Grüne Künstlerförderung

Die bayerische Kultur- und Kreativwirtschaft boomt, die soziale Lage der Kulturschaffenden ist aber häufig prekär. Das geht aus einer Erhebung hervor, die das Bayerische Wirtschaftsministerium auf Antrag des Grünen Dr. Sepp Dürr veranlasst hat.
Dabei kam zu Tage, dass die bayerischen Kreativen europaweit ganz vorn mitspielen:

Allein, so Dürr, die Staatsregierung mache zu wenig und habe die Kreativen bisher sträflich vernachlässigt.

Dieser Fehler, so der kulturpolitische Sprecher der Landtagsgrünen, sei, dass die Minister Zeil und Heubisch lieber angesichts der kleinteiligen Struktur der Szene die Hände in den Schoß legen oder sich um die großen Unternehmen kümmern, statt die Keimzelle der Kreativität zu fördern. Das müsse aber schon bei der kulturellen Bildung anfangen, im Kindergarten und in der Schule. Durch die Schulzeitverkürzung im bayerischen Gymnasium, die Verdrängung von kultureller Bildung durch das notwendige Erlernen von sozialen Fähigkeiten in der Grundschule fehle schlichtweg, so Dürr, die Zeit für den Museumsbesuch. Und: diese Bildung koste nun mal auch Geld.

Sepp Dürr präsentierte heute in München ein Antragspaket zur Förderung der bayerischen Kultur- und Kreativwirtschaft, das auf den Erkenntnissen des im Winter vorgelegten bayerischen Kultur- und Kreativwirtschaftsberichts fußt. Kernpunkte des aus 18 Initiativen bestehenden „Grünen Handlungsprogramms“ sind eine Verbesserung der Förderkulisse für die Kulturschaffenden durch Senkung der Förderschwellen und Erleichterung des Zugangs zu Fremdkapital. Außerdem sollen die Studienangebote an den Musik- und Kunsthochschulen um Inhalte zur Selbstvermarktung und wirtschaftlichen Professionalisierung ergänzt werden.

Letztlich, so Dürr, müsse aber auch der Staat wieder verstärkt als Auftraggeber auftreten.

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In der Kategorie Kultur, Politik, Wirtschaft am 14.05.13 um 16:54 Uhr veröffentlicht.
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Frau, Linksliberale, Jüdin: Dora Lux – Lehrerin

Als Frau Lehrerin werden? Im ausgehenden Kaiserreich fast unmöglich. In der Zeit des Nationalsozialismus, zumal als Jüdin, ein Unding. Hilde Schramm, ehedem alternative Abgeordnete des Berliner Abgeordnetenhauses und Tochter von Albert Speer, hat ein Buch über eine bemerkenswerte Lehrerin geschrieben, über ihre Lehrerin. Dr. Dora Lux. Bei einer Lesung im Evangelischen Bildungswerk München stellte sie die bemerkenswerte Persönlichkeit vor. Die Lesung war eine Kooperationsveranstaltung zwischen Nachbarschaftlich leben für Frauen im Alter e.V., dem Evangelischen Bildungswerk München e.V. und der Evangelischen Stadtakademie München.
Dora Lux war rebellisch und klug. Auf diese beiden Eigenschaften kann man sie reduzieren, wenn man sie reduzieren muss. Man sollte sie aber nicht reduzieren, sondern lieber das Buch von Hilde Schramm lesen, um die ganze Person zu erfassen. Man kann die Vielschichtigkeit nicht in einem Artikel wiedergeben, den Versuch unternehme ich auch gar nicht. Einige Ausschnitte aus der Veranstaltung, Lesung, Diskussion sollen Ansporn sein, dieses Buch zu kaufen. Hilde Schramm zu ihrer Faszination an der Person Dora Lux, die sie selber als Lehrerin im Nachkriegsdeutschland hatte:

Hilde Schramm lernte Dora Lux im Nachkriegsdeutschland kennen, sie hat sie als alte Frau in Erinnerung, die noch weit bis ins siebte Lebensjahrzehnt unterrichtete. Lux hatte als eine der ersten Frauen auf Lehramt studiert, sie promovierte in München, das damals schon progressiver war als der Rest der Republik, war verheiratet mit Dr. Heinrich Lux, einem Physiker und Publizisten, Patentanwalt und Freimaurer. Schramm hat akribisch zusammengetragen, was sie von Zeitzeugen bekam.

