Die archäologische Landesausstellung Alexander der Große öffnet ihre Pforten für die Besucher. Auf rund 1500 m² werden Ausstellungsobjekte aus über 40 Museen und Sammlungen präsentiert. Selten, so die Kuratoren der Ausstellung, hat man so viel Platz wie im Lokschuppen Rosenheim.
Rund 2,3 Millionen Euro kostet die Ausstellung, die Betreiber kalkulieren mit 177.000 Besuchern. Eine stolze Zahl, die aber als realistisch anzusehen ist, die Ausstellungen im Lokschuppen haben bislang immer ihre Zahlen eingespielt. Ein besonderer Schwerpunkt ist im Lokschuppen Rosenheim auch das museumspädagogische Angebot, das neben sportlicher und kulinarischer Ausrichtung dieses Mal auch ganz besonders auf Schüler gerichtet ist. Wie Peter Miesbeck vom Lokschuppen erläutert, wurde die Ausstellung auch mit dem Lehrplan abgestimmt.
Alle Informationen zu Eintrittspreisen und Spezialangeboten gibt es auf der Website des Lokschuppen Rosenheim.
Auch das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus befürwortet die Ausstellung. Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle hat ein Grußwort verfasst. Ein Artikel des StMUK findet sich hier.
Wer vorab noch hören will, was es zu sehen gibt und wie die Ausstellung konzipiert wurde, kann hier in Ausschnitte aus der Pressekonferenz in München hineinhören.
Wie die Ausstellung noch vor vier Wochen aussah, habe ich in einer kleinen Slideshow festgehalten.
Einige Impressionen aus der Ausstellung, kurz vor Eröffnung:
Die Landesausstellung „Alexander” nimmt Formen an. Noch sind die Handwerker dabei, den Lokschuppen in Rosenheim herzurichten. Bevor sich die Tore am 22. März für die Besucher öffnen, ist noch viel zu machen.
Ein Rundgang durch die Baustelle als Slideshow mit O-Tönen, den ich auf Youtube abgelegt habe.
In zwei Monaten öffnet im Lokschuppen Rosenheim die große Archäologische Landesausstellung „Alexander der Große – Herrscher der Welt”. Auf einer Pressekonferenz haben die Macher der Ausstellung, die Archäologische Staatssammlung München und der Lokschuppen Rosenheim das Konzept vorgestellt.
Die Berichte über Alexander den Großen wurden, so erläuterte Professor Dr. Rupert Gebhard, erst 200 – 300 Jahre nach seinem Tod aufgeschrieben. Seine Kindheit verbrachte Alexander in Pella, er wurde nicht nur gemäß der Tradition militärisch unterrichtet und erzogen, auch der große Philosoph Aristoteles unterrichtete Alexander. Von daher ist der historische Kontext gegeben, die Lebensdaten von Alexander dem Großen sind einzuordnen. Zudem ist die Forschung zu Alexander dem Großen ein Kapitel der Geschichtsschreibung, das auch heute jährlich viele Publikationen hervorbringt.
