dem Kind entgegenkomme. Und genauso entscheidend sei es, was Kinder deswegen bieten. Das Kind ist der Dirigent seiner Bildung. Mit anderen Worten, es soll noch individueller auf die einzelnen Kinder eingegangen werden.

Kultusminister Spaenle meinte, dass der Zeitpunkt zum Vorstellen der Leitlinien ideal sei. Der Grundschullehrplan wird gerade neu aufgesetzt und gerade im differenzierten Schulsystem würden die Übergänge immer wichtiger. Zudem würden in den nächsten fünf bis sieben Jahren alle Lehrpläne neu überarbeitet. Wichtig sei, so Spaenle, dass überall die gleiche Sprache gesprochen würde.
Übereinstimmend sagten beide Minister, dass Bildung gemeinsames Erleben sein muss und das Kind von dem Zeitpunkt an, zu dem es in Erziehungseinrichtungen gegeben wird bis zum Übertritt an eine weiterführende Schule besser betreut werden soll.
Hier die Rede von Sozialministerin Christine Haderthauer:

Und hier die Rede von Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle:

Bei Kultusminister Spaenle habe ich nochmal nachgefragt, wie die Durchlässigkeit von Informationen von Hort an Grundschule aussehen soll. Er bezeichnete es als entscheidend, dass die nachfolgende Einrichtung Kinder möglichst früh kennenlernen solle. Der Datenschutz soll gewahrt bleiben:
Für Spaenle ist entscheidend, dass die Elternkompetenz genauso gesteigert werde wie die eigenverantwortliche Schule. Sozialministerin Christine Haderthauer fasst die Änderungen der neuen Leitlinien in der Bildung wie folgt zusammen:

Fest steht für beide Minister, dass das Elternhaus nach wie vor der zentrale Ort für Bildung sein müsse. Das Zurücklehnen der Eltern bei der „Abgabe” des Kindes im Hort könne nicht der Lösungsansatz sein.

Die Leitlinien finden sich auch im Internet.

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In der Kategorie KEG, Politik, Schule am 22.10.12 um 16:16 Uhr veröffentlicht.
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Demokratie (er)leben – Demokratie (er)lernen

Was ist eigentlich Demokratie? Wie lebt man sie? Jugendliche, denen man diese Frage stellt, wissen oft nur Antworten, die kaum über strapazierte Sprechblasen und Worthülsen hinausgehen. Politiker-Reden prallen ungehört an den Jugendlichen ab. Gesellschaftliche Bildung, die vor 30 oder 40 Jahren in Familien noch üblich war, findet nicht mehr statt, viele Medien setzen lieber auf Krawall. Das Interesse an den wenigen Sendungen, in denen Demokratie erlebbar wird, dümpelt vor sich hin.
Jammern hilft nicht weiter, wie so oft. Deswegen haben sich vor zwei Jahren einige Verbände und Organisationen zusammengeschlossen, um Kinder und Jugendliche zu ermutigen, Demokratie im Alltag zu leben. Die Katholische Erziehergemeinschaft in Bayern (KEG) gehört mit zu den Initiatoren, die ermutigen wollen, am demokratischen Leben teilzunehmen.

Am Donnerstag stellt sich das Wertebündnis Bayern im Bayerischen Landtag vor. Kurt Neudert von der KEG ist auch mit dabei. Er hat ein Projekt mit ins Leben gerufen, in dem Schüler beim Aufenthalt im Schullandheim wertorientiertes Verhalten und praktische Demokratie lernen können. Was so abgehoben oder abstrakt klingt, erklärt der Pädagoge im Interview anschaulich:

Beispiel Riedenburg: Dort lernen Jugendliche bürgerschaftliches Engagement. Zusammen mit der Jugendfeuerwehr verschafft die die KEG ein Aha-Erlebnis, wenn sie Schüler merken, dass man gemeinsam mehr schaffen kann. Natürlich kommt dazu, dass die Gerätschaften der Feuerwehr, wie zum Beispiel der Einsatz der Drehleiter, anziehend wirken. Ein anderer Weg: Das Erarbeiten von Strukturen der Demokratie. Wie funktioniert ein Parlament? Kurt Neudert hat ein Beispiel dafür, dass die Woche weiterwirkt:

In ganz Bayern besteht die Möglichkeit, dass sich Jugendliche mit Demokratie und ihren Erscheinungsformen auseinandersetzen. Angefangen hat das Wertebündnis Bayern vor zwei Jahren mit gut 30 Organisationen. Jetzt engagieren sich rund 100 Partner mit Aktionen. Quer durch alle Gesellschaftsschichten. Schirmherrin des Projektes ist Landtagspräsidentin Barbara Stamm.