Wie subtil die Diskriminierung von Juden schon in Kaisers und Preußens Zeiten war, verdeutlicht Schramm bei ihrer Lesung, wenn sie von der Gestaltung der Zeugnisse berichtet. Als erstes kam Religion …

Dr. Dora Lux hat die Nazizeit in Deutschland nahezu unbehelligt überlebt. Grund hierfür war der seltsam anmutende Widerstand, den Lux übte. In der Gesetzgebung des Dritten Reiches, so Schramm, stand in den Paragraphen, die Juden betrafen, oft das Wort „unaufgefordert”. Vielleicht ist das einer der Gründe, dass Dora Lux die Nazizeit überlebte: Sie meldete sich nicht, hatte anfangs schon Kennkarten unwahr ausgefüllt – und: Sie hatte wohl sehr viel Glück, dass keiner der Nachbarn sie denunzierte. Zum privilegierten Judentum gehörte Lux nicht:

Auch die Ehe von Dora Lux mit Heinrich berücksichtigt Hilde Schramm. Sie lässt aus den Erinnerungen von Heinrich in das Buch einfließen:

Wie gesagt, in diesem Blog das Buch und die Lesung umfassend darzustellen, würde den Rahmen sprengen. Die Audiobeispiele sollen aber Lust machen, das Buch zu kaufen und zu lesen.

Bibliographische Angaben:
Hilde Schramm. Meine Lehrerin, Dr. Dora Lux
gebundene Ausgabe, 432 Seiten, 19,95 Euro, erschienen bei Rowohlt.
Die Buchhandlung Avicenna in der Amalienstraße 91, München, hat das Buch in größeren Stückzahlen vorrätig.

Disclaimer: Ich danke Hilde Schramm und dem Evangelischen Bildungswerk München, dass ich die Lesung mitschneiden durfte.
Ich habe weder ein Rezensionsexemplar erhalten noch stehe ich in geschäftlichen Beziehungen zur genannten Buchhandlung.

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In der Kategorie Bildung, Kultur, Schule am 01.05.13 um 20:34 Uhr veröffentlicht.
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3-Gänge-Menue für Spaenle – Alltagskompetenz praktisch

„Essenfassen” – diesen Ruf hörte man heute nicht im Ministerium. Was man aber hörte und sah: Viele Kinder kochten und servierten Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle, Ministeriumsangehörigen und auch Pressevertretern ein leckeres Drei-Gänge-Menue. Kressesuppe, Risotto mit einer Semerrolle und Bayrisch Creme. Die Idee dazu hatten Sternekoch Joachim Kaiser und der Nördlinger Texter Peter Urban. Er kocht zusammen mit Mittelschülern und möchte damit die Wertigkeit von Essen vermitteln – und auch den Genuß, das Zubereitete im angemessenen Rahmen zu verzehren.
Für Kultusminister Spaenle ist das der richtige Weg, Kinder mit regionaler Küche und der Zubereitung vertraut zu machen:

Ein Ziel des Projektes ist es, Kindern auch Einblick in die Gastronomie zu vermitteln. Neben dem gemeinsamen Kochen ist es den Initiatoren auch wichtig, dass hier Kinder mit und ohne Migrationshintergrund zusammenarbeiten und damit der Integrationsgedanke gefördert wird. Probe aufs Exempel mit meinem Tischnachbarn Sebastian:

Joachim Kaiser setzt das Konzept in Nördlingen bereits erfolgreich um und konnte weitere Spitzenköche der Jeunes Restaurateurs d’Europe für das Projekt gewinnen, so dass die Idee nach der Auftaktveranstaltung auch an anderen Mittelschulen in Bayern realisiert wird. Erst am Montag hatte Spaenle in München zusammen mit den Landfrauen die neuen Eckpunkte für die Ausgestaltung des Lehrplanes hinsichtlich Lebensökonomie und Alltagskompetenz vorgestellt:

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In der Kategorie Kulinarisches, Kultusministerium, Schule am 25.04.13 um 17:35 Uhr veröffentlicht.
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Pflege am Limit

Pflegenotstand und kein Ende. Der Vorsitzende der Freien Wohlfahrtspflege, Michael Bammessel schlägt Alarm und geht einen für ihn eher ungewöhnlichen Schritt: Er folgte der Einladung von Renate Ackermann, sozialpolitische Sprecherin der Grünen im Bayerischen Landtag zu einer gemeinsamen Pressekonferenz.

