Referenzen

Ich habe diese Nacht mal ein paar Aufträge des letzten halben Jahres zusammengestellt, an denen ich mitgewirkt habe – oder die durch mein Zutun entstanden sind.
Eigentlich liest sich das schon als eine gute und tolle Auswahl.

· Hanns-Seidel-Stiftung: Jugend im Dialog 2012, Foto- und Audio-Dokumentation
· Hanns-Seidel-Stiftung: Renaissance des Christlich-Sozialen, Foto-Dokumentation
· Evangelische Landeskirche Bayern: Was wir vorhersagen können, will keiner wissen, Foto- und Audio-Dokumentation, Artikel mit Audio-Elementen
· Förderlehrertag der KEG: Fotos für einen Bericht des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus
· Wertekongress des Wertebündnis Bayern: Fotos für den Bericht des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus
· Shalom Europe: Der erste Israeltag im Bayerischen Landtag, Foto-Dokumentation

Darüber hinaus begleite und dokumentiere ich ausgewählte Veranstaltungen der Katholischen Erziehergemeinschaft Bayern.
Meine Philosophie: Ich arbeite im mittleren Hochpreissegment, mache lieber weniger Aufträge, diese aber in Zusammenarbeit mit Premiumpartnern. Anfragen zu meiner Arbeit sind herzlich willkommen.

Ungefragt gebe ich auch gerne einen Rat an (junge) Kollegen weiter: Macht Euch nicht gemein, haltet die Tarife in Ehren und seid menschlich.

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In der Kategorie Allgemein, Kommunikation, Kultur, Landtag, Service, Social Media am 22.03.13 um 06:02 Uhr veröffentlicht.
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Die Pressemitteilung – Ein Workshop

Pressearbeit ist das A und O, um seine Ziele zu transportieren. Für die Katholische Erziehergemeinschaft Bayern arbeite ich als Pressereferent der Lehrer. Der KEG-Bezirksverband Oberbayern hat mich auf seine Bezirksvertreterversammlung eingeladen, dass ich Grundzüge der Pressearbeit in einem Workshop vermittle. Für mich war es als Referent eine Premiere. Sehr geholfen dabei hat mir, dass ich 2011 selber Pressearbeit an der Journalistenakademie Dr. Hooffacker in München lernte, mit Peter Lokk als Dozent. Die Unterlagen aus meinem Kurs habe ich heute noch, anhand dieser habe ich mit Übernahme der Tätigkeit für die KEG meine Pressearbeit ausgerichtet. Meine Erfahrung als Radio-Journalist hilft ebenso, Pressemitteilungen so zu schreiben, dass ich in verschiedenen Medien erreiche, wahrgenommen zu werden.
Einige Erkenntnisse habe ich mitgenommen, die ich Kollegen weiterreichen möchte:
Pressearbeit ist so individuell wie Dein Auftraggeber. Wobei mir das vorher durchaus klar war.
Es kratzt überhaupt nicht an meiner „Autorität” oder meinem Status, Wissen, Technik und Können zu teilen.
Es macht Spaß, mit Lehrern zu arbeiten, verbandstechnisch sind wir in den gut zwei Stunden einen gewaltigen Schritt nach vorne gekommen.
Strukturen und Mechanismen, die sich über Jahre eingeschlichen haben, brechen auf einmal auf, werden in Frage gestellt und es bewegt sich viel nach vorne.
Nachdem ich Ende Januar meinen unbefristeten Vertrag mit der KEG unterschrieben habe, freue ich mich, noch mehr Teil des Verbandes zu sein. Der heutige Workshop hat dazu beigetragen, dass sich die „Basis” und ich als Externer noch mehr verzahnen werden.

Und noch eins: Pressearbeit muss heute auch Social Media bedienen und einbeziehen. Karlheinz Rieger, der auch das Foto zu diesem Artikel mit dem Handy schoss, hat während der BVV-Tagung auch den Twitter-Account der KEG bedient. Und im Nachgang erleben Lehrer, die der Freuden an Social Media ja meist eher unverdächtig sind, dass ich Inhalte schnell teilen und verbreiten kann.
Die nächsten Monate werden spannend.
Unabhängig von meiner Person tat Ursula Lay, die Landesvorsitzende der KEG Bayern, gut daran, in Pressearbeit zu investieren.
Alles in allem ein Workshop, der mir auch Feedback brachte. Ich habe heute schon meine Schulungsunterlagen überarbeitet, um noch zielgerichteter arbeiten zu können.
Danke dafür an Andreas Fichtl, den Bezirksvorsitzenden der KEG Oberbayern und alle „KollegInnen”, die uns die Erfahrung ermöglicht haben.