Am Donnerstag, 25.10. 2012, präsentieren sich die Teilnehmer, natürlich auch die Katholische Erziehergemeinschaft Bayern, von 10 bis 16 Uhr im Bayerischen Landtag. Hier gibt es eine Übersicht (pdf), die nähere Informationen zu den Angeboten der einzelnen Schullandheime bietet. Und hier ist das ganze Angebot der Schullandheime. Auch Kurt Neudert steht jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung.

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In der Kategorie KEG, Kommunikation, Politik, Schule am 20.10.12 um 21:24 Uhr veröffentlicht.
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Wir müssen unsere Kinder nicht nur das Wissen …

… sondern vor allem das Denken lehren.
Unter dieses Motto stellte Seminarleiter Jörg Meier seine Einführungsveranstaltung für Lehramtsanwärter und Referendare, die heute (12.09.2012) ihren Dienst an den Schulen beginnen. Meier ist langjähriges Mitglied der Katholischen Erziehergemeinschaft (KEG) und im Landkreis Ebersberg für die Lehramtsanwärter zuständig.
Die KEG bietet jedes Jahr vor Schulbeginn solche Vortragsabende für Berufsanfänger an.
Die Zäsur von der Uni in die Schule soll so leichter gestaltet werden.

Jörg Meier hatte gleich zum Anfang einen gewaltigen Tipp: „Gehen Sie im ersten Jahr nach der Eingewöhnungsphase mit zu ihren erfahrenen Kollegen in den Unterricht. Gehen sie in alle Fächer rein, gehen sie in alle Altersstufen. Und: genießen Sie dieses erste Jahr. Unterstützen Sie Kollegen, sie profitieren davon.”
Er machte die jungen Kolleginnen und Kollegen mit dem ersten Schultag vertraut. „Ihre Schüler werden sie austesten und ausprobieren.” Meier rät dazu, den Schülern zu zeigen, dass der Lehrer Grenzen hat. Sein Tipp: Austausch mit Kollegen, Absprachen treffen, wie die älteren Kollegen vorgehen. Das merken die Schüler und eine einheitliche Linie ist immer hilfreich.

Schüler wollen und brauchen Regeln.

Der erste Schultag ist entscheidend für das weitere Gedeihen des schulischen Wirkens, da ist sich Meier sicher. „Den” ultimativen Tipp für den Einstieg in den ersten Schultag gibt es nicht. Aber wichtig ist, so Meier, dass jeder Lehramtsanwärter sich seiner Stärken bewusst ist und diese methodisch im Unterricht einsetzt. Ebenso wichtig: Kinder lernen durch Ausprobieren. Dabei testen sie Grenzen aus.

Die jungen Kolleginnen und Kollegen mahnte er, sich nicht verheizen zu lassen, Seminarleiter und Betreuungslehrer informieren, wenn gegen Richtlinien verstoßen wird. Dazu zählt auch, dass die Anwärter nicht mehr als 3 verschiedene Klassen unterrichten und keine schwierigen Klassen bekommen.
Vor allem aber sei wichtig, andere Wege zu gehen, neues Denken auszuprobieren. Ganz unvermittelt stellte er den Anwesenden eine Denksportaufgabe: Eine Schnecke fällt in einen 21 Meter tiefen Brunnen. Sie beschließt wieder hoch zu kriechen. Am Tag schafft sie sieben Meter, in der Nacht, während des Schlafes rutscht wieder vier Meter runter. Wann ist die Schnecke oben?

