Referenzen

Ich habe diese Nacht mal ein paar Aufträge des letzten halben Jahres zusammengestellt, an denen ich mitgewirkt habe – oder die durch mein Zutun entstanden sind.
Eigentlich liest sich das schon als eine gute und tolle Auswahl.

· Hanns-Seidel-Stiftung: Jugend im Dialog 2012, Foto- und Audio-Dokumentation
· Hanns-Seidel-Stiftung: Renaissance des Christlich-Sozialen, Foto-Dokumentation
· Evangelische Landeskirche Bayern: Was wir vorhersagen können, will keiner wissen, Foto- und Audio-Dokumentation, Artikel mit Audio-Elementen
· Förderlehrertag der KEG: Fotos für einen Bericht des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus
· Wertekongress des Wertebündnis Bayern: Fotos für den Bericht des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus
· Shalom Europe: Der erste Israeltag im Bayerischen Landtag, Foto-Dokumentation

Darüber hinaus begleite und dokumentiere ich ausgewählte Veranstaltungen der Katholischen Erziehergemeinschaft Bayern.
Meine Philosophie: Ich arbeite im mittleren Hochpreissegment, mache lieber weniger Aufträge, diese aber in Zusammenarbeit mit Premiumpartnern. Anfragen zu meiner Arbeit sind herzlich willkommen.

Ungefragt gebe ich auch gerne einen Rat an (junge) Kollegen weiter: Macht Euch nicht gemein, haltet die Tarife in Ehren und seid menschlich.

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In der Kategorie Allgemein, Kommunikation, Kultur, Landtag, Service, Social Media am 22.03.13 um 06:02 Uhr veröffentlicht.
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Einfach mal in einer Disco Tweets vorlesen …

„Damit bist Du raus beim Bloggercamp” – kurz gefasst, knapp. Ich beneide Hannes Schleeh um diese Formulierung. Und ich bin dankbar für die klare Kante. Nein, ich bin nicht böse und ich bin nicht verbittert. Kurze Anmerkungen von meiner Seite aus, dass ich froh bin, nicht mehr Teil des Projektes zu sein:
Ich habe meine freiberufliche Tätigkeit Ende Dezember 2011 begonnen. In dieser Zeit las ich oft Beiträge von Gunnar Sohn und fand, ganz der Redakteur und Korrektor, der ich im Grunde meines Herzens immer noch bin, einige Tipp- und Schönheitsfehler in seinen Aufsätzen. Da Gunnar mir auf Twitter folgte, habe ich die Gelegenheit genutzt, ihn per privater Nachricht auf Korrekturen hinzuweisen. Frei bleibend. Gunnar hat diese angenommen, sofern sie grammatikalisch und rechtschreiberisch in Ordnung waren, in anderen Dingen bewahrte er sich durchaus eine andere Ansicht. Darüber bin ich froh.
Gunnar war auch der Mensch, der mir als erstes einen bezahlten Auftrag zuschanzte. Im Vorfeld zur informare! machte ich ein paar Interviews, moderierte mit Gunnar im Cafe Moskau eine Art Late Night Show.
Schon bei der Moderation habe ich mich unwohl gefühlt. Was ich damals nicht ausdrücken konnte, kann ich heute und an diesem Sonntagabend um so besser. Ich fühlte mich in diesen Wirtschafts- und Internetthemen, sofern beide in Konjunktion stehen, verloren. Ich habe einfach keine Ahnung von Wirtschaft. So einfach ist das.
An diesem Abend lernte ich auch Bernd Stahl und Hannes Schleeh kennen. Nach erfolgter Show sind wir noch einen trinken gegangen. In der StaeV (Ständige Vertretung) in Berlin. Und wie es so kommen musste, ist bei dieser Gelegenheit ein Projekt geboren worden – das Bloggercamp.
Ich war Feuer und Flamme – Die Möglichkeit, sich zu präsentieren, über Netzthemen zu sprechen, ohne einem Formatzwang zu unterliegen, war gegeben – und das mit Gleichgesinnten.

Nun bin ich also raus – und ich bin froh. Ich gebe zu, dass ich mich nicht im Camp engagiert habe, die Themen, vorgegeben durch Gunnar und Hannes, waren nicht Teil meines Lebens. Ich habe es erkannt, aber nicht gesagt. Den Fehler gebe ich zu, frei und ohne Hoffärtigkeit oder das Gefühl von Schuld. Manches erkennt man irgendwann. Und braucht Zeit, es zu formulieren, es zu überdenken.
Und das ist der Punkt, an dem ich zweikommasechs Erklärungen liefern muss: Ich ging sehr offen in das Projekt, musste nur leider erkannte ich irgendwann, dass Themen besetzt werden, die ich nicht beliefern kann.
Einerseits bin ich netzaffin, andererseits habe ich im letzten Vierteljahr meinen Google+ Account stillgelegt, engagiere mich auf Facebook auch nur noch temporär und bin vollauf beschäftigt, mit Twitter Themen zu propagieren, zu erfassen, zu vernetzen.
Es ist keine Social Media Müdigkeit.
Der Kern ist tiefer zu suchen.

Lieber Gunnar, lieber Hannes, lieber Bernd,

ihr habt tolle Themen im Bloggercamp. Aber ich kann einfach nicht mitreden. Die Disruption kann ich bei Google nachschlagen, aber ich kann keine Inhalte dazu liefern. Weil meine Lebenswirklichkeit eine andere ist.
Kurz nach der informare! habe ich einen Auftraggeber gewonnen, der viel Platz in meinem beruflichen Leben hat und mir neben der reinen Pressetätigkeit eröffnet, dass ich mich in der wirklichen Welt vernetze und diese in die virtuelle übertrage. Das erfordert aber auch, dass ich in der wirklichen Welt unterwegs bin. Viele Stunden im Landtag, viele Stunden, in denen ich einen Kultusminister beobachte, einen Bildungsausschuss besuche etc. Daneben ergibt diese Tätigkeit für einen Lehrerverband auch andere Optionen: Aufträge einer politischen Stiftung, Aufträge der evangelischen (!) Kirche, Aufträge aus Ministerien und von Politikern, ohne dass diese mit dem Auftrag der KEG kollidieren. Darauf achte ich schon sehr genau.
Mir fehlt schlichtweg die Zeit, mich ins Bloggercamp einzuklinken. Ich habe es nicht forciert, dass das so kam. Eines baute auf das andere auf. Und eines kam zum anderen. Ich habe in der Zwischenzeit den Auftrag zurückgegeben, ein Buch zu Social Media zu schreiben, wenngleich ich dieses sicher in meinem Umfeld gut verkaufen könnte. Und so habe ich mich still zurück gezogen und mein Engagement im Bloggercamp auf Null gefahren.
Ich gebe zu, dass ich einen Fehler gemacht habe. Den Fehler, dass ich es Euch nicht gesagt habe.
Es gibt Menschen, die Einblick in meinen Kalender und meine Tätigkeiten haben. Diese werden bestätigen, dass ich vergleichsweise mehr als Ihr unterwegs bin. Weil sich meine Themen nicht vom Schreibtisch alleine behandeln lassen. Ohne, dass ich Euch da einen Vorwurf mache. Das bleibt mein Fehler, der alte Fehler, dass ich versuchte, alles unter einen Hut zu bringen und möglichst keinen zu verprellen.

Noch eines: Ich bin mit dem, was in meiner Kirche, der katholischen Kirche abläuft, auch nicht immer einverstanden. Der Missbrauch gehört thematisiert und muss diskutiert werden. Ich mache das auch im Rahmen meiner Tätigkeit für Lehrer („Lehrer, die katholischen” – wie Hannes sagte). Nur: Draufhauen, immer wieder draufhauen, und nochmal draufhauen, weil es dem Zeitgeist und Klickzahlen entspricht, ist meiner Meinung nach nicht der richtige Weg, mit dem Thema Missbrauch umzugehen. Der Finger gehört in die Wunde gelegt, der Finger muss mahnend erhoben werden. Und ich betone, indem ich mich einer Aussage des evangelischen Landesbischofs Heinrich Bedford-Strohm bediene, dass auch mir jeder Fall in den Kirchen leid tut.
Abseits des Bloggercamps war das auch ein Grund, dass ich mich zurückzog. Ich bin immer noch der Meinung, dass das innerhalb des Systems besser zu thematisieren ist. Von außen billig draufhauen können Qualitätsjournalisten. Nicht ihr!