Nicht nur für KEG-Bezirksverbände, sondern auch für andere Organisationen stehe ich auf Anfrage zur Verfügung, um Seminare im Bereich Pressearbeit und Social Media zu halten.

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In der Kategorie KEG, Kommunikation, Medien, Social Media am 17.03.13 um 01:46 Uhr veröffentlicht.
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Münchener Nacht des Menschenrechts-Films

Jeden Tag tauchen fremde Menschen in Sams Leben auf: Die chinesischen Kinder, die seine Schuhe genäht haben. Die Kaffeepflückerin aus Guatemala, die die Bohnen für seinen Kaffee geerntet hat. Der Scheich, der das Öl für Sams Benzin gefördert hat. Am Ende eines jeden Tages wird Sam von einer großen Zahl an Menschen verfolgt, von der er sich irgendwie befreien muss.
Mit diesen Worten beginnt die Presseinformation, die Studierende der Journalistenakademie Dr. Hooffacker & Partner für die Konferenz zusammen gestellt haben. In einem kleinen Ausschnitt aus dem Film wird dieses eingangs geschilderte Bild auf die Spitze getrieben: Sam bekommt ein Sandwich, auf dem ein kleiner kompletter Miniatur-Thunfisch liegt.

Die Münchener Nacht des Menschenrechtsfilmes wird dieses Jahr am 29. Januar in der Hochschule für Philosophie erstmals alle fünf Siegerfilme in kompletter Länge zeigen. Das ambitionierte Projekt wird von rund zehn Nichtregierungsorganisationen getragen, darunter Amnesty International oder auch, erstmals in diesem Jahr, der Münchener Anwaltsverein. Pater Eric Englert von missio betonte die Situation der Menschenrechte:

Englert mahnte nicht nur an, dass die Menschenrechte im Ausland eingehalten müssen, sondern forderte das auch mit Hinblick auf die Missbrauchsfälle von seiner Kirche. Daneben hob Englert aber auch die Bedeutung des Preises hervor:

Mario Junghänel vom Menschenrechts-Filmpreis freut sich, dass der Preis, der alle zwei Jahre vergeben wird, den Filmemachern eine Chance gibt, dass ihre Werke nicht nur in Archiven verschwinden, sondern auf interessiertes Publikum treffen:

Sabine Schwab (missio) beschreibt das durchaus strapaziöse Auswahlverfahren:

Aufällig sei, so Schwab, dass immer mehr Gewalt an die Öffentlichkeit käme. Gendergewalt, Gewalt gegen Frauen, sexuelle Gewalt. Letztlich sei auch missio immer wieder davon betroffen, da die Organisation Frauenhäuser und andere Einrichtungen unterstütze:

Ein besonderer Film an diesem Abend dürfte „Syrien – Zwischen Verzweiflung und Hoffnung” sein, den Tim Hartelt als Amateur drehte: „Der 17-jährige Tim Hartelt verleiht in seinem Film syrischen Exilanten mit ihrem Leid, ihrer Wut und ihren politischen Forderungen eine Stimme. Er gibt zahlreichen Interviewpartnern Raum für ihr breites Meinungsspektrum und geht intensiv auf divergierende Haltungen ein. Hartelt bringt Bilder zum Vorschein, die eine beängstigende Vorstellung von den Auswirkungen des Bürgerkrieges vermitteln. Sein sehr engagierter Film verlangt eine Reaktion von seinen Zuschauern. Danach kann man nicht mehr sagen, man habe nicht gesehen und nicht gewusst, was in Syrien passiert”, so urteilt die Jury.