Das Vergnügen des Nachrechnens möchte ich keinem Leser vorenthalten. Nur soviel: Sieben Tage, was wir alle irgendwie spontan tippten, ist falsch.

Zusammengefasst hier aus dem Munde von Jörg Meier seine Tipps an Junglehrer:

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In der Kategorie KEG, Schule am 12.09.12 um 09:36 Uhr veröffentlicht.
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Kultusministerium: Schlamperei, Unfähigkeit oder Fahrlässigkeit?

Ein Kommentar.
Zitat aus einer Pressemitteilung des Kultusministeriums von heute, 22.08.2012:

„5. Die Grundlage für die Lehrerversorgung stellt nicht die Schülerprognose 2011 dar, sondern die fortgeschriebene Prognose von 2012 und die Erhebung zu den realen Schülerzahlen vom Juli 2012. Diese ergab: Es besuchen mehr als 4.000 Schülerinnen und Schüler mehr, als die Prognose 2012 vorgesehen hatte, die Mittelschule. Das Kultusministerium stellt in Absprache mit den Regierungen die notwendigen Stellen zur Verfügung.
6. Entscheidend ist das entsprechend konsequente Handeln. Das Kultusministerium hatte frühzeitig auf die Steigerung der Schülerzahlen an den Mittelschulen im Vergleich zur Prognose 2012 hingewiesen und vorausschauend Maßnahmen ergriffen. Entsprechend wurden und werden zusätzliche Ressourcen für das Schuljahr 2012/2013 bereitgestellt. Diese werden im Zuge der Klassenbildung über die Regierungen und Schulämter an die Schulen zugewiesen. So wird die Unterrichtsversorgung verlässlich sichergestellt.”

Die Steigerung der Schülerzahlen an der Mittelschule kam überraschend im Ministerium an.
Worin liegt der Grund? In der Presse ist vermutet worden, dass sich das Ministerium grob verrechnet habe. Dieses Eindrucks vermag man sich nicht erwehren. Wie anders ist es zu erklären, dass es noch zu Beginn der Sommerferien eine Krisensitzung im Ministerium gab?
Frage: Wie konnte sich dieses „frühzeitig” sich bis zum Beginn der Sommerferien verzögern?
Frage 2: Warum weist das Kultusministerium auf höhere Schülerzahlen hin? Den Hinweis hätte man sich sparen können und stattdessen wirklich frühzeitig Lehrkräfte einstellen können. Denn das machen ja nicht die Schulen, die für einen Hinweis dankbar sein könnten, sondern das Ministerium.

Die zukünftigen Lehrer wären dankbar gewesen, rechtzeitig und ohne Stress eine Wohnung am Einsatzort finden können.

Die derzeitige Politik, die das Kultusministerium betreibt, darf zu Recht als „fahrlässig” beschrieben werden.
Trotz modernster Technik verzögert sich die Bekanntgabe der Staatsnote seit Jahren immer weiter Richtung Sommerferien. Die Prüfungen der Referendare und Lehramtsanwärter sind zu Pfingsten, mit moderner IT sollte es möglich sein, zwei Wochen später das Ergebnis aufbereitet zu haben und spätestens Ende Juni die Staatsnote bekannt zu geben.
Welchem Umstand ist es geschuldet, dass das nicht passiert? Sparzwänge der Staatsregierung, die andererseits Bildung als wichtigstes Gut bezeichnet? Oder Schlamperei und Unfähigkeit bei den Bezirksregierungen und im Ministerium?
Und: Welche Maßnahmen hat denn das Ministerium, wie in Punkt 6 behauptet, eigentlich ergriffen?

Faktum ist, dass Teile der Mobilen Reserve aufgelöst werden, um nächstes Jahr Regelunterricht leisten zu können. Die verspätete Bekanntgabe der Staatsnote hat zur Folge, dass junge Lehrer schnellstens umziehen müssen – oder eine Stelle ablehnen müssen, weil sie sich außerstande sehen, diese anzutreten. Das kann ein Junglehrer vielleicht einmal machen, danach wird er sicher nicht mehr ohne weiteres Zutun in den Staatsdienst genommen. Die Sommerferien, die per definitionem auch die Urlaubszeit für Lehrer sind (die restlichen Ferien sind unterrichtsfrei, man kann zu Arbeiten in die Schule kommandiert werden…), werden zerstört.