Lieber Hannes, ich danke Dir für die klaren Worte „Damit bist Du raus…”, ich danke Dir und Gunnar für die Freundschaft und Weggefährtschaft. Irgendwann folge ich Euch auch wieder auf Twitter, ich brauche momentan etwas mehr Luft zum Atmen.

Euch alles Gute mit dem Bloggercamp.
Und nicht vergessen, dass ich vor kurzer Zeit nicht die Twittertussi gegeben habe. Sorry, manchmal muss ich direkt brutal ernst sein und Hintergrundgespräche führen.
Einfach mal so schnell auf Sendung gehen und in einer lauten Disco Tweets vorlesen … ach, da findet Ihr auch einen anderen. ;)

Beste Grüße,

Heinrich

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In der Kategorie Internet, Social Media am 17.03.13 um 20:51 Uhr veröffentlicht.
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Die Pressemitteilung – Ein Workshop

Pressearbeit ist das A und O, um seine Ziele zu transportieren. Für die Katholische Erziehergemeinschaft Bayern arbeite ich als Pressereferent der Lehrer. Der KEG-Bezirksverband Oberbayern hat mich auf seine Bezirksvertreterversammlung eingeladen, dass ich Grundzüge der Pressearbeit in einem Workshop vermittle. Für mich war es als Referent eine Premiere. Sehr geholfen dabei hat mir, dass ich 2011 selber Pressearbeit an der Journalistenakademie Dr. Hooffacker in München lernte, mit Peter Lokk als Dozent. Die Unterlagen aus meinem Kurs habe ich heute noch, anhand dieser habe ich mit Übernahme der Tätigkeit für die KEG meine Pressearbeit ausgerichtet. Meine Erfahrung als Radio-Journalist hilft ebenso, Pressemitteilungen so zu schreiben, dass ich in verschiedenen Medien erreiche, wahrgenommen zu werden.
Einige Erkenntnisse habe ich mitgenommen, die ich Kollegen weiterreichen möchte:
Pressearbeit ist so individuell wie Dein Auftraggeber. Wobei mir das vorher durchaus klar war.
Es kratzt überhaupt nicht an meiner „Autorität” oder meinem Status, Wissen, Technik und Können zu teilen.
Es macht Spaß, mit Lehrern zu arbeiten, verbandstechnisch sind wir in den gut zwei Stunden einen gewaltigen Schritt nach vorne gekommen.
Strukturen und Mechanismen, die sich über Jahre eingeschlichen haben, brechen auf einmal auf, werden in Frage gestellt und es bewegt sich viel nach vorne.
Nachdem ich Ende Januar meinen unbefristeten Vertrag mit der KEG unterschrieben habe, freue ich mich, noch mehr Teil des Verbandes zu sein. Der heutige Workshop hat dazu beigetragen, dass sich die „Basis” und ich als Externer noch mehr verzahnen werden.

Und noch eins: Pressearbeit muss heute auch Social Media bedienen und einbeziehen. Karlheinz Rieger, der auch das Foto zu diesem Artikel mit dem Handy schoss, hat während der BVV-Tagung auch den Twitter-Account der KEG bedient. Und im Nachgang erleben Lehrer, die der Freuden an Social Media ja meist eher unverdächtig sind, dass ich Inhalte schnell teilen und verbreiten kann.
Die nächsten Monate werden spannend.
Unabhängig von meiner Person tat Ursula Lay, die Landesvorsitzende der KEG Bayern, gut daran, in Pressearbeit zu investieren.
Alles in allem ein Workshop, der mir auch Feedback brachte. Ich habe heute schon meine Schulungsunterlagen überarbeitet, um noch zielgerichteter arbeiten zu können.
Danke dafür an Andreas Fichtl, den Bezirksvorsitzenden der KEG Oberbayern und alle „KollegInnen”, die uns die Erfahrung ermöglicht haben.

Nicht nur für KEG-Bezirksverbände, sondern auch für andere Organisationen stehe ich auf Anfrage zur Verfügung, um Seminare im Bereich Pressearbeit und Social Media zu halten.

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In der Kategorie KEG, Kommunikation, Medien, Social Media am um 01:46 Uhr veröffentlicht.
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Die Wette um den Ministerpräsidenten

Heute morgen sah ich ein Buch in der Buchhandlung im Hauptbahnhof. Rainer Ostermann hat es geschrieben und es soll den Weg von Christian Ude, SPD, vom Münchner Rathaus in die Staatskanzlei begleiten. Ich habe ja meine Zweifel, ob es Ude schafft. Aus diesem Zweifel heraus war ich heute etwas keck und twitterte:

„Ich find das Buch doch in der Märchenabteilung, oder? Oder?”

Die netzpolitische Sprecherin der BayernSPD, Doris Aschenbrenner, fand das nicht so ganz witzig wie ich und meinte:
„Tss. Können ja um was lustiges wetten…”

Daraufhin habe ich meinen Wetteinsatz angeboten:
Ich werde, wenn Christian Ude Bayerischer Ministerpräsident wird, einen Tag in der SPD-Zentrale am Oberanger Kaffee kochen und jede/jeden mit Kaffee am Arbeitsplatz versorgen. Das ganze sogar, wenn die SPD mir das stellt, in einem Partei-T-Shirt oder Sweatshirt. Doris, XXL, bitte!

Mit Hilfe von Victor Fuchs kam auch Doris Aschenbrenner auf ihren Wetteinsatz: Sie wird, wenn Christian Ude es nicht schafft, einen Tag Praktikantin beim netzpolitischen Arbeitskreis der CSU, dem @CSU_net, sein.

Ich bin gespannt, wer arbeiten muss.

Schaun mer mal, um mit einem anderen Münchner zu sprechen.

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In der Kategorie Politik, Social Media am 25.02.13 um 19:11 Uhr veröffentlicht.
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Sieben Wochen ohne …

… In Kirchenkreisen, meist evangelischen, ist es Brauch, dass man in der Fastenzeit auf etwas verzichtet. Die Fastenzeit umfasst sieben Wochen. Ich bin in den letzten zwei Wochen verhaltener geworden und habe nachgedacht. Nach der Weihnachtspause war ich auf vielen Hochzeiten unterwegs, viele Termine, viele Dinge. Und die Erkenntnis: Ich brenne an beiden Enden wie die bildliche Kerze. Nahestehende Menschen, Freunde, haben mir schon vor Weihnachten gesagt, dass ich viel mache. Eigentlich haben diese Freunde gesagt, dass ich zu viel mache.
Diese Freunde haben Recht. Ich war zu viel unterwegs, habe mich zu viel zerfasert, habe versucht, viele Sachen in meine journalistische Arbeit zu integrieren. Und dabei habe ich, Lesern meines Blogs ist es nicht verborgen geblieben, vieles nicht mehr berichtet, nicht mehr thematisiert. Deswegen will ich die Fastenzeit nutzen, um mich auf einige Sachen zu besinnen.

Ich möchte einfach wieder mehr Mensch und Journalist werden, ohne die mir übertragenen Aufgaben zu vernachlässigen.
Ja, ich gebe es zu, ich habe mir viel vorgenommen.

· Ohne Tabak

Einfach mal nicht rauchen, auch wenn mir danach ist. Seit 20 Jahren merke ich, dass ich gerne zur Zigarette greife, wenn ich Langeweile habe. Nicht gerechnet die halb gerauchte Kippe auf dem Weg zur U- oder S-Bahn. Und die Verwunderung darüber, dass ich diese Zeiten gut überbrücken kann, weil es kurze Zeiten sind. Ich war heute von 9 bis 15 Uhr unterwegs und hatte keinen Tabak dabei … und ich habe keinen Augenblick die Kippe vermisst. Sollte also gehen. :)

· Ohne Alkohol

Viel zu oft komme ich abends heim und genieße noch ein Bier oder ein Glas Rotwein. Oder war auf einer Veranstaltung und habe ein Glas Rotwein oder Bier (oder auch zwei) getrunken. Muss auch nicht sein, Gespräche bei Terminen kann man auch ohne Alkohol führen. Einfach so.