Weiterführende Informationen: Die Website des Menschenrechtsfilmpreis erreichen Sie unter www.menschenrechts-filmpreis.de
Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis wird seit 1998 anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte verliehen. Alle zwei Jahre zeichnet er herausragende Film- und Fernsehproduktionen aus, die Menschenrechtsthemen aufgreifen. Der Preis wird in den Kategorien Profi, Amateur, Filmhochschule, Kurzfilm und Bildungspreis verliehen. Die Münchener Nacht des Menschenrechts-Films am 29. Januar 2013 veranstalten Amnesty International München, die Fachstelle Medien und Kommunikation, das Deutsche Jugendherbergswerk Landesverband Bayern, die Landesmediendienste Bayern, missio Internationales Katholisches Missionswerk, Mission EineWelt, der Münchener Anwaltverein sowie die Stiftung Journalistenakademie in Kooperation mit der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Alle fünf beim Deutschen Menschenrechts-Filmpreis 2012 ausgezeichneten Filme sind am Dienstag, 29. Januar 2013, um 19:30 Uhr in der Aula der Hochschule für Philosophie, Kaulbachstr. 31a, in München zu sehen. Schirmherr der Münchener Nacht des Menschenrechts-Films ist Oberbürgermeister Christian Ude.

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In der Kategorie Bericht, Politik, Soziales am 22.01.13 um 17:11 Uhr veröffentlicht.
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Mein Weg ist mein Weg …

Heute vor einem Jahr habe ich mich selbständig gemacht. In meinem Papierkalender habe ich einen Eintrag vermerkt: Bilanz ziehen. Wo stehst Du? Als ich Anfang Dezember 2011 in die Gründungsphase einstieg, hatte ich außer drei vagen Zusagen, dass es Projekte gäbe, bei denen ich mitarbeiten könne, nichts weiter als die Zuversicht, dass ich in meinem Leben schon viel gemacht habe und manchmal an Abgründen vorbeigeschrammt bin, aber nie ernsthaft unterging. Schwimmen verlernt man nicht.
Kurzer Rückblick:
Ende April 2011 begann ich mit meinem Kurs „Online-Journalismus” an der Journalisten-Akademie München. Ich hatte mir nach meiner Zeit im Radio fast 14 Jahre eine Auszeit genommen, aber erkannt, dass ich wieder in den Medien aktiv werden will. Vieles hat sich in diesen Jahren geändert, ein Update, gerade im Bereich Online-Publizieren, war angesagt. Am dritten Lehrgangstag sollten wir ein Bild malen. Thema: „Wo sehe ich mich am Ende des Kurses, wo in einem Jahr.” Ich male nicht gut, wie man im Bild sieht:

Was man erkennen könnte: Ein Tisch, ein Rechner, links und rechts Instrumente (Tenorhorn, Posaune und Snare-Drum). Das Bild, so künstlerisch wertlos es sein mag, hängt immer noch an meiner Wand. Und diesen Traum, den ich gezeichnet habe, den habe ich nahezu verwirklicht.
Was habe ich gemacht? Es gibt keine Patentrezepte, wie man den Einstieg in die freie Existenz bekommt. Und letztlich auch nicht, wie man davon leben kann. Und als Quer-/Wieder-Einsteiger ist das noch ein bisschen schwerer. Ich habe mich via Twitter, Facebook und Google+ mit vielen Menschen vernetzt. Ich habe das Bloggen angefangen, bin auf viele Veranstaltungen gefahren, habe mit Menschen geredet und einfach mal angefangen, Neigungsschwerpunkte journalistisch zu bearbeiten und mich dazu an anderen Sachen ausprobiert.
Das eine habe ich verstärkt, ganz andere Sachen habe ich wieder fallen lassen.
Heute kann ich vom Ertrag meiner Arbeit leben.
Die Vernetzung geht weiter.
Für mich zählt dabei ein Grundgedanke: Ich werde nicht gegen meine Überzeugungen arbeiten.
Auf diesem Weg haben mich viele Menschen begleitet, viele sind mir heute noch verbunden, zu einigen Menschen hat sich der Kontakt verflüchtigt, neue Wegbegleiter sind hinzu gekommen.

Allen diesen Menschen, die mich begleitet haben, begleiten und begleiten werden an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön.
Und auch DANKE an Sie, die Leser dieses Blogs. Denn ohne die entsprechende Resonanz wäre ich heute sicher noch nicht da, wo ich bin. Und ich möchte, dass dieser Weg weitergeht.

Mein Weg ist mein Weg! … ist unser Weg!

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In der Kategorie Allgemein, Medien, Selbstreferentiell am 15.12.12 um 20:23 Uhr veröffentlicht.
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Schöne Ferien!

