Danke

Heute habe ich meinen 50. Blogeintrag verfasst. Beinahe hätte ich das nicht gemerkt.
Nach fast zehn Jahren auf der Straße (als Busfahrer!) habe ich vor einem Jahr meinem Leben noch mal die Kehrtwende gegeben. Zurück zum Journalistenhandwerk. Ich ging an die Journalisten-akademie München und lernte, was ein Online-Journalist heute wissen und können muss.
Danach sprang ich nochmal in ganz kaltes Wasser. Ich firmiere als Freier Journalist.
Und ich bin froh.
Als ich heute mal meine Klickzahlen zu diesem Blog durchschaute, habe ich gesehen, dass diese kontinuierlich wachsen. Im März waren es noch gut 37.000 Besuche auf meiner Site. Der April ist zu 2/3 rum und es sind schon über 45.000 Klicks.
Dafür sage ich DANKE.
Ich glaube, dass der Weg richtig ist.
Ich danke an dieser Stelle allen, die sich vornehmlich über Twitter, Facebook und Google Plus mit mir vernetzt haben.
Vor einem Jahr habe ich an der Journalistenakademie ein Bild malen müssen. Es ging darum, was wir am Ende des Lehrgangs sein wollen. Mir war klar: Irgendwas mit Musik (die heimliche Geliebte…).

Mein Traum: Irgendwas mit Musik und Medien

Eine Posaune, eine Trommel, ein Tenorhorn und ein Arbeitsplatz mit Computer. Kommt ziemlich nah an die Wirklichkeit ran. Ich schreibe viel über Musik.
Deswegen kriegen die Besucher meines Blogs heute auch einen Einblick in den musikalischen Heinrich, verbunden mit dem herzlichsten Dank, den ich geben kann. Eure Klickzahlen zeigen mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Ausdrücklich danke ich Stephanie Gust für das Design dieser Website, dem Bayerischen Jazzintitut, Thomas Schreyegg und Nicki, Maren Supthut. Und Markus Sänger.
(Nebenbemerkung: Liebe GEMA, ich habe Euch keine Wahrnehmung meiner Rechte abgetreten und keiner der beteiligten Musiker ist Euch angegliedert. Es ist meine Komposition und mein Eigentum, das ich hier verschenke.)

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In der Kategorie Social Media, Zwischenruf am 19.04.12 um 22:28 Uhr veröffentlicht.
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Und ihr so? – Vernetzung!

Eine Woche ohne Blogeintrag. Mancher fragt sich vielleicht, was ich gemacht habe. Untätig war ich nicht, ich habe aber eher im Hintergrund Dinge erledigt. Aufnehmen, Korrigieren, Kontakte knüpfen, akkreditieren, Sachen, die man einfach zwischendrin erledigen muss.

Die tollen Tage des Karnevals/Faschings habe ich genutzt, um ein paar Sendungen bei WDR 4 aufzunehmen. In den Nächten oder auch Morgenstunden habe ich dann die Sendungen zerlegt und für meine private Sammlung die Schmankerl geschnitten. Nachdem mir vor Jahren mal ein Rechner mit Karnevalsmusik abgeraucht ist und ich keine Datensicherung angelegt hatte, war das eine nette Möglichkeit, das Archiv wieder zu füllen. Nicht jedermanns Sache, das gebe ich zu. Aber der Semi-Rheinländer in mir braucht auch das zwischendurch. (Erklärung: Ich bin zwischen Köln und Aachen geboren, was man mir meist am Anfang nicht anmerkt, das Bairisch-Barocke überwiegt…)

Trotzdem war ich auch in dieser Woche präsent. Und das nicht mal ohne. :)

 