· Ohne Fleisch

Zuviel Fleisch esse ich eigentlich erst, seit ich vor einem Jahr meinen Dampfgarer in Betrieb genommen habe, sieht man von Burger-Kost oder Currywurst und dergleichen ab. Muss eigentlich auch nicht sein.
Insofern sind die ersten drei Punkte Genuss-Punkte. Nicht einfach abzustellen, aber ich versuche das.

· Ohne Jazz

Himmel. Wer mich kennt, weiß, dass ich ohne Musik nicht sein kann. Und der Jazz gehört zu meinem Leben, irgendwie. Nachdem ich dieses Jahr nicht in der Jury zum Bayerischen Jazzweekend sein werde, was sehr positiv ist, da ich unabhängiger sein werde, versuche ich, ein echtes Opfer zu bringen und bis Ostern keinen Jazz zu hören. Aber auch keine Liedermacher oder Ernst Mosch. Lieber abends mal hinlegen und die ca. 15 Bücher lesen, die sich mit mir mein Bett teilen.

· Ohne Alter Ego

Ich liebe meinen privaten Twitter-Account „Hynkl”, ich brauche ihn, damit ich Gedanken abseits des ach so wichtigen Medienaccounts äußern kann, damit ich nicht ersticke am Irrsinn dieser Welt. Aber ich habe auch gemerkt, dass ich der Verantwortung für Hynkl, mein privates Ego, nicht immer gerecht werden kann. Seit Oktober habe ich immer wieder Auszeiten probiert und musste doch immer reaktivieren, weil mich zu viel umtrieb. Weil mich zu viel aufregte. Und nach ein paar Tagen merkte ich, dass ich seiner überdrüssig wurde. Deswegen ist das vielleicht mein größter Verzicht: Einfach mal die Schnauze halten und nix sagen, auch wenn die Finger jucken. Sollte Hynkl wieder notwendig werden, dann kommt er wieder.

Aber ich versuche das alles einmal.
Scheitern inklusive.

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In der Kategorie Jazz, Kultur, Selbstreferentiell, Social Media am 12.02.13 um 23:04 Uhr veröffentlicht.
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Das Internet verändert alles ….

…auch das Recht?

Die Münchener Juristische Gesellschaft hatte ein echtes Highlight aufzubieten: Der Passauer Rechtsprofessor Dr. Dirk Heckmann hielt vor Standeskollegen einen Vortrag zum Internet und den damit verbundenen Rechtsfolgen. Heckmann ist CSU-Netzrat und war vor 15 Jahren einer der ersten, der sich mit dem Internet und seiner juristischen Komponente auseinandersetzte. Er ist an der Universität Passau Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Sicherheitsrecht und Internetrecht.

Alle Aspekte seines Vortrages sollen hier nicht beleuchtet werden.
Professor Heckmann schlug einen Bogen von dem Vortrag vor 15 Jahren, bei dem er noch belächelt wurde bis hin zu den dringlichen Problemen des Internets von heute. Er zeigte die Dilemmata auf, die das Internet mit sich bringt. Eine kurze Verschriftung:
Nach Heckmann gibt es bei der freiheitlichen Internet-Nutzung folgende Problempunkte:

Die Anonymität in digitalen Welten – schon die Kirchen haben in den Osterbotschaften des letzten Jahres die Abschaffung der Anonymität im Netz gefordert. Dem widerspricht §5 GG (Meinungsfreiheit). Nach Heckmann ist nicht nur das berechtigte Interesse von Geschmähten zu berücksichtigen, dass die Urheber gefunden werden, sondern auch die wie im Falle des „Spick-mich-Urteils” von höchster richterlicher Stelle bestätigte Anonymität zu berücksichtigen. Allein das Vorhandensein von Foren, die HIV-erkrankten Menschen helfen wollen oder solchen, die sich mit Suizidgedanken tragen, rechtfertigt die Anonymität des Internets. Kein Mensch würde mehr diese Foren in Anspruch nehmen, wenn sein Besuch von Providern registriert würde. Hier gilt laut Heckmann: „Die Anonymität ist auch ein Segen.”
Denn: Ein bisschen anonym gibt es ebenso wenig wie ein bisschen schwanger.

Ein zweiter Punkt ist die Selbstbestimmung in komplexen Systemen: Der Staat hat eine gewisse Schutzpflicht. Aber vordringlicher ist, dass jeder User Medienkompetenz hat.

Der dritte Punkt, den Professor Heckmann anführt, sind die Geschäftsmodelle in sozialisierten Umgebungen: seiner Meinung nach fehlt das probate Geschäftsmodell. Das zielt unter anderem in Richtung der Verleger, aber auch anderer Parteien, die eine Kulturflatrate fordern. Heckmann zweifelt am Sinn einer Kulturflatrate: Es braucht individuelle Angebote und Erlösmodelle.

Professor Heckmann rät, dass man nicht resignieren soll.
Er meint:

· Kompensieren (durch Anonymitätsfolgenausgleich)
· Konfigurieren (durch technischen Datenschutz)
· Korrigieren (durch technikkonformes Urheberrecht)

bringen eine Rechtssicherheit im Web 2.0. Wie sich das im Einzelnen ausgestaltet, wird eine der großen Aufgaben unserer digitalen Gesellschaft sein.

Heckmanns Fazit ist jedenfalls: Das Internet schafft Transparenz und Fülle.
Noch ein paar schattenrissartige Gedanken. Nach Heckmann ist die

Gesellschaft 1.0 = Law in books (Gesetz in Büchern)
Gesellschaft 2.0 = Law in Action (Gesetz im Handeln)
Gesellschaft 3.0 = Law in Interaction (Gesetz in der Interaktion, die Gesellschaft 3.0 ist das, wo Heckmann die Internet-Gemeinde sieht: Im Web 3.0)

Professor Heckmann hat in der Diskussion noch etwas bemerkenswertes gesagt und manchem aus der Seele gesprochen: Manche Geschäftsmodelle werden nicht überleben. Das haben wir bei der Industriellen Revolution erlebt. Und die haben wir auch überlebt:

Vielleicht mag das auch den derzeit in der Klemme befindlichen Verlegern ein Fingerzeig sein.

Ein Satz von Dirk Heckmann war sehr bezeichnend: „Wir müssen eine Zeitlang mit Rechtsverletzungen leben.” Jede neue Technologie birgt neben den Chancen auch immer Gefahren und Rechtsverstöße. Ein freies Internet wird aber nur da sein, so mein Schluss, wenn alle gesellschaftlichen Kräfte an der Lösung der Aufgaben mitwirken.

Manchmal kann das auch der Protest auf der Straße sein, wie bei ACTA:

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In der Kategorie Internet, Kommunikation, Medien, Politik, Social Media am 16.01.13 um 01:17 Uhr veröffentlicht.
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(K)ein Jahresrückblick – IV

Es war auch eine Kooperation in diesem Jahr. Das Bloggen und Berichten von der Wikicon 12. Ich möchte mich an dieser Stelle nochmal bei den Organisatoren der Wikicon bedanken. Ich war gerne zu Gast und habe gebloggt. Die Wikipedia ist wichtig, weil sie sich um das freie Wissen der Welt kümmert. Und doch knarzt es im Gebäude der Online-Enzyklopädie. Hier können Sie meine Beiträge nachlesen:
· Freiheit im Internet
· Wikipedia könnte heute nicht mehr starten
· Wikipedia und Akademia – Hassliebe oder Vernunftehe?

Auch umgetrieben hat mich in diesem Jahr der Bürgerentscheid zur Dritten Startbahn. Ich war nicht der Meinung der CSU und habe mit Blogbeiträgen dagegen gehalten. Weil der zusätzliche Flugverkehr die Lebensqualität im Moos einschränkt. Dieter Janecek und Heiko Tammena habe ich dazu interviewt. Der eine ist bayerischer Grünen-Chef, der andere Pressesprecher der Katholischen Landjugendbewegung.

· Die dritte Startbahn braucht koa Mensch –
· Occupy Staatskanzlei – die KLJB MUCkt auf

Eines der vielen Highlights in diesem Jahr war, dass mich mein Kollege Jürgen-M. Edelmann von Deutschlandradio Kultur nach Passau ins Scharfrichterhaus einlud. DKultur promotet auf diese Weise Hörspiele.
Eine sehr schöne Idee. Wie man nachlesen kann, war ich angetan vom Kriminalrat Kreuzeder im ehemaligen Stadtgefängnis von Passau.