Aus immer aktuellen Anlass das Statement von Michael Bammessel zu Personalaufstockung, großzügigerer Gebührenbemessung in der Pflege zu Hause, die Notwendigkeit, höhere Löhne zu zahlen:

Renate Ackermann sieht die Pflege am Limit. Die sozialpolitische Sprecherin der Grünen sagte in ihrem politischen Statement:

In den nächsten Jahren werden 50 bis 60.000 Fachkräfte in der Pflege fehlen. Dominik Schirmer von ver.di:

Übrigens: Diese Pressekonferenz fand statt an einem Tag, wo die einen noch über Uli Hoeneß diskutierten, die anderen sich an 37 Millionen Euro abarbeiteten, die für den Wechsel eines Fußballers von einem Verein zum anderen fällig werden. Das aber nur nebenbei.
Renate Ackermann nochmal zu den politischen Maßnahmen, die die Grünen ergriffen haben und ergreifen werden:

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In der Kategorie Grüne, Politik, Soziales am 23.04.13 um 22:17 Uhr veröffentlicht.
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Das familienfreundliche Bayern, die Schmutzeleien, die Causa H.

Die letzte Woche hat den Oppositionsparteien sicher in die Hände gespielt, sei es, dass Familienangehörige bei CSU-Politikern als Mitarbeiter beschäftigt wurden oder, dass ruchbar wurde, der Präsident eines Münchner Fußballclubs habe Gelder im Ausland angelegt. Genutzt haben das vor allem die Grünen im Bayerischen Landtag. SPD und Freie Wähler waren bislang noch nicht laut vernehmbar. Entsprechend fielen heute die Statements der Fraktionsvorsitzenden Margarete Bause und Dr. Martin Runge im Bayerischen Landtag aus. Hier der Wortlaut:
Dr. Martin Runge:

Margarete Bause übernahm und beschäftigte sich mit den Schmutzeleien und der familienfreundlichen Politik der CSU:

Nachgefragt: Neueste Umfrage: SPD bei 18%, Grüne bei 16%. Wie wollen Sie da die Wahl gewinnen?

Hier noch ein kleines Resumee, das sich beim Nachfragen der Kollegen der Presse ergeben hat:

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In der Kategorie Landtag, Politik am 22.04.13 um 16:18 Uhr veröffentlicht.
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Qualität der Ganztagsklassen an Grundschulen soll steigen

Die Qualität der Ganztagsklassen an Grundschulen soll steigen, die Sprachförderung soll ausgeweitet werden. Auf diesen Nenner bringt Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle das, was Regierungskoalition, Kultusministerium und Sozialministerium mit dem Bildungsfinanzierungsgesetz bezwecken wollen. Der Gesetzentwurf ist letzte Woche in erster Lesung im Plenum beraten worden, er wird in den Ausschüssen weiter beraten. Wie Spaenle betonte, soll das Förderprogramm für Deutsch auch deutschstämmigen Kindern offen stehen, bei denen Bedarf herrscht. Das soll im Verbund mit den Kommunen passieren. Der Minister betonte: „Wir wollen allen Schülerinnen und Schülern und deren Eltern, sofern sie das wünschen, eine flexible und individuelle ganztägige schulische Betreuung und Förderung ermöglichen”. Mit Blick auf die Chancengerechtigkeit meinte Minister Spaenle: „Mit schulischen Ganztagsangeboten können wir Schülerinnen und Schüler – unabhängig vom Elternhaus – zusätzlich fördern.” Dabei sei Bayern auch schon ein gutes Stück vorangekommen. Schon im Oktober hatten Haderthauer und Spaenle die neuen Bildungsleitlinien vorgestellt. Insofern könne die Institutionengrenze zwischen Hort und Schule überwunden werden:

Im Haushalt 2013 sind für offene und gebundene Ganztagsschulen an allen Schularten sowie die Mittagsbetreuung an Grund- und Förderschulen knapp 163 Millionen Euro sowie rund 2000 Lehrerstellen vorgesehen. Laut Spaenle können damit, wenn die Kommunen die entsprechenden Anträge stellen, zum Schuljahr 2013/2014 an 90 Prozent aller allgemeinbildenden Schulen Ganztagsangebote einrichtet werden. Der Minister appellierte an die Kommunen, das Angebot zu nutzen:

Die vollständige Presseerklärung von Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle im Wortlaut:

Eigentlich war das Pressegespräch am Freitag im Verbund mit dem Sozialministerium angekündigt worden, Haderthauer fehlte allerdings, sie war nach Aussage eines Sprechers des Kultusministeriums im Bundesrat unabkömmlich.

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In der Kategorie Politik, Schule am 23.03.13 um 15:46 Uhr veröffentlicht.
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Referenzen

Ich habe diese Nacht mal ein paar Aufträge des letzten halben Jahres zusammengestellt, an denen ich mitgewirkt habe – oder die durch mein Zutun entstanden sind.
Eigentlich liest sich das schon als eine gute und tolle Auswahl.

