Alexander-Ausstellung im Lokschuppen Rosenheim

Die archäologische Landesausstellung Alexander der Große öffnet ihre Pforten für die Besucher. Auf rund 1500 m² werden Ausstellungsobjekte aus über 40 Museen und Sammlungen präsentiert. Selten, so die Kuratoren der Ausstellung, hat man so viel Platz wie im Lokschuppen Rosenheim.
Rund 2,3 Millionen Euro kostet die Ausstellung, die Betreiber kalkulieren mit 177.000 Besuchern. Eine stolze Zahl, die aber als realistisch anzusehen ist, die Ausstellungen im Lokschuppen haben bislang immer ihre Zahlen eingespielt. Ein besonderer Schwerpunkt ist im Lokschuppen Rosenheim auch das museumspädagogische Angebot, das neben sportlicher und kulinarischer Ausrichtung dieses Mal auch ganz besonders auf Schüler gerichtet ist. Wie Peter Miesbeck vom Lokschuppen erläutert, wurde die Ausstellung auch mit dem Lehrplan abgestimmt.

Alle Informationen zu Eintrittspreisen und Spezialangeboten gibt es auf der Website des Lokschuppen Rosenheim.
Auch das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus befürwortet die Ausstellung. Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle hat ein Grußwort verfasst. Ein Artikel des StMUK findet sich hier.
Wer vorab noch hören will, was es zu sehen gibt und wie die Ausstellung konzipiert wurde, kann hier in Ausschnitte aus der Pressekonferenz in München hineinhören.
Wie die Ausstellung noch vor vier Wochen aussah, habe ich in einer kleinen Slideshow festgehalten.

Einige Impressionen aus der Ausstellung, kurz vor Eröffnung:

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In der Kategorie Ausstellung, Bildung, Kultur, Schule am 21.03.13 um 17:37 Uhr veröffentlicht.
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Alexander der Große im Lokschuppen Rosenheim

In zwei Monaten öffnet im Lokschuppen Rosenheim die große Archäologische Landesausstellung „Alexander der Große – Herrscher der Welt”. Auf einer Pressekonferenz haben die Macher der Ausstellung, die Archäologische Staatssammlung München und der Lokschuppen Rosenheim das Konzept vorgestellt.

Die Berichte über Alexander den Großen wurden, so erläuterte Professor Dr. Rupert Gebhard, erst 200 – 300 Jahre nach seinem Tod aufgeschrieben. Seine Kindheit verbrachte Alexander in Pella, er wurde nicht nur gemäß der Tradition militärisch unterrichtet und erzogen, auch der große Philosoph Aristoteles unterrichtete Alexander. Von daher ist der historische Kontext gegeben, die Lebensdaten von Alexander dem Großen sind einzuordnen. Zudem ist die Forschung zu Alexander dem Großen ein Kapitel der Geschichtsschreibung, das auch heute jährlich viele Publikationen hervorbringt.

Alexander der Große ist uns heute aus dem Geschichtsunterricht bekannt. Über 23.000 Kilometer Feldzug charakterisieren seinen Lebensweg. Und dieser Feldzug führte ihn vom Hindukusch bis hin zu den Kelten, wie Gebhard in einer historischen Anekdote zu berichten weiß:

Rund 450 Objekte bekommt der Rosenheimer Lokschuppen als Leihgabe. Diese kommen aus der ganzen Welt, nur mit Griechenland gab es Schwierigkeiten wegen der politischen Lage, derzeit sind keine geordneten Verträge möglich. Dafür sind in der Ausstellung im Lokschuppen Rosenheim aber auch seltene persische Waffen zu sehen:

Im Lokschuppen Rosenheim wird die Geschichte Alexanders des Großen erfahrbar, fast greifbar. Den Ausstellungsmachern ist gelungen, dass sie den großen und in einigen Werken der Literatur beschriebenen und erwähnten Gelageraum von Alexander nachbilden konnten. Daneben gibt es in der Ausstellung auch noch andere Großobjekte zu sehen. Dr. Harald Schulze, Archäologe:

Die Ausstellung im Lokschuppen Rosenheim ist in zehn Themenbereiche unterteilt. Diese reichen von der Geburt Alexanders über die Schlacht bei Issos („333 – bei Issos Kelierei”), seinen Ägypten-Feldzug und die Zeit am Hindukusch bis hin zu seinem Tod. Vielfach werden diese Stationen auch durch Tontafeln dokumentiert, weiß Dr. Ellen Rehm zu berichten:

Zur Ausstellung selber wird es ein umfangreiches Begleitbuch geben. „Alexander der Große – Herrscher der Welt” ist vom 22. März bis 3. November im Lokschuppen Rosenheim zu besichtigen. Alle Infos zur Ausstellung gibt es auf der Website des Lokschuppens.
Auch in den kommenden Monaten wird hier im Blog berichtet.
Geplant ist ein Vorab-Blick in den Aufbau der Ausstellung. Und von der Eröffnung wird Heinrich graut’s auch berichten.