Ich möchte Ihnen noch eine Empfehlung mit auf den Weg geben.
Ein junger Kollege, der Social Media lebt und mit der Berichterstattung via Twitter vom Parteitag der Piraten in Bochum schon gezeigt hat, was er kann, ist lesenswert: Benedikt Heider. Ich bin selber gespannt, was er bloggt – das er es kann, steht außer Zweifel.

Und an dieser Stelle beschließe ich den Jahresrückblick. Fast.
Ich habe letzten Sonntag mal keck auf Twitter gefragt, welcher Beitrag meinen Followern besonders gefallen hat. Eher scherzhaft drohte ich damit, andernfalls über @Fran_Muc zu schreiben. Sie war die Erste, die drauf einging. Genau deswegen schreibe ich nun über sie. @Fran_Muc hat seit Sonntag nun ein leicht skeptisches Gefühl. …
Ja, die Franzi (das darf nur ich sagen, sie darf dafür aber auch Heinzi sagen, was sonst nur noch der alte Pfarrer von Unterwössen, meine Schwester und Josef Ratzinger dürfen…) … Also: So ziemlich, seit ich twittere, folgt mir eine kleine, wunderbare, humorvolle, klar denkende, #pink liebende Frau, von der ich zwei Geheimnisse weiß, die ich nicht mal auf dem Grill bei BurgerKing preisgeben würde. Wenn ich das Wort „Schuld” mit ihr in Zusammenhang bringen müsste, dann sagte ich: Sie hat die Schuld, dass ich mich nach einigen Jahren der CSU wieder angenähert habe. Ich bin nicht mit allem einverstanden, was die Partei macht und postuliert. Und ich finde es großartig, dass ich das auch immer wieder sagen darf, ohne dass ich entfreundet werde. Nicht von Franzi, nicht von den vielen anderen CSUlern, die mir auf Twitter folgen. @Fran_Muc ist privat auf Twitter, aber manchmal geht ihr Temperament durch und sie retweetet viele Sachen von einer anderen, #pink liebenden Frau. Oder von einem Mann, der #lila mag.
Für die meisten spreche ich jetzt in Rätseln. Das soll auch so bleiben. Außer, sie folgen uns beiden auf Twitter. ;)
Ich muss mich bei vielen Menschen bedanken, die mir in diesem Jahr zur Seite standen, mich begleiteten, mich kritisierten im Guten wie im Negativen. Unter all den Menschen sticht aber eine heraus: Franzi. Ich kenne kaum einen Menschen, der integrativer auf Twitter agiert und ist, als sie.

@Fran_Muc ist ein Solitär in meiner Timeline. Und nicht nur deshalb, weil ich sie auch mal morgens um 07.30 Uhr im Büro anrufen darf.
Wegen all dieser Kleinigkeiten, die Außenstehenden vielleicht verschlossen sind, wegen ihres großen Herzes mag ich Franzi.
In diesem Sinne, liebe Franziska: Danke, dass Du bist und danke, dass wir uns noch immer folgen. Auf ein Neues in 2013!
Zwei Beiträge, an denen Franzi nicht unschuldig war:
· csunk2 (Der netzpolitische Kongress der CSU)
· csunetcon (Die Mitgliederversammlung des netzpolitischen Arbeitskreises der CSU)

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In der Kategorie Politik, Social Media, WikiCon12 am 30.12.12 um 08:00 Uhr veröffentlicht.
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(K)ein Jahresrückblick – III

Kooperationen und anderes …
Themen zu finden, ist nicht schwer. Themen journalistisch und weniger als Blogger aufzubereiten, ist schon schwerer. Ich habe mich zu Beginn meiner freien Tätigkeit gefragt, wie ich mich positionieren, wie ich bekannt werden kann. Ich habe meinem Bauch vertraut und so ganz unrecht hatte der dicke Bauch nicht.

Der erste kleine Knaller, den ich im Blog hatte, war meine Medienschelte und Kritik an der Berichterstattung des Spiegels in Bezug auf Dagmar Wöhrl. Dass Politiker von Journalisten genau beobachtet werden, ist kein Geheimnis. Aber bei allem Verständnis: Fairness geht anders, als es die Kollegen machten. Man kann auch kritisch sein, ohne unter die Gürtellinie zu gleiten. Deswegen hatte ich Hals und Bauch und musste etwas schreiben. Vor allem, wenn ich Dagmar Wöhrl als das sehe, was sie ist: Ein Mensch, dem es abseits der Parteipolitik wichtig ist, Menschen in das Zentrum ihres Handelns zu stellen. Der „Rant” gegen den Spiegel fand in einigen Publikationen Widerhall. Unter anderem berichtete „Pottblog” drüber, Christian Jakubetz und das Bildblog.
Dagmar Wöhrl ist auch eine der ersten Politiker(innen), die erkannt hat, dass Bloggen ein sehr guter Weg ist, sich der Welt mitzuteilen. Und Social Media der Weg, um es zu bekannt zu machen. Mein Respekt für @DWoehrl.

Stellen Sie sich vor, sie stehen in einer Reihe veritabler Kollegen vor dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch. Alle Kollegen fragen wirklich ernsthafte Dinge, zur Position der Kirche, zum Aufenthalt in Regensburg, zu Ergebnissen der Konferenz. Und dann komme ich daher, locker, flockig, unbedarft und mit einer Anleihe bei einem geschätzten Kollegen, Richard Gutjahr. Was ungewöhnliches machen, was ungewöhnliches fragen. Und dadurch (auch) bekannt werden. Erzbischof Zollitsch hat einen Twitter-Account. Wie Sie hier nachlesen können, war die Frage nicht unbedingt von Erfolg gekrönt. Aber in dem Augenblick war mir das egal. Hinter mir saßen der damalige Generalvikar des Bistum Regensburg und der Pressesprecher des Bistums. Aus dieser Pressekonferenz entstanden Beiträge: Wie die Pressestelle des Bistum Regensburg Social Media nutzt und der twitternde Generalvikar des Bistums. Bis heute habe ich zu Michael Fuchs eine tiefe Bindung. Ich schätze ihn als Theologen, der mitten im Leben steht und durchaus die Strömungen in der Kirche erfasst. Und vor allem: Der auf Twitter einsteht für seine Überzeugung.

Aus der Lust auf Bericht und journalistisches Arbeiten habe ich mich damals beim Lokschuppen Rosenheim akkreditiert. Rosi Raab macht die Pressearbeit für den Lokschuppen. Eher in einem kleinen Nebenbei-Beitrag habe ich skizziert, wie sie Social Media nutzt. Und ich freue mich, wenn im nächsten Jahr eine Ausstellung zu Alexander dem Großen in den Lokschuppen kommt. Der Lokschuppen ist jedenfalls ein geniales Ausstellungszentrum, dass ich noch aus meiner Zeit als Busfahrer kenne. Und die diesjährige TIEFSEE-Ausstellung hat die Erwartungen mehr als übertroffen.

Was sonst noch war

Nicht vergessen möchte ich meinen Kollegen Gunnar Sohn mit seinem ichsagmal-Blog. Zusammen mit ihm und Hannes Schleeh, Arnoud de Kemp und Bernd Stahl saßen wir auf der informare und diskutierten. Und später entstand die Idee zum BloggerCamp, das sich nun auf Google+ verwirklicht.
Ebenfalls ins Gedächtnis geschrieben sind die Beiträge zur Verständigung. Unvergessen mein erster Besuch in der Synagoge in München – oder der in der Moschee in Markt Schwaben.
Immer wieder finden sich in meinem Blog auch Beiträge zur Bahn. Meistens kommt die Bahn nicht gut weg. Aber hier ist ein Beitrag, der mich selber noch begeistert. Rüdiger Grube ist ein Chef, dem ich zutraue, dass er wirklich auf die Basis hört.