So geht der Dienstherr also mit seinen Untergebenen um.

Dass Spaenles Lieblingskind das verkorkste G8 ist, bezweifelt niemand mehr. Da nimmt es auch nicht Wunder, dass aus politischem Kalkül (das Projekt G8 darf nicht scheitern) Wiederholungsklassen an Gymnasien eingerichtet werden.
Dafür lässt man den „gesunden Mittelbau” dann einfach absterben und, Verzeihung, darben beziehungsweise verrecken.

Achso, so neu ist das gar nicht. Stimmt, in der Wirtschaft läuft es ja genauso: Der Mittelstand trägt dieses Land, entlastet werden Großkonzerne.

Gegenüber Schülern und Lehrern gleichermaßen ist diese Politik höchst fahrlässig.

Oder aber: Stroh aus dem Ministerium kann nicht in Gold verwandelt werden. Für solche Vorhaben sind Märchen zuständig.

Notabene: Dieser Artikel gibt meine persönliche Meinung wieder. Er muss nicht mit der der KEG übereinstimmen, für die ich als Pressereferent tätig bin.

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In der Kategorie KEG, Kommunikation, Medien, Schule, Zwischenruf am 22.08.12 um 15:43 Uhr veröffentlicht.
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Schöne Ferien!

20 Uhr.
Eigentlich habe ich eine Pressemitteilung zu schreiben.
Ja, echt!
Morgen ist sozusagen der letzte Tag, an dem in der Geschäftsstelle der KEG Bayern vollbesetzt gearbeitet wird. Danach geht alles in den wohlverdienten Urlaub. Nur ich nicht. Aber ich sitze auch nicht in der Geschäftsstelle. Als Freier Journalist sitze ich zu Hause. Ich werde die nächsten Wochen daheim bleiben und „Stallwache” halten.
Ich bin nicht unglücklich drüber.
Ein Kollege hat mal gesagt, dass man sich als Freiberufler die ersten drei Jahre keinen Urlaub leisten kann.
Aufgrund meiner früheren Tätigkeit als Busfahrer habe ich ziemlich viel von der Welt gesehen und bin direkt froh, dass ich daheim sitze. Letztes Jahr habe ich ja meine Fortbildung als Onliner an der Journalistenakademie gemacht, war also auch nix mit Urlaub. Ich habe 2009/10 mehr von der Welt gesehen als manch anderer. Es tut einfach gut, daheim anzukommen. Insofern brauche ich keinen Urlaub. Der Bedarf ist sozusagen gedeckt. Nicht die schlechteste Ansicht. ;)
Nach diesem kleinen Exkurs nun zurück:
Ich habe eine Pressemitteilung zu schreiben.
Und ich mache es nicht heute abend. Die Gedanken formen sich über Nacht und ich weiß, dass ich morgen früh auf den Punkt formulieren werde.
Alles hat seine Zeit.
In dieser Woche war ich mit zwei Twitterfreunden in München unterwegs.
Ich habe es genossen zu sehen, wie die Beiden miteinander umgehen. So liebevoll, so selbstverständlich. So ganz normal.
Achso. Pressemitteilung.
Nein, ich habe jetzt keine Lust, ich habe eben den DLF gehört mit dem Magazin und politischen Magazin und wundervollen Reportagen. Dann WDR4 mit den Chansons, wie jeden Donnerstagabend. Gleich schalte ich auf ein Webradio um. Keine Zeit für Pressemitteilung. Die Arbeit kommt morgen ziemlich genau um 4 Uhr. Ausgeruht, nachgedacht und mit wachem Auge.
Der Urlaub und der Atmer eines Freien Journalisten. Brauche ich. :)
Bevor sich alle in die Ferien verziehen, rufe ich Euch zu:

„Schöne Ferien!”

