Der bayerische Film boomt. Und das nicht erst seit „Wer früher stirbt, ist länger tot”. Bei der Definition indes mag man ins Stocken geraten: Ist „Bayerischer Film” nur mit Bildern aus Bayern und dem (vermeintlichen) Herumreiten auf Klischees in Verbindung zu bringen? Die Antwort lautet: Nein. Denn auch Michael Herbig hatte schon mit den durchaus bayerisch zu nennenden Werken „Der Schuh des Manitu” oder der Parodie auf das Raumschiff Enterprise nicht nur sprachlich gesehen bayerische Elemente im Film, viele Teile des Werkes wurden in Bayern gedreht. Bei der Bavaria Filmtour in Geiselgasteig kann man Teile des Raumschiffes besichtigen.
Grund genug, dass sich ein Seminar der Hanns-Seidel-Stiftung mit dem „Filmland Bayern” beschäftigt. Gabriele Goderbauer-Marchner ist Professorin für Print- und Online-Journalismus an der Universität der Bundeswehr München. Sie ist als eine der Referentinnen für das Seminar der Stiftung engagiert. Rosenmüller, so Goderbauer-Marchner, sei nur einer von ganz vielen, die am Standort Bayern produzieren:
Für das Filmland Bayern ist ihrer Meinung nach entscheidend, dass die Produktionen gefördert werden. Film ist Kultur und Kultur ist Ländersache. Deswegen hat Bayern auch eine eigene Filmförderung, den FilmFernsehFonds Bayern (FFF), der qualitativ hochwertige Produktionen sicherstellen soll. Denn Kultur macht nicht nur Mühe, um Karl Valentin zu zitieren, sondern scheitert oft genug am Geld:
Im Seminar werden nicht nur Filme (unter anderem „Schwabenkinder”) gezeigt, über die anschließend mit den Autoren diskutiert werden kann. In spannenden Vorträgen erhalten die Teilnehmer Einblick in das Studium an der Filmhochschule oder das Leben einer freischaffenden Autorin.
Gabriele Goderbauer-Marchner zur Zielgruppe des Seminars:
Das Programm des Filmseminars ist hier herunter zu laden.
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