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In der Kategorie Allgemein, Bahn, Hanns Seidel Stiftung, Kirche, Kommunikation, Service, Social Media am 29.12.12 um 08:00 Uhr veröffentlicht.
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„mebis” will digitales Lernen leichter machen

Die Schulwelt verändert sich. Seit heute sogar noch ein Stückchen mehr. Denn „mebis” ist gestartet. „Mebis” ist eine Plattform, auf der Lehrer und Schüler sich einloggen können. Hier finden sie Medien, die den Unterricht bereichern können und gleichzeitig in ansprechender Form das digitale Lernen unterstützen.

Das St.-Anna-Gymnasium in Augsburg ist eine Modellschule. Modellschule insoweit, als dass dort alle Schüler über einen Internetzugang zu Hause verfügen. Und: das alle Lehrer sich einbringen in das Projekt Digitales Lernen. Jeder mit seinen Fähigkeiten. Denn, so Schulleiter Peter Schwertschlager:

„mebis” zeichnet sich durch mehrere Aspekte aus. Erst einmal ist es unerheblich, mit welchem Betriebssystem sich Schüler und Lehrer einloggen. Da das System webbasiert arbeitet, sind kaum Zugangsbeschränkungen vorhanden. Egal ob mit Tablet, Netbook, PC, ob mit Windows, Linux oder Apple-Betriebssystem: „mebis” ist verfügbar. Kultusstaatssekretär Bernd Sibler ist es wichtig, dass Rechtssicherheit besteht. Alle Filme, Unterlagen und Videos beachten das geltende Urheberrecht. Wichtig ist für Sibler in dieser Pilotphase, dass Lehrer online in „mebis” Rückmeldungen über Qualität und Nutzen der digitalen Inhalte abgeben können:

Das St.-Anna-Gymnasium lässt derzeit auf eigene Kosten die Pulte für den digitalen Unterricht bauen. Neben einem Tablet ist eingebaut ein Verstärker, CD/DVD-Player und als Transportmittel für visuelle Inhalte eine Datenkamera. Auf das Whiteboard will Schwertberge bewusst verzichten. Denn das würde seiner Meinung nach einen Rückschritt bedeuten. Hier würde der Lehrer wieder wie an der klassischen grünen Tafel mit dem Rücken zu den Schülern unterrichten. Herzstück ist die Datenkamera, die das Tablet, aber auch das klassische Schulheft zur Leinwand hin abbildet:

Für Schwertschlager ist entscheidend, dass digitales Lernen da eingesetzt wird, wo Lehrer und Schüler sich in der Lage dazu sehen. Der Schulleiter aus Augsburg geht sogar noch einen Schritt weiter. Dass er beim Projekt „mebis” mitmacht, ist dem Umstand geschuldet, dass das System offen ist. Offen, weil es kein bestimmtes Produkt und keine bestimmte Software braucht, um einzusteigen. Im Gegenteil, so Schwertberger, an seiner Schule würden Arbeiten mit Open Office, einer freien „Büro”-Software erstellt. So seien Texte und Präsentationen, die die Schüler anfertigten, auf allen Systemen zu verarbeiten. Und wieder einmal stellt die Kamera die Schnittstelle dar: Sie verbindet alte und neue Medien und hilft, von bekannten Unterrichtsformen zu neuen Formen des Lernens zu gelangen.

Für Schwertberger ist „mebis” ein Gewinn. Alle Inhalte sind zertifiziert, alles ist innerhalb einer anbieterunabhängigen Cloud gespeichert, man liefert sich keinem Hersteller von Soft- oder Hardware aus. Den Unterschied bisheriger digitaler Lernversuche zu „mebis” sieht er im fächerübergreifenden und begleitenden Ansatz.

Wenn dieses Modell Schule macht und auch die Schulbuchverlage mitziehen, dann wird tatsächlich einmal der Traum vieler Schülerrücken Wirklichkeit: Keine Schulbücher mehr, die schwer im Schulranzen liegen, keine vergessenen Bücher und Arbeitsunterlagen mehr. Sondern alles (fast) überall reproduzier- und abrufbar. Insofern ist „mebis” ein engagiertes Projekt. Wissenschaftlich begleitet wird es von der Ludwig-Maximilian-Universität in München, die bis April die Rückmeldungen sammeln und bearbeiten will und so zum nächsten Schuljahr notwendige Änderungen, aus den Erkenntnissen der Praxis gewonnen, in das System einbringen will. Derzeit haben 90 Schulen in Bayern den Zugriff auf rund 64.000 Filme, interaktive Karten und Simulationen. Der Umfang wird kontinuierlich erweitert.

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In der Kategorie Internet, IT, Kultur, Schule, Social Media am 21.11.12 um 21:21 Uhr veröffentlicht.
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Verändern Twitter und Facebook den Wahlkampf?

Social Media beeinflusst den Wahlkampf. In den USA war das bei der Präsidentenwahl zu beobachten. Die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) hatte zusammen mit dem US-Konsulat zu einer weiteren Podiumsdiskussion geladen, bei der die US-Wahl nachbetrachtet wurde. Professor Dr. Molly Selvin analysierte recht anschaulich mit wenig Grafiken, aber mehr YouTube-Videos die Beeinflussung, die Demokraten und Republikaner über das Netz auszuüben versuchten. Klaus Kastan vom Bayerischen Rundfunk moderierte die Veranstaltung. Kastan war zuletzt 6 Jahre als Korrespondent in den Staaten und darf zu Recht als Kenner der Verhältnisse gelten.

Quintessenz: Social Media verändert Politik, unabhängig von Kampagnen können Politiker mit Ihren Wählern direkt in Kontakt treten. Videos, die unter Nutzern verbreitet werden, tragen zur Meinungsbildung bei. Und noch eins: Verkürzte Statements (insbesondere auf Twitter) finden schnell den Weg zur Massenverbreitung. Hier heißt es also für Wahlkämpfer: Aufpassen.
Was mir positiv auffiel: Die Skype-Schalte mit einem SZ-Korrespondeten. Brachte Leben in die Debatte, war ein toller Einblick in Social Media – allgemein gesehen, wenn man Skype dazu zählen will.

Sehr gut zusammengefasst haben die Diskussion Klaus Kastan und LMU-Professor Carsten Reinemann. Das Schluss-Statement:

BLM-Präsident Siegfried Schneider und US-Generalkonsul Bill Moeller hielten zu Beginn ihre Statements.
Auf Twitter war die Debatte in Auszügen mit zu verfolgen. Der Hashtag auf Twitter war: #miwk.
Sobald die BLM einen Bericht zur Veranstaltung erstellt hat, reiche ich diesen nach.

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In der Kategorie BLM, Kommunikation, Medien, Social Media, US-Konsulat am 14.11.12 um 01:10 Uhr veröffentlicht.
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KEG – Vernetzt Euch!

Am Freitag war ich zu Gast bei der Katholischen Erziehergemeinschaft in der Oberpfalz. Dort habe ich in einem Kurzreferat vorgestellt, wie ich als Pressereferent für die Lehrer im Landesverband der KEG arbeite und was mir wichtig ist. Einer meiner Schwerpunkte liegt darin, dass ich den Mitgliedern der Katholischen Erziehergemeinschaft klar mache, dass Medienarbeit heute andere, neue Schwerpunkte hat. Das heißt vor allem: Social Media, Bloggen und die neuen technischen Möglichkeiten ausnutzen, um Öffentlichkeit herzustellen.
Ich darf mich bei der KEG Oberpfalz bedanken, dass ich zu Gast sein und mich vorstellen durfte und freue mich, wenn andere Bezirksverbände diesem Beispiel folgen.

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In der Kategorie KEG, Social Media am 12.11.12 um 17:21 Uhr veröffentlicht.
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Piraten und Stürme …

… oder: Stefan Körner erklärt uns, warum das Internet kein rechtsfreier Raum ist und, dass es einen Shitstorm auch analog gab und gibt.

Der Presseclub München war mit einer Diskussionsrunde auf den Medientagen München zu Gast. Thema: „Die neue Macht des Internets”. Parallel dazu haben heute zwei bundesweit bekannte Piraten ihren Rückzug aus der Parteispitze bekanntgegeben. Die noch junge Partei ist in unruhigem Fahrwasser. Die Querelen und Streitereien, die man auch täglich via Twitter verfolgen kann, überdecken die Sachthemen der Piraten.
Dazu kommen Themenbereiche, die von anderen Parteien grundsätzlich anders bewertet werden. Damit meine ich unter anderem das Internet und den rechtsfreien Raum, der damit nicht verbunden sein darf.