(… und nächste Woche werde ich sicher einen tollen Beitrag im Blog haben. Dafür war ich heute auf einem Twittagessen.)
Und morgen folgt eine Pressemitteilung für die KEG. :)

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In der Kategorie KEG, Kommunikation, Social Media am 09.08.12 um 21:06 Uhr veröffentlicht.
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Innovative Lernform: Der Webquest

Wie gestalte ich Unterricht interessant?
Wie binde ich in meinen Unterricht die Region ein?
Wie nutze ich in der Grundschule das Internet im Unterricht?

Der Grundschullehrer ist nicht mehr bloßer Wissensvermittler, sondern mehr und mehr auch Begleiter der Kinder. Und das nicht erst seit der Ganztagesschule oder dem erweiterten Angebot mit Nachmittagsunterricht. Er wird der sein, der Kinder auch durch das Internet lotsen muss. Damit muss er sich im Netz auskennen.

Ein drohendes Leistungsschutzrecht, Unklarheiten beim Urheberrecht, Gängelung der Verlage beim Kopieren und elektronischen Bereitstellen von Unterrichtsmaterial erleichtern diese Aufgabe nicht.
Warum nicht selber Unterrichtsvorlagen erstellen? Das, was früher Lehrer auf Matrize oder mit dem Kopierer machten, kann heute mit dem Internet leichter erledigt werden. Ein Webquest ist zunächst zeitintensiver, sagt Erwin Müller aus Deggendorf. Aber: In der Summe spart man Vorbereitungsarbeiten, weil im Netzwerk jeder davon profitiert.

Abgesehen davon, dass sich manchmal ein Link ändert oder neue Erkenntnisse dazu kommen, bleibt ein Webquest relativ unverändert stehen. Müller zeigte seinen KEG-Kolleginnen und -Kollegen bei der 59. Pädagogischen Ferienwoche im Kloster Niederaltaich, wie das aussieht und wie man es einrichtet. Dazu wechselten sie in den Computerraum der örtlichen Grundschule, so dass jeder Pädagoge einen Rechner hatte und selber probieren konnte.

Gut zwei Stunden dauert die erstmalige Erstellung eines solchen Web-Angebotes für die Kinder.
Zwei Stunden, die sich nach Meinung Müllers lohnen. Denn: Die Arbeitsvorlage ist schnell verfügbar und Weblinks oder Ergänzungen können schnell eingefügt werden. Erwin Müller vergleicht die Arbeit an einem Webquest mit der Arbeit an Wikipedia, der Online-Enzyklopädie. Ganz klar sieht er auch den Nachteil: „Wenn keiner was einstellt, kann auch keiner davon profitieren.”

Das Schwerste, so Müller, ist der Anfang. Hat man sich erst mal eingearbeitet, so wird die Arbeit immer leichter.

Sind Lehrer bereit für Veränderung?

Ursula Lay nahm selber an dem Workshop teil. Die Vorsitzende der KEG Bayern ist begeistert: „Das ist eine innovative Unterrichtsform, von der Lehrer und Schüler profitieren. Zum einen wird die Lebenswirklichkeit von Schülern besser abgebildet und die Kinder lernen, richtig im Internet zu suchen und Informationen zu werten.”
Noch während des Vortrages kommt ihr eine Idee: Wie wäre es, Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter während ihrer Ausbildung, die Unterrichtsvorbereitungen zu den Themen des Lehrplans in web-basierter Form erstellen zu lassen.
Erwin Müller ist von dieser Idee angetan:

Für das Erstellen der Webquests anhand des Lehrplans bräuchte ein kleines Team rund fünf Jahre. Die Zusammenarbeit mit Studentinnen und Studenten und Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärtern bringt nach Meinung von Ursula Lay und Erwin Müller entscheidende Vorteile: Die angehenden Lehrkräfte werden intensiv den Umgang mit dem Computer üben. Dadurch steigert sich die Medienkompetenz des Lehrpersonals. Gleichzeitig sind die Anwärter noch mehr im Lehrplan drin, was der praktischen Ausbildung zugute käme.
Eine Idee, die viel für sich hat.