Alexander der Große ist uns heute aus dem Geschichtsunterricht bekannt. Über 23.000 Kilometer Feldzug charakterisieren seinen Lebensweg. Und dieser Feldzug führte ihn vom Hindukusch bis hin zu den Kelten, wie Gebhard in einer historischen Anekdote zu berichten weiß:
Rund 450 Objekte bekommt der Rosenheimer Lokschuppen als Leihgabe. Diese kommen aus der ganzen Welt, nur mit Griechenland gab es Schwierigkeiten wegen der politischen Lage, derzeit sind keine geordneten Verträge möglich. Dafür sind in der Ausstellung im Lokschuppen Rosenheim aber auch seltene persische Waffen zu sehen:
Im Lokschuppen Rosenheim wird die Geschichte Alexanders des Großen erfahrbar, fast greifbar. Den Ausstellungsmachern ist gelungen, dass sie den großen und in einigen Werken der Literatur beschriebenen und erwähnten Gelageraum von Alexander nachbilden konnten. Daneben gibt es in der Ausstellung auch noch andere Großobjekte zu sehen. Dr. Harald Schulze, Archäologe:
Die Ausstellung im Lokschuppen Rosenheim ist in zehn Themenbereiche unterteilt. Diese reichen von der Geburt Alexanders über die Schlacht bei Issos („333 – bei Issos Kelierei”), seinen Ägypten-Feldzug und die Zeit am Hindukusch bis hin zu seinem Tod. Vielfach werden diese Stationen auch durch Tontafeln dokumentiert, weiß Dr. Ellen Rehm zu berichten:
Zur Ausstellung selber wird es ein umfangreiches Begleitbuch geben. „Alexander der Große – Herrscher der Welt” ist vom 22. März bis 3. November im Lokschuppen Rosenheim zu besichtigen. Alle Infos zur Ausstellung gibt es auf der Website des Lokschuppens.
Auch in den kommenden Monaten wird hier im Blog berichtet.
Geplant ist ein Vorab-Blick in den Aufbau der Ausstellung. Und von der Eröffnung wird Heinrich graut’s auch berichten.
Kooperationen und anderes …
Themen zu finden, ist nicht schwer. Themen journalistisch und weniger als Blogger aufzubereiten, ist schon schwerer. Ich habe mich zu Beginn meiner freien Tätigkeit gefragt, wie ich mich positionieren, wie ich bekannt werden kann. Ich habe meinem Bauch vertraut und so ganz unrecht hatte der dicke Bauch nicht.
Der erste kleine Knaller, den ich im Blog hatte, war meine Medienschelte und Kritik an der Berichterstattung des Spiegels in Bezug auf Dagmar Wöhrl. Dass Politiker von Journalisten genau beobachtet werden, ist kein Geheimnis. Aber bei allem Verständnis: Fairness geht anders, als es die Kollegen machten. Man kann auch kritisch sein, ohne unter die Gürtellinie zu gleiten. Deswegen hatte ich Hals und Bauch und musste etwas schreiben. Vor allem, wenn ich Dagmar Wöhrl als das sehe, was sie ist: Ein Mensch, dem es abseits der Parteipolitik wichtig ist, Menschen in das Zentrum ihres Handelns zu stellen. Der „Rant” gegen den Spiegel fand in einigen Publikationen Widerhall. Unter anderem berichtete „Pottblog” drüber, Christian Jakubetz und das Bildblog.
Dagmar Wöhrl ist auch eine der ersten Politiker(innen), die erkannt hat, dass Bloggen ein sehr guter Weg ist, sich der Welt mitzuteilen. Und Social Media der Weg, um es zu bekannt zu machen. Mein Respekt für @DWoehrl.
Stellen Sie sich vor, sie stehen in einer Reihe veritabler Kollegen vor dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch. Alle Kollegen fragen wirklich ernsthafte Dinge, zur Position der Kirche, zum Aufenthalt in Regensburg, zu Ergebnissen der Konferenz. Und dann komme ich daher, locker, flockig, unbedarft und mit einer Anleihe bei einem geschätzten Kollegen, Richard Gutjahr. Was ungewöhnliches machen, was ungewöhnliches fragen. Und dadurch (auch) bekannt werden. Erzbischof Zollitsch hat einen Twitter-Account. Wie Sie hier nachlesen können, war die Frage nicht unbedingt von Erfolg gekrönt. Aber in dem Augenblick war mir das egal. Hinter mir saßen der damalige Generalvikar des Bistum Regensburg und der Pressesprecher des Bistums. Aus dieser Pressekonferenz entstanden Beiträge: Wie die Pressestelle des Bistum Regensburg Social Media nutzt und der twitternde Generalvikar des Bistums. Bis heute habe ich zu Michael Fuchs eine tiefe Bindung. Ich schätze ihn als Theologen, der mitten im Leben steht und durchaus die Strömungen in der Kirche erfasst. Und vor allem: Der auf Twitter einsteht für seine Überzeugung.