In einem zweiten Take erklärt Stefan Körner, was es mit dem Shitstorm auf sich hat. Eigentlich gibt es den auch analog, in den klassischen Debatten – oder in den Leserbriefen der Heimatzeitung. Unterschied: Im Internet ist es etwas heftiger und nicht gefiltert.

Für den politischen Betrieb wäre es sinnvoll, wenn auch bei den Piraten Ruhe einkehrt. Selbstfindungsprozess hin oder her.
Mein Rat an (Partei-)Freund und Feind: Messt Politiker an ihren Aussagen.
Angenehm, wenn sie ruhig, aber bestimmt vorgetragen werden.

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In der Kategorie Internet, Politik, Social Media am 26.10.12 um 22:28 Uhr veröffentlicht.
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In eigener Sache – und eine Selbstverpflichtung

Ich war immer ein politischer Mensch. Entweder habe ich die Menschen gespalten und politisch für mich oder gegen mich eingenommen oder – ich habe mich politisch engagiert.
Ich selber sehe mich eher in einer sozialen Ecke, finde ökologische Themen gut und bekenne mich zu christlichen Werten.
Anfang der 2000er Jahre bin ich in die CSU eingetreten. Damals war die CSU in Wasserburg zerstritten, ein Bürgermeister-Posten stand zur Disposition und Freunde baten mich, als Mitglied und dann als Pressesprecher zu fungieren. Der Streit mit der örtlichen Parteiführung war dann mein Austrittsgrund. Damals war ich meiner Zeit wohl zu sehr voraus.
Gleichwohl habe ich über die Jahre die Politik und besonders auch die der CSU nie ganz aus dem Auge verloren.
Im Frühsommer 2011 bin ich bei der „Linken” eingetreten. Warum? Die sPD hatte bei der Sozialgesetzgebung Ausverkauf betrieben. (Und deswegen schreibe ich das ‘s’ klein!) – Die CSU? Eine einzige Fehlanzeige. Chaos nach dem Abgang von Edmund Stoiber.
Als Anwalt der kleinen Leute erschien mir nur noch die „Linke”. Allerdings hat diese sich dann diskreditiert, weil sie bei der Nominierung eines Bundespräsidentenkandidaten als Nachfolger des Niedersachsen wahrlich Kasperl-Theater betrieben haben. So habe ich das auch in meinem Austrittsschreiben an die Partei begründet.
Via Twitter und auch Facebook unterhalte ich mich seit langer Zeit mit C/S/D/U-Mitgliedern, Grünen und Piraten.
Ich schätze die Grünen und ich mag Dieter Janecek und Katharina Schulze. Und ich erachte die Grünen als Impulsgeber. Ja, und ich koaliere auch mit denen, wenn es um eine dritte Startbahn geht.

Ich habe lange gerungen, ob ich Pirat werden soll. Die Entwicklung der letzten Wochen erscheint mir aber als Fingerzeig, dass das nicht geraten ist. Bei aller Wertschätzung für die vielen guten Piraten in Bayern und in Berlin (Gerhard Anger!). Ich will nicht in das Lied vom Untergang einstimmen. Wir brauchen Piraten in Deutschland, weil sie die etablierten Parteien voran treiben und gerade im IT-Bereich aufzeigen, was gespielt wird. Oder gespielt werden muss.

So ist es am letzten Montag (1. Oktober 2012) doch wieder irgendwas mit CSU geworden. Ich bin in das CSU_Net eingetreten. Bitte richtig einordnen: Es ist der netzpolitische Arbeitskreis der CSU. Und da bewegt sich derzeit mehr als bei allen anderen. Und ich sehe mich im Kampf gegen ACTA bis CleanIT dort besser aufgehoben als bei anderen.

Selbstverpflichtung:
(und das durchaus drastisch!)
Ich werde nach wie vor im Blog unpolitisch berichten.
Wenn eine Partei gute Sachen macht, bin ich Freund, wenn sie Mist baut, werde ich das thematisieren. Das gilt auch für die CSU.
Und wenn in meinem Blog viele CSU-affine Themen auftauchen, liegt das daran, dass die CSU es (trotz der anfänglichen Gegnerschaft) es gewagt hat, mich auf ihren Presseverteiler zu setzen. Via Twitter bin ich eigentlich mit allen Parteien vernetzt, einzig die Piraten schaffen es manchmal, mich zu informieren. Das ist aber auch mehr den persönlichen und liebgewordenen Kontakten zuzuordnen.
Überhaupt Piraten: Achso. Habe ich ja schon oben gesagt.

Und dann noch eine generelle Sache: Ich nehme viel auf Veranstaltungen auf.
Warum sollte ich eigentlich nicht ganze Audiofiles veröffentlichen?
Ich habe mich dieser Frage gestellt.
So lange diese öffentlich sind und eine ganze Veranstaltung wiedergeben wird, spricht da wenig dagegen, denke ich.
Vielleicht können Kollegen ja andere Passagen beleuchten.
Zumindest können Sie als Leser sich (Zeit und Volumen vorausgesetzt) ein Bild machen.
Erster Schritt: die komplette Veranstaltung der CSU-Landesgruppe zum Tag der Deutschen Einheit, der dieses Jahr in München begangen wird. Hier geht es zum Artikel.
Ich werde die Files für ca. 3 Monate vorzuhalten versuchen.

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In der Kategorie Allgemein, Medien, Politik, Selbstreferentiell, Service, Social Media am 03.10.12 um 14:43 Uhr veröffentlicht.
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eReserve – Machen Sie’s doch mit dem Handy

Stellen Sie sich vor, sie sitzen in der Trambahn und wollen einen Arzttermin vereinbaren. Mal ganz ehrlich: Wollen Sie Ihr Leiden im Beisein anderer Menschen schildern? Wohl weniger. Und auch, wenn es nur um einen Routine-Termin geht, dann ist Diskretion angesagt. Auch Ihre Mitreisenden werden es Ihnen danken. Wie nun aber den Termin ausmachen, ohne zu telefonieren?

Es geht nicht nur um die intimen Details, ist klar. Es geht auch darum, dass Ihre Mitfahrenden in Bahn und Bus dankbar sind, Ihre Telefonate nicht mithören zu müssen. Mal ganz ehrlich, das nervt jeden, sich aus fremden Gesprächen akustisch ausblenden zu müssen. Abgesehen von der Intimsphäre.

Die 34-jährige Karolin Bierbrauer hat eine gute Idee und in einem One-Woman-Unternehmen eine Lösung entwickelt:

eReserve.

Links ein QR-Code, rechts das Webformular. So einfach geht’s.

Das funktioniert so:
Sie scannen mit Ihrem Smartphone den QR-Code des Anbieters und werden auf eine Seite des Dienstanbieters geleitet. Dort geben Sie Ihre Daten ein und den Tag, an dem Sie Zeit haben. Und sie kriegen eine Auswahl freier Termine angezeigt und reservieren.
Damit die Daten auch wirklich sicher sind, läuft das über einen abgesicherten Server, den Karo Bierbrauer eingerichtet hat.
Nicht nur für Arzt und Patient ist das praktikabel, jeder Bereich ist denkbar. Geschäftspartner jeglicher Art.

Der „isartom”, Netzpersönlichkeit, Moderator, WebErklärer, bekommt von Karo Bierbrauer auch so eine „native App” programmiert. Ich durfte schon in den Entwurf reinschauen (Screenshot nebenstehend).

Karolin Bierbrauer erzählt im Interview auch, dass eine Zahnarzthelferin schon um ihren Job fürchtete:

Der Chef hingegen war begeistert:

Karolin Bierbrauer hat es ohne Gründungszuschuss der Arbeitsagentur gewagt hat, sich mit einer Idee selbständig zu machen. Und diese Idee besticht. Chapeau!
Die Voraussetzungen sind denkbar einfach: Ein elektronischer Kalender, egal ob Outlook, iCal oder Thunderbird. Der Kalender von Google + wird eingebunden, sobald die Schnittstellen klar sind.
Auch ich werde eReserve bald selber nutzen, weil es sinnvoll ist. Auch wenn ich immer noch am Papierkalender hänge.
Der wird sinnvoll ergänzt.
Kein Arbeitsplatz stirbt, eReserve erleichtert Terminabsprachen.
Ich finde es sozial und genial.