20 Uhr.
Eigentlich habe ich eine Pressemitteilung zu schreiben.
Ja, echt!
Morgen ist sozusagen der letzte Tag, an dem in der Geschäftsstelle der KEG Bayern vollbesetzt gearbeitet wird. Danach geht alles in den wohlverdienten Urlaub. Nur ich nicht. Aber ich sitze auch nicht in der Geschäftsstelle. Als Freier Journalist sitze ich zu Hause. Ich werde die nächsten Wochen daheim bleiben und „Stallwache” halten.
Ich bin nicht unglücklich drüber.
Ein Kollege hat mal gesagt, dass man sich als Freiberufler die ersten drei Jahre keinen Urlaub leisten kann.
Aufgrund meiner früheren Tätigkeit als Busfahrer habe ich ziemlich viel von der Welt gesehen und bin direkt froh, dass ich daheim sitze. Letztes Jahr habe ich ja meine Fortbildung als Onliner an der Journalistenakademie gemacht, war also auch nix mit Urlaub. Ich habe 2009/10 mehr von der Welt gesehen als manch anderer. Es tut einfach gut, daheim anzukommen. Insofern brauche ich keinen Urlaub. Der Bedarf ist sozusagen gedeckt. Nicht die schlechteste Ansicht. ;)
Nach diesem kleinen Exkurs nun zurück:
Ich habe eine Pressemitteilung zu schreiben.
Und ich mache es nicht heute abend. Die Gedanken formen sich über Nacht und ich weiß, dass ich morgen früh auf den Punkt formulieren werde.
Alles hat seine Zeit.
In dieser Woche war ich mit zwei Twitterfreunden in München unterwegs.
Ich habe es genossen zu sehen, wie die Beiden miteinander umgehen. So liebevoll, so selbstverständlich. So ganz normal.
Achso. Pressemitteilung.
Nein, ich habe jetzt keine Lust, ich habe eben den DLF gehört mit dem Magazin und politischen Magazin und wundervollen Reportagen. Dann WDR4 mit den Chansons, wie jeden Donnerstagabend. Gleich schalte ich auf ein Webradio um. Keine Zeit für Pressemitteilung. Die Arbeit kommt morgen ziemlich genau um 4 Uhr. Ausgeruht, nachgedacht und mit wachem Auge.
Der Urlaub und der Atmer eines Freien Journalisten. Brauche ich. :)
Bevor sich alle in die Ferien verziehen, rufe ich Euch zu:

„Schöne Ferien!”

(… und nächste Woche werde ich sicher einen tollen Beitrag im Blog haben. Dafür war ich heute auf einem Twittagessen.)
Und morgen folgt eine Pressemitteilung für die KEG. :)

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In der Kategorie KEG, Kommunikation, Social Media am 09.08.12 um 21:06 Uhr veröffentlicht.
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Bairisch, Barock, Bier

Diese Woche ist richtig spannend. Gestern war ich in Ohel Jakob. Das ist die Hauptsynagoge in München. Ein sehr lichter, heller, gleichzeitig schlichter und funktionaler Raum. Fotos vom Inneren zeige ich, wenn ich meine Woche bei @MunichLovesU mache.

Wer twittert, kennt das Projekt wahrscheinlich: 52 Menschen haben den Account jeweils eine Woche inne und zeigen ihre Sicht von München. Das Schöne ist, dass ich als Nicht-Münchner auch mitmachen darf. Das haben wir bei einem #Twittagessen ausgemacht. Das ist ein Treffen zum Essen, bei dem sich Twitterer treffen.

In den letzten Wochen habe ich mir viele Gedanken gemacht, wie ich diese Woche füllen werde. Vieles von dem, was ich machen wollte, haben meine Vorgänger jetzt schon gemacht. Einige Punkte werde ich sicher auch nochmals aufgreifen, um sie differenzierter zu beleuchten. Daneben arbeite ich an einem ‘Drehbuch’. Ich versuche in den nächsten Wochen noch den einen oder anderen Zeitgenossen zu bekommen, der mit mir durch Stadtviertel geht, Geschichten erzählt, die ich so nicht erzählen könnte. Der Mix sollte sich sehen lassen können. Er wird bairisch, barock und hat auch mit Bier zu tun. Daher der Titel dieses Artikels. München hat viele Kirchen zu bieten, quer durch alle Baustile. Ein Grund, sich die Pracht anzuschauen. So wird dann wohl jeder Tag beginnen. Für die agnostischen Leser eine Beruhigung: Es wird keine Andacht geben. ;)

