Neuer Monat – und Neues von der GEMA.
Die Verwertungsgesellschaft hat heute in einer Pressemitteilung den Vorschlag einer EU-Richtlinie begrüßt, die einen einheitlichen Rechtsrahmen für Verwertungsgesellschaften schaffen soll.
Der Vorstandsvorsitzende Dr. Harald Heker erklärte:
„Wir freuen uns, dass die Kommission die Initiative für einen gemeinsamen Rechtsrahmen für die kollektive Rechtewahrnehmung in Europa ergriffen hat. Die GEMA wird das weitere Gesetzgebungsverfahren mit ihrem Sachverstand konstruktiv begleiten“.
Deutschlandradio Kultur berichtete, dass mehrere Künstler das Konzept der EU kritisieren, darunter Nick Mason, Schlagzeuger der Band “Pink Floyd” und Ed O’Brien, Gitarrist der Band “Radiohead”.
Jeff John Roberts hat die Meldung auf seiner Website paidcontent.org. Die Künstler sehen in der Richtlinie die Urheber nicht genügend berücksichtigt. Sie werfen den Verwertungsgesellschaften vor, das digitale Geschäft vernachlässigt zu haben.
Die Pressemitteilung der GEMA finden Sie hier.
Der Rechtsanwalt Thomas Stadler hat die Situation in seinem Blog näher beleuchtet.
Ich berichte weiter.