Weiterführender Link:
eReserve

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In der Kategorie Computer, Internet, Kommunikation, Service, Social Media am 14.08.12 um 19:55 Uhr veröffentlicht.
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Schöne Ferien!

20 Uhr.
Eigentlich habe ich eine Pressemitteilung zu schreiben.
Ja, echt!
Morgen ist sozusagen der letzte Tag, an dem in der Geschäftsstelle der KEG Bayern vollbesetzt gearbeitet wird. Danach geht alles in den wohlverdienten Urlaub. Nur ich nicht. Aber ich sitze auch nicht in der Geschäftsstelle. Als Freier Journalist sitze ich zu Hause. Ich werde die nächsten Wochen daheim bleiben und „Stallwache” halten.
Ich bin nicht unglücklich drüber.
Ein Kollege hat mal gesagt, dass man sich als Freiberufler die ersten drei Jahre keinen Urlaub leisten kann.
Aufgrund meiner früheren Tätigkeit als Busfahrer habe ich ziemlich viel von der Welt gesehen und bin direkt froh, dass ich daheim sitze. Letztes Jahr habe ich ja meine Fortbildung als Onliner an der Journalistenakademie gemacht, war also auch nix mit Urlaub. Ich habe 2009/10 mehr von der Welt gesehen als manch anderer. Es tut einfach gut, daheim anzukommen. Insofern brauche ich keinen Urlaub. Der Bedarf ist sozusagen gedeckt. Nicht die schlechteste Ansicht. ;)
Nach diesem kleinen Exkurs nun zurück:
Ich habe eine Pressemitteilung zu schreiben.
Und ich mache es nicht heute abend. Die Gedanken formen sich über Nacht und ich weiß, dass ich morgen früh auf den Punkt formulieren werde.
Alles hat seine Zeit.
In dieser Woche war ich mit zwei Twitterfreunden in München unterwegs.
Ich habe es genossen zu sehen, wie die Beiden miteinander umgehen. So liebevoll, so selbstverständlich. So ganz normal.
Achso. Pressemitteilung.
Nein, ich habe jetzt keine Lust, ich habe eben den DLF gehört mit dem Magazin und politischen Magazin und wundervollen Reportagen. Dann WDR4 mit den Chansons, wie jeden Donnerstagabend. Gleich schalte ich auf ein Webradio um. Keine Zeit für Pressemitteilung. Die Arbeit kommt morgen ziemlich genau um 4 Uhr. Ausgeruht, nachgedacht und mit wachem Auge.
Der Urlaub und der Atmer eines Freien Journalisten. Brauche ich. :)
Bevor sich alle in die Ferien verziehen, rufe ich Euch zu:

„Schöne Ferien!”

(… und nächste Woche werde ich sicher einen tollen Beitrag im Blog haben. Dafür war ich heute auf einem Twittagessen.)
Und morgen folgt eine Pressemitteilung für die KEG. :)

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In der Kategorie KEG, Kommunikation, Social Media am 09.08.12 um 21:06 Uhr veröffentlicht.
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Jugendschutz praktisch bei der KEG

Die Verführung und Gefährdung ist immer nur einen Mausklick entfernt. Davon ist Jörg Kabierske überzeugt. Er meint damit nicht nur die Pornografie, die sich im Netz leicht finden lässt, sondern auch Gewaltverherrlichung und Urheberrechtsverletzung. Das war der Tenor eines Vortrages und interaktiven Gespräches, das Kabierske bei der Pädagogischen Freizeitwoche der Katholischen Erziehegemeinschaft hielt.
Sehr praktisch führte der Dozent vor, was Jugendliche sich im Netz alles anschauen können, von Seiten mit pornografischen Inhalten bis hin zu Maze Games, die sich in zunächst harmlos daher kommenden Youtube-Filmen finden lassen.
Sehr erschreckend ist auch, so Kabierske, dass teilweise 80 Prozent der Schüler einer 6. Klasse ohne Aufsicht ins Internet dürfen.
Nicht, das man einem Jugendlichen von vorn herein negative Absichten unterstellen wolle, so der Gründer von Klicksalat.de, aber angesichts der Verrohung, die Kinder und Jugendliche im Fernsehen zu unpassenden Zeiten erleben, darf es nicht wundern, wenn immer mehr Jugendlich ethische Werte vermissen lassen. Der Held auf dem Schulhof ist nicht der, der dem anderen in der Not hilft, sondern der, der die grausamsten Filme und härtesten Pornos zeigt. Deswegen ist es wichtig, dass Lehrer sensibilisiert werden und wissen, was ihre Schüler so konsumieren.

Zehn Gebote für Magersucht

Nicht nur Pornografie und Gewalt sind täglich im Netz präsent, sondern immer noch auch Portale zu Essstörungen. Kabierske führte aktuelle Beispiele vor, das Entsetzen war groß, als die Pädgogen sahen, wie eine 15jährige sich für alle drei Kilo belohnt, die sie abgenommen hat.
Kabierske empfahl ein paar technische Lösungen, um Kindern Internetbeschränkungen aufzuerlegen.
Anhand seines Facebook-Profiles zeigte er den Lehrern der Katholischen Erzieher Gemeinschaft, was in sozialen Netzwerken wichtig ist und wie man seine Privatsphäre schützt. Grundsätzlich empfahl Kabierske, dass die Lehrer sich bei Facebook anmelden. „Damit Sie wissen, über was Ihre Schüler reden.”

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In der Kategorie Computer, KEG, Kommunikation, Medien, Social Media am 03.08.12 um 16:37 Uhr veröffentlicht.
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MunichLovesU – vor dem Start

Nur noch 6 Stunden, dann übernehme ich den Account @MunichLovesU.
Das Ganze ist ein Twitterprojekt. Um mitzulesen, müssen Sie selber nicht bei Twitter angemeldet sein. Es langt der Klick auf die Website.

Das Schöne ist, dass jeder mitmachen kann. Dass man sich an gewisse Grundregeln des Anstands hält, ist wohl selbstverständlich, ansonsten werden die Kuratoren des Accounts sicher eingreifen.
· Zum Projekt: 52 Münchnerinnen und Münchner twittern je eine Woche ihre Ansichten und Themen von München.
· Es darf auch mal über München hinausgehen.
· Ausweislich dessen, dass ich nie in München gewohnt habe, dürfen auch Umlandbewohner mitmachen.
· So ziemlich jede Freiheit, die man sich nehmen darf, kann man sich nehmen.

Vor mir hat der amerikanische Generalkonsul Conrad Tribble den Account eine Woche mit sehr schönen und tollen Facts zum amerikanischen München bestückt.
Ein schweres Erbe, das gebe ich zu.

Der Maßkrug. Ausdruck bairischer Lebensfreude.

Aber ich bin gewillt, das anzutreten und ich freue mich schon seit Wochen drauf.
Conrad Tribble hat festgestellt, dass die besten Burger in München beim Hardrock Cafe Munich zu kriegen sind. Ich werde in meiner Woche etwas bodenständiger, bayrischer, barocker sein. Ob ich übers Essen twittern werde? Lassen Sie sich überraschen. Derzeit steht nur fest, dass Kirchen drin vorkommen. Und ein paar Menschen, die daheim Bier brauen.
Den Auftakt morgen macht aber erst mal ein richtiges Gemetzel.

Gottlob habe ich die Aufnahmen dafür schon in der vergangenen Woche gemacht. Heute kam der Hausmeister vorbei und übergab einen Zettel, dass am Montag die Wohnung besetzt sein soll. Wir haben irgendwo im Haus einen Wasserschaden. :-(

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In der Kategorie Medien, MunichLovesU, Social Media am 29.07.12 um 18:00 Uhr veröffentlicht.
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Warum Bloggen?