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In der Kategorie Ausstellung, Bildung, Kultur am 17.01.13 um 19:28 Uhr veröffentlicht.
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Der Welt-Ozean-Tag – Der Schutz der Ozeane ist Menschenaufgabe

Seit 2009 wird am 8. Juni der Welt-Ozean-Tag begangen. Das Meer ist nicht nur der Ort, aus dem wohl irgendwann mal die Vorläufer des Menschen entstiegen. Das Meer ist heute Lebensraum für viele Geschöpfe. Und es ist näher mit uns verbunden, als wir meinen. Der Lokschuppen Rosenheim hat in einer Pressekonferenz anlässlich der Ausstellung TIEFSEE darauf aufmerksam gemacht.
Der Chefredakteur von National Geografic Deutschland hat es so ausgedrückt:

Prof. Dr. Gregor Rehder vom Institut für Ostseeforschung in Warnemünde erläuterte den Zweck des Einsatzes vom Forschungsschiff Meteor: „Erstmals wird für den Zeitraum von vier Wochen der Verlauf dieser für die Ostsee typischen und ökologisch bedeutsamen sommerlichen Blaualgenblüte untersucht werden.”

Star des Lokschuppen in Rosenheim ist Rosi, die Krake. Sie hat heute auch den Ausgang des EM-Spiels zwischen Deutschland und Portugal vorausgesagt. Aber: Ein Tintenfisch ist kein Tintenfisch. Er gehört zur Gattung der Schnecken, wie Dr. Daniel Oesterwind vom Johann-Heinrich-von-Thünen-Institut erklärt:

Dr. Erwin Brunner, Moderator des Weltozeantages und Chefredakteur von NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND, betonte: „Die Ozeane sind unsere Lebensgrundlage, doch Überfischung, Verschmutzung und Klimawandel schädigen sie zunehmend.“

Mein Kollege Emmanuel Vojnic Purcar hat einen sehr guten Bericht geschrieben.

Die Hälfte der Menschen lebt in einem Korridor von 200 km um die Weltmeere. Mensch und Meer sind eng miteinander verbunden.

Die Ausstellung TIEFSEE ist noch bis 04. November 2012 geöffnet.
Montag bis Freitag: 09.00 – 18.00 Uhr; Samstag, Sonntag und Feiertags von 10.00 bis 18.00 Uhr.
Ausstellungszentrum Lokschuppen, Rathausstraße 24, 83022 Rosenheim

Rosi, das Krakenorakel hat den Ausgang des EM-Spiels Deutschland vs. Portugal vorhergesagt.

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In der Kategorie Kultur, Medien am 08.06.12 um 19:31 Uhr veröffentlicht.
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Der Lokschuppen Rosenheim twittert

Der Lokschuppen Rosenheim zeigt in diesem Jahr die Ausstellung ‘TIEFSEE‘. Rosi Raab betreut die Social-Media-Aktivitäten des Ausstellungszentrums im Herzen von Rosenheim und berichtet mir, wie gut Twitter ihr beim Marketing hilft. Auch hier gilt: Vernetzung ist alles. Rosi Rabb freut sich über die Kontakte und pflegt sie von Hand.

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In der Kategorie Bericht, Kommunikation, Kultur, Social Media am 26.03.12 um 22:45 Uhr veröffentlicht.
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TIEFSEE – Ausstellung im Lokschuppen Rosenheim

 

Erinnern Sie sich noch an Jules Verne? 20.000 Meilen unter dem Meer? Seit rund einem Jahrhundert haben Forscher begonnen, die Tiefsee zu ergründen. In diesem Jahr widmet der Lokschuppen Rosenheim dem Leben am Meeresgrund seine diesjährige Ausstellung. Ich war auf der Präsentation der Ausstellung und habe eine kleine Slideshow gemacht:

Slideshow Tiefsee

 

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In der Kategorie Kultur am 21.03.12 um 20:13 Uhr veröffentlicht.
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