Fünf Stationen Liebe

Im Podcast der Medien-KuH war ich als Sänger zu Gast, hier gibts den kompletten, hörenswerten Track der Kollegen (1 h 30), hier den Song von mir (für die, die keine Zeit haben). An dieser Stelle kann ich auch ein paar Infos dazu geben, die im Podcast nicht rüberkamen: Er entstand im Zuge eines Bühnenprogramms zu meinem damals erschienen Buch ‘Fünf Stationen Liebe’ und hatte am 14. Januar 1999 Premiere (von diesem Tag stammt auch die Aufnahme). Ich hatte 1998 als Redakteur und Moderator im Radio aufgehört und mich mehr dem Thema Computer gewidmet. Der Ausgleich war die literarische Arbeit und das Ausprobieren eines Bühnenprogrammes. Mit ein paar Freunden probten und entwickelten wir Songs (Texte & Melodie von mir), um eine andere Form einer Buchpräsentation zu probieren. In zwei Stunden erzählte ich eine fast alltägliche, normale Liebesgeschichte, die so oder so ähnlich fast jeden Tag irgendwo passiert. Das waren meine einleitenden Worte damals. Unterstützt von wunderbaren Musikern und einem perfekten Techniker. Und was kam: Gedichte, Songs und die Geschichte eines jungen Mannes, der die Liebe seines Lebens sucht. Die Premiere in Wasserburg war ein voller Erfolg: Das kleine Casino war für 70 Personen bestuhlt, es kamen 140 zahlende Gäste. Und ungelogen: Wo ich mich die nächsten sechs Wochen blicken ließ, ich wurde beglückwünscht zum Programm.

Auszüge des Buches, neue Geschichten und weitere Ergüsse will ich im Lauf der nächsten Monate (kostenpflichtig) veröffentlichen. Kostenpflichtig deshalb, weil auch ich als Urheber und Autor leben muss.

 

Blog schreiben, Blog korrigieren

Einen Blogeintrag zu schreiben ist das Eine. Einen Blog zu korrigieren ist das Andere. Ich habe diese Woche gefühlte 15 Blogs und Zeitungsartikel von Kollegen gegengelesen. Keine spektakuläre Aufgabe, kein Auftrag. Aber ich mag diese Kollegen und das mache ich dann zu gern. Weil jeder von uns froh ist, wenn jemand korrigiert. Korrektur ist so die Aschenputtel-Arbeit – und doch kann ich es nicht verstehen (Achtung! Medienkritik!), dass so viele Medien, die ernst genommen werden wollen, auf den Schlusskorrektor verzichten. Jeder ist froh, wenn ein anderer gegen liest. Für mich ist es eine gute Übung. So habe ich die Woche beim Social-Media-Redakteur der Rheinzeitung, den Kollegen vom WDR, Polodessit, Hirndübel, Gunnar Sohn, Timo Niemeier und nicht zuletzt der Gulaschkantine  drüber gelesen. Das sind Blogs und Seiten, die ich zudem sehr gerne lese.

Am Aschermittwoch habe ich mich einer weiteren Übung unterzogen. Ich schaute mir den Live-Stream vom Politischen Aschermittwoch der Bayern-SPD an, parallel las ich, was von der CSU aus Passau kam. Und das, was an bemerkenswerten Sätzen aus dem Festzelt in Vilshofen kam, versuchte ich knackig in die 140 Zeichen zu pressen, die Twitter zulässt. Der Hashtag lautete #spdam12. Interessant war, dass die Freunde der CSU bei weitem mehr waren, aber sich auch mehr auf Lobeshymnen auf ihre Redner beschränkten. Die Tweets von @cpfaffinger (Der Spiegel) und mir waren eher an Inhalten orientiert.

 

Erwähnungen sind wichtig

Das alles bringt kein Geld. So einfach ist das auf einen Nenner zu bringen. Ich sehe das auch so – ohne Abstriche. Wichtiger ist mir: Ich habe Freunde in den Medien (WDR, Hirndübel, Rheinzeitung), Kollegen (Gunnar Sohn, Polodessit, Timo Niemeier), Freunde (Gulaschkantine, aber auch Peter Tauber et alii). Im Augenblick füllt sich der Geldbeutel nicht sonderlich, aber warum soll ich meine Zeit zwischen der Akquise von Auftraggebern nicht nutzen, um mich zu vernetzen? Irgendwann zahlt sich so was aus. Da bin ich mir sicher.

Fazit: Ich bin Journalist und ich will nicht den Weg der Anbiederung gehen. Ich vernetze mich. Und anscheinend gelingt mir das auch ganz gut. Und aufgrund dessen, dass es jetzt spät ist und ich müde, verzichte ich im ersten Entwurf auf Bilder. Verzeiht mir das (momentan). Aber: Ich merke, dass Vernetzung wichtiger als alles andere ist. Und diese Vernetzung bringt auch den Lebensunterhalt.

Auf diese Formel gebracht ist das die Erkenntnis der Woche. Danke!

 

 

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In der Kategorie Allgemein am 25.02.12 um 08:25 Uhr veröffentlicht.
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