Ich werde auch durch das schwule Stadtviertel Münchens streifen, das Glockenbachviertel. Vielleicht habe ich Glück und Pfarrer Rainer Maria Schießler begleitet mich. Er ist Pfarrer von St. Maximilian und somit für dieses Viertel zuständig. Der Pfarrer “is a recht bunter Hund”, er nimmt seinen Urlaub ja auch immer zur Wies’nzeit und geht dann als Bedienung auf das Oktoberfest.
Daneben gibt es eine beträchtliche Anzahl von Hausbrauern in München und Oberbayern. Als ich letztes Jahr meine Fortbildung zum Online-Journalisten machte, hatte unser Kurs das als Abschluss-Thema.
Für mich gehört das irgendwie zusammen: Bier, Baiern und Kirche.

Und was hat das nun mit der Synagoge zu tun?
Für mich gehört Ohel Jakob ins Stadtbild. So, wie unsere jüdischen Freunde in die Stadt gehören. Und deswegen wird es einen Tag in meiner #mucly-Woche geben, der mit der Synagoge beginnt. Das wird der Freitag sein. Wie mir Aaron Buck, der persönliche Referent von Charlotte Knobloch erklärte, gehört es sich für den frommen Juden nicht, am Schabbes zu twittern. Und so werde ich mich dran halten. Als Zeichen, dass ich meine jüdischen Freunde respektiere.

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In der Kategorie Bier, Kirche, Medien, Selbstreferentiell, Social Media am 25.06.12 um 07:00 Uhr veröffentlicht.
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Danke

Heute habe ich meinen 50. Blogeintrag verfasst. Beinahe hätte ich das nicht gemerkt.
Nach fast zehn Jahren auf der Straße (als Busfahrer!) habe ich vor einem Jahr meinem Leben noch mal die Kehrtwende gegeben. Zurück zum Journalistenhandwerk. Ich ging an die Journalisten-akademie München und lernte, was ein Online-Journalist heute wissen und können muss.
Danach sprang ich nochmal in ganz kaltes Wasser. Ich firmiere als Freier Journalist.
Und ich bin froh.
Als ich heute mal meine Klickzahlen zu diesem Blog durchschaute, habe ich gesehen, dass diese kontinuierlich wachsen. Im März waren es noch gut 37.000 Besuche auf meiner Site. Der April ist zu 2/3 rum und es sind schon über 45.000 Klicks.
Dafür sage ich DANKE.
Ich glaube, dass der Weg richtig ist.
Ich danke an dieser Stelle allen, die sich vornehmlich über Twitter, Facebook und Google Plus mit mir vernetzt haben.
Vor einem Jahr habe ich an der Journalistenakademie ein Bild malen müssen. Es ging darum, was wir am Ende des Lehrgangs sein wollen. Mir war klar: Irgendwas mit Musik (die heimliche Geliebte…).

Mein Traum: Irgendwas mit Musik und Medien

Eine Posaune, eine Trommel, ein Tenorhorn und ein Arbeitsplatz mit Computer. Kommt ziemlich nah an die Wirklichkeit ran. Ich schreibe viel über Musik.
Deswegen kriegen die Besucher meines Blogs heute auch einen Einblick in den musikalischen Heinrich, verbunden mit dem herzlichsten Dank, den ich geben kann. Eure Klickzahlen zeigen mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Ausdrücklich danke ich Stephanie Gust für das Design dieser Website, dem Bayerischen Jazzintitut, Thomas Schreyegg und Nicki, Maren Supthut. Und Markus Sänger.
(Nebenbemerkung: Liebe GEMA, ich habe Euch keine Wahrnehmung meiner Rechte abgetreten und keiner der beteiligten Musiker ist Euch angegliedert. Es ist meine Komposition und mein Eigentum, das ich hier verschenke.)