Als ich als freier Journalist anfing, dachte ich noch: Blog? Nöööö. Ich mach das via Google+, Facebook und Twitter. Nach kurzer Zeit jedoch wurde mir klar, dass ein Blog besser ist: Zunächst war für mich der Hauptgrund, dass ich die Kontrolle über meine Inhalte (Fotos, Texte etc.) behalte. Und recht schnell wurde mir nach den ersten Versuchen klar, dass eine feste Anlaufadresse, die nicht von der Teilnahme an einem Sozialen Netzwerk abhängig ist, einen unschlagbaren Vorteil bietet. Ich habe mit dieser Einschätzung Recht gehabt.
Gut 700 Leser haben mich wohl in ihren Favoriten/Lesezeichen verankert, die Zugriffszahlen etablieren sich konstant deutlich oberhalb der 70.000er-Marke. So die Statistik meines Providers.

Ich hatte am Anfang Scheu davor, jeden Tag Content liefern zu müssen. Heute liefere ich nicht jeden Tag einen Artikel und sehe das als Chance. Lieber Themen, die meine Leser und mich gleichermaßen interessieren. Weniger ist oft mehr. Das beweist sich mit diesem Blog ganz wunderbar.
Und immerhin habe ich es geschafft, über dieses Blog zu einem sehr schönen Auftrag zu kommen. Ich arbeite auf freiberuflicher Basis unter anderem für die Katholische Erzieher Gemeinschaft (KEG), erledige in Zusammenarbeit mit den Fachabteilungen die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, dokumentiere Veranstaltungen und starte weitergehende Social-Media-Aktivitäten. Geschafft habe ich das mit diesem Beitrag über Lehrer- und ErzieherInnen, die mit ihren Kindern neue Lieder singen wollen.

Ich habe mich also in gewisser Weise als Marke etabliert.
Das ist ein Weg, den ich nicht nur Freiberuflern ans Herz legen will, sondern auch Firmen. Insofern kann ich die Thesen von Klaus Eck nur unterstützen, der schreibt: „Es gibt manchmal eine spannende Alternative, die viele unserer Kunden zunächst gar nicht für sich auf der Agenda hatten: das Bloggen.
Gunnar Sohn führt in seinem Ich-sag-mal-Blog weiter aus: „Man schreibt nicht akademisch korrekt oder pedantisch genau, sondern aus dem Stegreif. Man formuliert aus dem Schwung heraus. „Alles“ ist nicht zu lesen, zu kennen, zu wissen. Es reicht nur zu Verweisen und Fundorten. Entscheidend ist die Zirkulation der Daten, der Datenstrom, der keinen Anfang und kein Ende hat, der neue Routen und Entdeckungen zulässt.
Diesen Artikel empfehle ich, weil er zusammenfasst, was verschiedene Journalisten, Blogger, Berater an Positionen vertreten. Dazu kommt die Gunnar eigene Art, komplizierte Sachverhalte so runterzubrechen, dass Otto Normal das sehr gut nachvollziehen kann.

Noch ein Wort zu Social Media: Ich nutze Facebook, Twitter und G+ vor allem dazu, meine Artikel bekannt zu machen. Und bei Twitter und Facebook kommt auch ein gewisser Anteil Socializing dazu. ;)

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In der Kategorie Allgemein, Kommunikation, Medien, Social Media am 19.07.12 um 12:00 Uhr veröffentlicht.
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„Jetzt hat Wikipedia ein Gesicht“

Drei Tage halten sich gut 20 Leute, die am Online-Lexikon „Wikipedia“ mitarbeiten, im Bayerischen Landtag auf. Ziel: Möglichst viele Abgeordnete fotografieren und neue Bilder für Wiki Commons zu bekommen.
Montagnachmittag sind sie aus ganz Deutschland angereist und haben Quartier in der Landeshauptstadt bezogen, sofern sie nicht einheimisch sind. Abends gab es ein Treffen im Landtag, wo die Listen abgeglichen wurden und bei einer guten Brotzeit über das Projekt gesprochen wurde.

Michael Movchin betreut die IT und die Abgeordneten

Dienstagmorgen sind alle pünktlich im Landtag, von befreundeten Fotografen wird Zubehör wie Leinwände angeschleppt. Natürlich muss auch eine Internetverbindung geschaffen werden. Darum kümmert sich vor allem Michael Movchin. Er hat eine besondere Motivation:

Olaf Kosinsky leitet innerhalb der Wikipedia-Autoren das Projekt. Er will mit der Zeit alle Landtage in Deutschland aufsuchen. Der Bayerische Landtag ist der vierte, den die Wikis sich vornehmen. Besonders ist ihm ein Abgeordneter aus dem niedersächsischen Parlament in Erinnerung geblieben, der meinte:

Überall wird fleißig gewerkelt, 20 Leute haben recht viel zu tun, von der Betreuung der Abgeordneten während des Shootings bis hin zum Live-Editieren von deren Wikipediaeinträgen. Auch die Fotos werden sofort bearbeitet und hochgeladen.

Markierung am Boden: Passt!

Die anderen bauen Fotostände für die Porträts auf, richten die Blitzer ein, probieren beim Weißabgleich rum, beratschlagen, stellen wieder um. Im ehemaligen Senatssaal des Maximilianeums können sich die Parlamentarier, die es wollen, mit der Bayerischen Flagge fotografieren lassen. Um möglichst immer die gleiche Position beim Foto zu haben, werden Markierungen mit Gewebeband angebracht.

Die Fotos werden bei Wikipedia veröffentlicht und sind, weil unter einer Creativ-Commons-Lizenz stehend, für jedermann unentgeltlich nutzbar. Jan-Patrick Fischer aus Markt Schwaben steht geduldig zum Einleuchten Modell. Für ihn als Mitglied der CSU gibt es noch einen gewichtigen Grund, mitzumachen:

Fraktionssitzung der FDP im Landtag

Gerd Seidel ist extra aus Fürth angereist, um mitzumachen. Mit seiner freundlichen und beruhigenden Art zerstreut er die Bedenken einzelner Abgeordneter, dass die Wikipedians auch kurz in den Fraktionen fotografieren wollen:

Um 13 Uhr wird der erste Landtagsabgeordnete fotografiert: Es ist der CSU-Politiker Herman Imhof.
Morgen wird Gerd Seidel dann in der Staatskanzlei fotografieren. Aug’ in Aug’ seinem Ministerpräsidenten gegenüber. Auch für Horst Seehofer wird die Wikipedia ein Gesicht bekommen.

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In der Kategorie Bericht, Computer, IT, Medien, Social Media am 17.07.12 um 17:20 Uhr veröffentlicht.
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Das Leistungsschutzrecht ist Keese

… meinte Thomas Pfeiffer in seinem Eingangsstatement. Eine Anspielung auf den Mann im Springer Verlag, der sich so heftig dafür einsetzt, dass das Gesetz kommt. Momentan ist es etwas ruhiger um das Leistungsschutzrecht. Zuviele andere ‘Baustellen’ erregen das Gemüt der Internetnutzer. Meldegesetz, Urheberrecht, die Geschäftspolitik der GEMA, um nur einige zu nennen. Dennoch haben sich Emmanuelle Roser (Piraten), Thomas Pfeiffer (Grüne) und Victor Fuchs (CSU) mit mir an einen Tisch gesetzt, um über das Leistungsschutzrecht zu diskutieren. Zugegeben, uns fehlte etwas der leidenschaftliche Verfechter eines LSR, aber das tat der Diskussion nur wenig.
Hier ein kurzes Statement von Thomas Pfeiffer:

Im Gesprächseinstieg versuchte ich mich ein wenig als Ketzer, der das Leistungsschutzrecht gut findet, weil Blogger dann selber recherchieren müssen und durch ein Fehlen der ‘kommerziellen Seiten’ die Blogger mehr gelesen würden. Ich gebe zu, dass das grenzwertig ist. Aber die Chance besteht.
Was sich allerdings herauskristallisiert, ist in einem Tweet zusammen gefasst, den ich vor ein paar Tagen absetzte:

Hier ist die komplette Diskussion ungeschnitten herunterzuladen: Und ich habe in der Eile eines Sonntagabends (2.12.2012) wirklich nicht geschnitten. Es prallen aufeinander die Meinungen von Victor Fuchs, Thomas Pfeiffer und Emanuelle Rosner:
als mp3
als ogg-Vorbis

Danke an unseren Gast Thomas Pfeiffer, der so bereitwillig mitgemacht hat. Gerne wieder!

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In der Kategorie Bericht, Computer, Kommunikation, Kultur, Medien, Politik, Social Media am 12.07.12 um 09:10 Uhr veröffentlicht.
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