Weiterführender Link zum Thema Webquest: Grundschulwebquest.de. Professor Christof Schreiber betreut dieses Projekt.

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In der Kategorie Computer, Internet, IT, KEG, Schule am 06.08.12 um 15:01 Uhr veröffentlicht.
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Jugendschutz praktisch bei der KEG

Die Verführung und Gefährdung ist immer nur einen Mausklick entfernt. Davon ist Jörg Kabierske überzeugt. Er meint damit nicht nur die Pornografie, die sich im Netz leicht finden lässt, sondern auch Gewaltverherrlichung und Urheberrechtsverletzung. Das war der Tenor eines Vortrages und interaktiven Gespräches, das Kabierske bei der Pädagogischen Freizeitwoche der Katholischen Erziehegemeinschaft hielt.
Sehr praktisch führte der Dozent vor, was Jugendliche sich im Netz alles anschauen können, von Seiten mit pornografischen Inhalten bis hin zu Maze Games, die sich in zunächst harmlos daher kommenden Youtube-Filmen finden lassen.
Sehr erschreckend ist auch, so Kabierske, dass teilweise 80 Prozent der Schüler einer 6. Klasse ohne Aufsicht ins Internet dürfen.
Nicht, das man einem Jugendlichen von vorn herein negative Absichten unterstellen wolle, so der Gründer von Klicksalat.de, aber angesichts der Verrohung, die Kinder und Jugendliche im Fernsehen zu unpassenden Zeiten erleben, darf es nicht wundern, wenn immer mehr Jugendlich ethische Werte vermissen lassen. Der Held auf dem Schulhof ist nicht der, der dem anderen in der Not hilft, sondern der, der die grausamsten Filme und härtesten Pornos zeigt. Deswegen ist es wichtig, dass Lehrer sensibilisiert werden und wissen, was ihre Schüler so konsumieren.

Zehn Gebote für Magersucht

Nicht nur Pornografie und Gewalt sind täglich im Netz präsent, sondern immer noch auch Portale zu Essstörungen. Kabierske führte aktuelle Beispiele vor, das Entsetzen war groß, als die Pädgogen sahen, wie eine 15jährige sich für alle drei Kilo belohnt, die sie abgenommen hat.
Kabierske empfahl ein paar technische Lösungen, um Kindern Internetbeschränkungen aufzuerlegen.
Anhand seines Facebook-Profiles zeigte er den Lehrern der Katholischen Erzieher Gemeinschaft, was in sozialen Netzwerken wichtig ist und wie man seine Privatsphäre schützt. Grundsätzlich empfahl Kabierske, dass die Lehrer sich bei Facebook anmelden. „Damit Sie wissen, über was Ihre Schüler reden.”

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In der Kategorie Computer, KEG, Kommunikation, Medien, Social Media am 03.08.12 um 16:37 Uhr veröffentlicht.
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Nur medienkompetente Pädagogen können Schüler begleiten

Auf diese Formel lässt sich die Ansprache bringen, die gestern abend Siegfried Schneider anlässlich der Eröffnung der 59. Ferienwoche der Katholischen Erzieher Gemeinschaft hielt. Der gelernte Lehrer und jetzige Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) betonte, dass es wichtig sei, nicht nur die Risiken, sondern gerade die Chancen des Internets zu sehen:

Die Pädagogen der KEG widmen sich in dieser Freizeit dem Thema „Hightech in Schule und Alltag – können wir noch mithalten?”.
Enstprechende Erfahrungen brachte jeder Redner mit ein. Der Vorsitzende der KEG Niederbayern, Robert Drexler, über eigene Medienerfahrungen und Reaktionen seiner Schüler:

Ursula Lay, die Vorsitzende der KEG Bayern berichtete in ihrer Rede von einer Tagung in Tutzing:

Ihrer Heimatzeitung entnahm sie, dass das Chiemgau Gymnasium Traunstein an einem Modellprojekt „Tablet in der Schule” teilnimmt:

Gastgeber der KEG ist die Abtei Niederaltaich. Abt des Klosters ist Dr. Marianus Bieber. Er mahnte, angesichts des medialen Hypes den Mensch nicht zu vergessen und fragte, ob der Mensch nicht Störfaktor in der Technik sei:

Seit 44 Jahren ist die Hanns-Seidel-Stiftung Partner der Katholischen Erzieher Gemeinschaft beim Ausrichten der Pädagogischen Ferienwoche. Dr. Franz Guber, der Leiter des Instituts für politische Bildung, betonte, dass diese Partnerschaft der Stiftung wichtig sei und überbrachte Grüße vom Vorsitzenden der Hanns-Seidel-Stiftung, dem ehemaligen Kultusminister Dr. Hans Zenetmair. Guber ging in seiner Rede auf den sich wandelnden Umgang von Medien und Politik ein:

Am Donnerstag finden Exkursionen des Verbandes statt. Eine Gruppe fährt zum Bayerischen Rundfunk, die andere zum Schloß Nymphenburg.
Der Freitagmorgen steht ganz im Zeichen von Workshops zur Einbindung des Internets in den Unterricht. Nachmittags erhalten die Pädagogen Anleitungen zu Körperübungen, Trommeln mit Kindern und Gestalten mit dem Seifenstein.
Nach einem Gottesdienst mit Abt Dr. Marianus Bieber bildet eine Podiumsdiskussion zu Fluch und Segen der medialen Welt den Abschluss der Tagung am Samstag.

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In der Kategorie Bericht, Hanns Seidel Stiftung, KEG am 02.08.12 um 12:03 Uhr veröffentlicht.
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Mehr Qualität in die Kitas (2)

Gestern demonstrierten gut 3000 ErzieherInnen, Pfleger, Angehörige und Kinder am Odeonsplatz für Nachbesserungen zum Bayerischen Kinderbetreuungs- und -bildungsgesetz (BayKiBiG). Aufgerufen dazu hatte die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrft, LAGFW. Hier ein paar Fotos:

Um was es bei der Demonstration ging, hat die Vorsitzende der KEG, Ursula Lay, auf der Pressekonferenz formuliert.

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In der Kategorie Bericht, KEG, Kultur, Schule am 17.07.12 um 08:24 Uhr veröffentlicht.
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Mehr Qualität für Kinder in den Kitas!

Die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Bayern (LAGFW) schlägt Alarm: Die dem Bayerischen Landtag zum Beschluß vorliegenden Änderungen am Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz halten die dort zusammengeschlossenen Fachverbände für nicht ausreichend. Sie haben Staatsministerin Christine Haderthauer aufgefordert, Nachbesserungen vorzunehmen.
Der erste Vorstand des Evangelischen KITA-Verbandes, Ludwig Selzam forderte, die staatlich geforderten Hürden zu Gunsten des Kindeswohls abzusenken.
Die Vorsitzende der Katholischen Erziehergemeinschaft (KEG), Ursula Lay, sagte in der Pressekonferenz:

Am Nachmittag findet um 16 Uhr eine Demonstration am Odeonsplatz statt. Die Aktion wird von vielen Verbänden, unter anderem der KEG, unterstützt.

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In der Kategorie Bericht, KEG am 16.07.12 um 14:39 Uhr veröffentlicht.
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Singt neue Lieder!

Woran denken Sie, wenn Sie mit dem Begriff ‘Kinderlieder’ konfrontiert werden? An Rolf Zuckowskis ‘In der Weihnachtsbäckerei’? An die Kinderlieder von Detlef Jöcker? Oder denken Sie die ‘alten’ Kinderlieder vom Spannenlagen Hansl? Es hat alles seine Berechtigung. Aber mehr noch: Kinder brauchen neue Lieder. Lieder, die Kindern gerecht werden und ihre Lebenswirklichkeit abbilden.

Diesen Ansatz verfolgt die Katholische Erziehergemeinschaft Oberbayern (KEG) mit einem Seminar, das dieser Tage in Traunstein stattfand.