Aus der Lust auf Bericht und journalistisches Arbeiten habe ich mich damals beim Lokschuppen Rosenheim akkreditiert. Rosi Raab macht die Pressearbeit für den Lokschuppen. Eher in einem kleinen Nebenbei-Beitrag habe ich skizziert, wie sie Social Media nutzt. Und ich freue mich, wenn im nächsten Jahr eine Ausstellung zu Alexander dem Großen in den Lokschuppen kommt. Der Lokschuppen ist jedenfalls ein geniales Ausstellungszentrum, dass ich noch aus meiner Zeit als Busfahrer kenne. Und die diesjährige TIEFSEE-Ausstellung hat die Erwartungen mehr als übertroffen.
Nicht vergessen möchte ich meinen Kollegen Gunnar Sohn mit seinem ichsagmal-Blog. Zusammen mit ihm und Hannes Schleeh, Arnoud de Kemp und Bernd Stahl saßen wir auf der informare und diskutierten. Und später entstand die Idee zum BloggerCamp, das sich nun auf Google+ verwirklicht.
Ebenfalls ins Gedächtnis geschrieben sind die Beiträge zur Verständigung. Unvergessen mein erster Besuch in der Synagoge in München – oder der in der Moschee in Markt Schwaben.
Immer wieder finden sich in meinem Blog auch Beiträge zur Bahn. Meistens kommt die Bahn nicht gut weg. Aber hier ist ein Beitrag, der mich selber noch begeistert. Rüdiger Grube ist ein Chef, dem ich zutraue, dass er wirklich auf die Basis hört.
Heute (8. Juni) ist Welt-Ozean-Tag. Im Lokschuppen Rosenheim hat das Kraken-Orakel “Rosi” heute das morgige Spiel zwischen Deutschland und Portugal getippt.
Dann wollen wir mal hoffen, dass Rosi mindestens Recht behält und wir Zuschauer das richtig gedeutet haben.
Mein Kollege Emmanuel Vojnic Purcar hat ein Video gemacht.
(Der Bericht über die Pressekonferenz zum Welt-Ozean-Tag folgt.)
Die vergangene Woche war vollgepackt mit Terminen. Die einen freudig, die anderen traurig. So wia im richtigen Leben. Aber jeder einzelne Termin war es wert, ihn wahr genommen zu haben. Am Montag war Joachim Gauck in München und stellte sich bei den Wahlfrauen und -männern der CSU und deren Freunden vor. Nachzulesen ist das hier. Anschließend traf er sich mit den Fraktionen im Landtag. Ich hingegen ging in meine Kirchenchorprobe in St. Johann von Capistran.
Dienstag war Bilanzpressekonferenz der GEMA. Wichtigste Erkenntnis: Die Verwertungsgesellschaft hat die Bedeutung des Internets noch nicht erkannt. Stattdessen steht zu befürchten, dass die Bezirksdirektionen personell verstärkt mehr und mehr ausschwärmen, um Veranstaltungen zu kontrollieren. Und ACTA wollen sie auch. Pfründesicherung nennt man das wohl. Die Erkenntnis, dass Musik im Internet stattfindet, haben die Herrschaften wohl schon bekommen, allein: adäquate Umsetzung für Erlös-Sicherung ist nicht ihr Fachgebiet. Stattdessen wird restriktiv gehandelt, abgemahnt und prozessiert. Der Gedanke, dass sich hier eine Gesellschaft selber ins Abseits stellt und die besten Argumente für ihre Beerdigung liefert, drängt sich auf.