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In der Kategorie Social Media, Zwischenruf am 19.04.12 um 22:28 Uhr veröffentlicht.
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Verlage, Künstler und der Pressespiegel

Das Urheberrecht ist seit geraumer Zeit ein Gegenstand dauernder Diskussionen. Und heute nachmittag wurde ich durch einen kleinen Tweet aufgeschreckt. Hier der Screenshot:

Was ist geschehen? 3sat berichtet auf seiner Homepage über einen Bariton, der für das Einstellen von Artikeln aus FAZ und SZ auf seiner Homepage an die Medienhäuser 1400 € zahlen mußte. Den Artikel sollten Sie lesen, hier ist der Link.

Ursprünglich waren die Forderungen noch viel höher, ein Anwalt hat den Bariton Peter Schöne vor noch höheren Kosten bewahrt. Das Schlimme: Das geltende Recht ist auf Seiten der Medienhäuser. Es gibt Vereinbarungen mit den Verwertungsgesellschaften über den Nutzungsumfang für Pressespiegel. Das haben Sie nicht gewusst? Macht nichts. Ich habe das auch nicht so richtig gewusst, bevor ich bei Peter Lokk an der Journalistenakademie München ein Seminar dazu besuchte.

Kostenlos bis sieben Exemplare

 

Kurz gefasst: Der Pressespiegel, egal ob für Privatpersonen, Agenturen, Vereine oder Firmen, ist nur bis zu sieben gedruckten (vervielfältigten) Exemplaren kostenlos. Alles darüber hinaus muss lizenziert werden und dem Ersteller ist zu raten, sich an die Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) zu wenden. Sonst kann das, wie im Falle des Bariton Peter Schöne, schnell unangenehm und teuer werden. (Siehe Bild rechts, Screenshot der 3sat-Website). Noch viel mehr gilt das für die im Zeitalter des Internets nicht mehr wegzudenkenden und nützlichen elektronischen Pressespiegel, die rechtlich auch wie die Brüder aus Papier behandelt werden.

Erste Informationen können Sie zum Beispiel auf dieser Website nachlesen.

Alleine wegen solcher den meisten Menschen nicht vermittelbaren Regelungen bedarf es dringend einer Änderung des Urheberrechtes und eines Angleichens der Gesetzeslage an die Realität. Ich sehe da Handlungsbedarf, auch gerade im künstlerischen Sektor. Im vorliegenden Fall soll man nämlich bedenken, dass der Bariton sicher nicht alleine ist und auf Presse(-berichte) angewiesen ist. Andererseits profitiert die Presse ja auch von Auftritten des Künstlers, wenn dann mit einer Kritik das Blatt gefüllt werden kann. Ich gehe davon aus, dass die wenigsten Journalisten den Eintritt zu Konzerten zahlen müssen und diese Rechnung dann gegebenenfalls ihrem Auftraggeber vorlegen, um die Kosten erstattet zu bekommen. Also profitieren ja auch die Medienhäuser und Verlage vom Auftritt des Künstlers. Und so stünde es den Medienhäusern gut zu Gesicht, hier eine andere Gangart einzulegen. Indes gilt: Niemand ist bei derzeit (noch) geltender Rechtslage davor gefeit, beim Pressespiegel Fehler zu machen. Von daher: Information tut not.

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In der Kategorie Medien am 06.02.12 um 16:28 Uhr veröffentlicht.
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Brunnenbau macht Schule

Die Kolleginnen der Journalistenakademie (Kurs OJ39/PO32) haben sich als Abschlussarbeit eines interessanten Themas angenommen: Brunnenbau im Kongo.

Für uns ist sauberes Wasser ein alltägliches Gut, im Kongo zählt das zum Luxus. Hartmut Heuser hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Menschen im Kongo zu zeigen, wie man selber Brunnen baut.

Zum Blogeintrag der Journalistenakademie
Zur Website “Brunnenbau macht Schule”

 

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In der Kategorie Bericht am um 08:38 Uhr veröffentlicht.
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Auflauf

Zugegeben, das Thema ist nicht gerade journalistisch, hat aber dennoch mit mir und dem Journalismus zu tun. Außerdem soll dieser Artikel ein Denkmal sein. 2011 war das Jahr, in dem es mich aus verschiedenen Gründen wieder zurück in den Journalismus zog. Ich besuchte die Journalistenakademie in München und traf auf sehr angenehme und nette KollegInnen, die den gleichen Weg gehen wollten.