Tom Palme und Rodscha aus Kambodscha in der Ludwig-Thoma-Grundschule Traunstein

25 Lehrerinnen und Erzieherinnen kamen, um gemeinsam mit Tom Palme und Rodscha aus Kambodscha neue Lieder zu singen. Die Protagonisten sind Experten, was das neue Kinderlied angeht: Sie sind Mitglieder der Band ‘Donikkl und die Weißwürschtl’, die nicht erst seit dem ‘Fliegerlied’ große Bekanntheit erlangt haben.
Den pädagogischen Antrieb beschreibt Tom Palme so:

Tom Palme - zu Hause in der Schule.

Erfahrung sammelte Tom aus seiner eigenen Geschichte, aus Zeltlagern und Jugendfreizeiten, bei denen er mit den Kindern musizierte:


Sein Kollege Rodscha aus Kambodscha betonte mehrfach in der Fortbildung, dass auch die Bewegungsfreude der Kinder einbezogen werden soll. Körpererfahrung ist mindestens genauso wichtig wie der Gesang:

Rodscha aus Kambodscha hat dabei ähnliche Erfahrungen gemacht wie Tom Palme: Musik zieht mit, begeistert und verleiht Schwung. Auch bei Erwachsenen:

In der Runde bekommen die Erzieher eine Liedermappe an die Hand, links Musik und Text, rechts Vorschläge zur gestalterischen Umsetzung. Damit das ganze nicht nur graue Theorie bleibt, dürfen die Damen auch mitmachen. Nach den anfänglichen Lockerungs- und Einstimmübungen, durchweg auf kindergerechtem Niveau gehalten, schwinden selbst bei mir als Reporter die Hemmungen, ich mache einfach mit:

Diese Lockerungsübung, bei der wir alle wie Affen durch den Raum hüpfen, mündet in wunderschönem Gesang, die Kreativität ist freigesetzt und einige fangen an, eine zweite Stimme zu singen. Wichtig ist, dass sich die Kinder in einer angstfreien Umgebung und ohne Druck entfalten dürfen. Immer wieder betont Rodscha, dass die Körpererfahrung dabei nicht zu vernachlässigen ist.

Lehrer in der Körpererfahrung: Die Wanne Edith

Das gilt ebenso für den Methodik bei der Wanne Edith. Die Lehrerinnen dürfen hinter die Pappwanne, werden verkleidet und die Zuschauer bekommen eine Lektion in Körpererfahrung: Rücken und Bauch waschen und: Haare wuscheln.

Die Begeisterung hält an, schon bald ist der ganze Raum die Wanne Edith. Und als einziger Mann (außer den Dozenten) darf ich mich glatt wie der Hahn in der Wanne fühlen. Apropos Lebenswirklichkeit: Rodscha betont ausdrücklich, dass sich die Pädagogik auch der Wirklichkeit stellen muss. Kinderwelt ist nicht mehr unbedingt heile Welt: Wut, Trauer, Sorge um Arbeitslosigkeit – diese Themen beschäftigen auch Kinder. Sie werden in unserer medialen Welt damit konfrontiert und brauchen ein Ventil, das zu verarbeiten. Für Rodscha seit seiner Studienzeit der Grund, neue und bessere Kinderlieder zu schreiben:

Notabene: Ich hätte gerne in diesem Artikel mit Hörbeispielen zur Verdeutlichung gearbeitet. Die Künstler haben mir das sogar ausdrücklich gestattet. Aufgrund der Wahrnehmung der Urheberrechte durch die entsprechende Gesellschaft ist mir das nur schwer möglich, selbst, wenn ich auf den pädagogischen Nutzen verweise. Ich bitte um entsprechendes Verständnis.

Danksagung: An Karlheinz Rieger dafür, dass er mir den Termin ans Herz legte, an Ursula Lay und vor allem den Anwesenden, dass ich nicht nur als “Pferd” mitmachen durfte, sondern auch fotografieren durfte.
Spezieller Dank an Rodscha aus Kambodscha und Tom Palme.
Meine Empfehlung an alle Pädagogen: Singt neue Lieder mit den Kindern!

Weitere Infos auch unter Mitmachkinderlieder.

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In der Kategorie KEG, Kommunikation, Kultur, Medien, Musik, Schule am 18.04.12 um 16:08 Uhr veröffentlicht.
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