Eine Beerdigung der ‘normalen Art’ erlebte ich am Mittwoch. Die Frau eines Chorkollegen wurde zu Grab getragen. Ich habe mich als Fotograf betätigt. Beerdigung und dann das ständige Klicken des Auslösers? Das stört doch die Feier, denkt ihr? Dachte ich genauso. Ich habe es aber dennoch gemacht. Für Wolfgang. Er hatte zwar Zeit, sich auf den Abschied seiner Frau vorzubereiten, sie war lange im Pflegeheim. Aber ich habe diesen Mann gesehen und gewusst: Es stärkt ihn, wenn er sich die Fotos dereinst anschauen kann. Das war mir Ansporn und Genehmigung genug. Und er hat es verstanden. Alles andere zählt nicht.
Der Jazz nimmt seit ein paar Jahren immer mehr Raum in meinem Leben ein. Es gab Hardcore-Zeiten, wo ich jeden Abend auf BR Klassik die Stunde Jazz aufzeichnete und am Samstag die radioJazznacht bei Bayern2. Da ich aber mehr und mehr Podcasts und andere Sendungen hören muss (beruflich und so), habe ich das aufgegeben. Aber am Donnerstag war wieder Jurysitzung fürs Jazzweekend in Regensburg. Und die Mitjuroren haben sich auch wieder über meinen Auflauf gefreut.
Am Freitag war der Netzpolitische Kongress der CSU in München. Hier habe ich eine Slideshow gemacht. Ehrlich, ich hätte nicht gedacht, dass große Teile der CSU so progressiv sein können. Als ich vor gut zehn Jahren mal kurz Mitglied war, war ich zu fortschrittlich. Aber das regelt sich. :) Mein Dank der Woche geht an @Fran_Muc, die mich eingeladen hat. Und unter uns gesagt: Ich bin von ihr begeistert. Sie folgt mir seit langer Zeit auf Twitter und sie hat nen sehr klaren Blick. Ich wünsche mir mehr solche Menschen. :)
Das Wochenende habe ich mir freigenommen. Naja, nicht so ganz. Ich wollte am Samstag eine Slideshow zum #csunk2 machen. Ich habe die O-Töne gewichtet, die Foto gesichtet, geschnitten, geschrieben, eingesprochen. Und dann: iMovie von Apple funktioniert nicht mehr. Ich hatte das Programm im Dezember das letzte Mal hergenommen, nichts geändert und nichts installiert – und: es machte nicht mehr, was ich wollte. Ich habe dann beim Apple-Support angerufen, den ich noch nie brauchte. Ich habe einige Apple-Produkte. Denkste, dass du dann Hilfe kriegst. Nur gegen Zahlung eines Support-Tickets. Die Entscheidung, mein iPad an Weihnachten verkauft zu haben, bereue ich nicht. Der iPod wird, wenn er nicht mehr funktioniert, ausgetauscht gegen einen Player, der auch ogg-vorbis kann. Das Macbook ist auch ersetzbar, momentan dient es nur noch zum Aufzeichen von Radio und Fernsehen, daneben zum Twittern. Die Slideshow habe ich dann Sonntag früh mit ‘vonStolzing’ gemacht. Das ist mein Linux-Notebook. Apple hat mich mit seiner Geschäftspolitik sehr enttäuscht und ich gelobe, dass mir nie mehr ein Produkt dieser Firma ins Haus kommt.
Die nächste Woche wird ruhiger. Montagabend Chorprobe, Mittwoch Pressekonferenz im Lokschuppen Rosenheim. Neben der Vorstellung der neuen Ausstellung Tiefsee will ich ein Interview mit der Frau machen, die Social Media betreut. SocMed ist ja mein Thema, so, wie für Joachim Gauck die Freiheit. Am Donnerstag habe ich dann ein Interview mit Mitarbeitern des Bistum Regensburg, auch hier geht es um Social Media. Am Sonntag singen wir dann mit Chor und Schola in Johann von Capistran.
Stay tuned! ;)