Angesichts der Tatsache, dass ich von nun an in Vollzeit wieder studieren würde und weniger Zeit haben würde, mich um meine Ernährung zu kümmern, beschloss ich, zukünftig am Samstag einkaufen zu gehen und am Sonntag Auflauf zu produzieren. Immerhin könnte ich mit einer großen Form vier Tage überbrücken. Am Freitag endete der Unterricht ja schon mittags, da würde sich sicher eine Möglichkeit finden, etwas anderes zu essen. Es kam ein bisserl anders. Meine Kolleginnen (und ja, am Anfang des Kurses war ich der einzige Mann) sahen am zweiten Kurstag, dass ich Auflauf dabei hatte. Und weil ich eigentlich gerne für andere Menschen koche (aber nur für die, die ich mag!), bot ich an, am nächsten Tag für jeden eine Portion mitzubringen. Gesagt – getan. Und so gab es in den ersten Wochen an der Akademie einmal in der Woche Auflauf.

Weil mir dann aber die Belastung etwas zu groß wurde und ich am Wochenende oft unterwegs war (Köln, Frankfurt, Hamburg ….), schlief das Auflaufmachen etwas ein. Tja, und dann kamen die Projektarbeiten, neue Kollegen, mit denen die Harmonie nicht so klappte wie im Stammteam. Meistens bestand das Mittagessen einer Kollegin und mir aus Antipasti – Oliven, Käse, Pfefferoni und solchen leckeren Sachen.

Antipasti

Nicht das schlechteste, wenn ich’s recht bedenke.

Nun firmiere ich als freier Journalist. Meine Haltung gegenüber Blogs war anfangs sehr kritisch und ich sagte, dass ich sicher nicht das dreissigtausendste Blog schreiben werde, das kein Mensch liest. Und zugegeben, es ist immer noch ein Teil meiner Grundhaltung. Über Twitter lernte ich aber @gsohn kennen, der fast täglich bloggt. Und ich ging meiner Leidenschaft nach, seine Blogs gegenzulesen und ihm in einer direkten Nachricht Tippfehler und Einschätzungen zu schreiben. Das ist ein zweischneidiger Akt – manchmal. Ich mache das aber auch mit anderen Medien und beziehe aus der positiven Resonanz den Mut, das zu machen. Weil niemand, auch ich nicht, alle Fehler selber korrigieren kann. Es braucht mehr Schlussredakteure! Klaus Schrage, ein Redakteur und Betriebsrat der Nürnberger Zeitung bloggt und da lese ich auch sehr gerne rein. Wie auch bei Thomas Gerlach, Peter Viebig oder Gabriele Hooffacker, auf deren Blog ich meinen ersten Post veröffentlichen durfte. Und irgendwie zieht es mich in die Sache rein. ;)

Was hat das alles mit Auflauf zu tun? Nach der epischen Breite, die ich mir einfach mal genommen habe, komme ich zur Conclusio. Die Kollegin Mietze (solang ich nicht schriftlich habe, wie ich sie verlinken darf, lass ich das dabei!) kann Design und Technik bei HTML und Gedöns besser als ich. Viel besser als ich. Wie man ja am Unterschied der ‘Hauptseite’ und des Blogdesigns sieht. Ich bin ihr da auch nicht neidisch, ich habe andere Stärken und zusammen würden wir uns sehr gut ergänzen. :) Ich bewundere sie und ich bin glücklich, ein originales Mietze-Design zu haben. Das hat nicht jeder!

Und weil die Mietze und ich von einem Kollegen aus der Akademie mal als Siamesisches Zwillingspaar bezeichnet wurden, habe ich dieses Design und die ganze Einrichtung für einen meiner Aufläufe bekommen. Auflauf ist die Währung, die manches leichter macht. Auflauf makes the world go round, wie man schon in Amerika sang. ;)

Kleiner Nachsatz: wir arbeiten noch an den Möglichkeiten der Social Plugins, Sharefunktionen etc. Es kommt. Bald. Jetzt – und dieser Augenblick zählt – bin ich erstmal da. Und das Lob des Auflaufes hat sich bis Berlin rumgesprochen, wohin ich meinen Auflauf in der kommenden Woche exportieren werde.

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In der Kategorie Auflauf am 04.02.12 um 22:46 Uhr veröffentlicht.
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