· Hanns-Seidel-Stiftung: Jugend im Dialog 2012, Foto- und Audio-Dokumentation
· Hanns-Seidel-Stiftung: Renaissance des Christlich-Sozialen, Foto-Dokumentation
· Evangelische Landeskirche Bayern: Was wir vorhersagen können, will keiner wissen, Foto- und Audio-Dokumentation, Artikel mit Audio-Elementen
· Förderlehrertag der KEG: Fotos für einen Bericht des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus
· Wertekongress des Wertebündnis Bayern: Fotos für den Bericht des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus
· Shalom Europe: Der erste Israeltag im Bayerischen Landtag, Foto-Dokumentation

Darüber hinaus begleite und dokumentiere ich ausgewählte Veranstaltungen der Katholischen Erziehergemeinschaft Bayern.
Meine Philosophie: Ich arbeite im mittleren Hochpreissegment, mache lieber weniger Aufträge, diese aber in Zusammenarbeit mit Premiumpartnern. Anfragen zu meiner Arbeit sind herzlich willkommen.

Ungefragt gebe ich auch gerne einen Rat an (junge) Kollegen weiter: Macht Euch nicht gemein, haltet die Tarife in Ehren und seid menschlich.

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In der Kategorie Allgemein, Kommunikation, Kultur, Landtag, Service, Social Media am 22.03.13 um 06:02 Uhr veröffentlicht.
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Grüne werfen der Staatsregierung mangelnden Aufklärungswillen vor

Dass nach 1945 nicht von heute auf morgen alle Nazis aus dem Staatsdienst entlassen wurden, wird heute nicht mehr bestritten. Dennoch, so sagen es die Grünen im Bayerischen Landtag, muss auch hier aufgearbeitet werden. So, wie es Joschka Fischer mit dem Auswärtigen Amt vorgemacht hat und sogar der Bund der Vertriebenen sich einer Studie nicht verweigerte. Der grüne Landtagsabgeordnete Sepp Dürr stellte die Erkenntnisse vor, die sich aufgrund einer Anfrage ergeben.

Die Staatsregierung lange Zeit und fast erfolgreich gegen die Anfrage und eine ordentliche Aufarbeitung in der Staatsregierung gearbeitet. Neben einigen Merkwürdigkeiten hätte der bayerischen Staatsregierung schon ein Blick in die Wikipedia genügt, sagt Dürr:

Für Dürr ist klar, dass hier noch weiter aufgearbeitet werden muss. Vor allem hofft Dürr, Sprecher für Strategien gegen Rechtsextremismus, dass sich die Staatsregierung ihrer Verantwortung stellt.

Die Staatsregierung, so Dürr, habe viel sinnlose Arbeit verrichtet, ihre Antwort sei durchsetzt von Datenmüll. Hier würden die Grünen weiter Aufklärung von der Staatsregierung verlangen, das sei im Interesse einer historischen Aufarbeitung.

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In der Kategorie Landtag, Politik am 19.03.13 um 20:13 Uhr veröffentlicht.
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Donnersbergerbrücke – barrierefrei

Der S-Bahnhof Donnersbergerbrücke soll barrierefrei werden. Im Juli beginnen die Umbauarbeiten, schon jetzt sieht man, dass ein Teil der Bäume gefällt wurde. Bis Ende 2014 soll die S-Bahn-Station dann fertig gestellt sein.
Die Bahn kann das Projekt finanziell nicht alleine stemmen, der Freistaat Bayern springt mit ein. Hans-Peter Göttler aus dem Wirtschaftsministerium erklärte das Engagement:

Rund 10 Millionen Euro kostet der Umbau. Bei 40.000 Fahrgästen am Tag ist das eine stolze Summe. Der Freistaat kommt auch für die Betriebskosten der Aufzüge auf. Hans-Peter Göttler:

Der Umbau ist dabei als durchaus schwierig zu bezeichnen, wie Heiko Hamann, Leiter des Bahnhofsmanagement München, betont. Es wird fast nur nachts gebaut werden können, Bauzüge werden wegen des fehlenden Platzes das Material auf den Gleisen vorrätig halten. Das bedeutet, dass mit Einschränkungen im Bahnverkehr zu rechnen ist:

Schon im letzten Jahr war die Stammstrecke während der Sommermonate an den Wochenenden gesperrt. Gleise wurden erneuert, der Brandschutz und die Beleuchtung auf Vordermann gebracht. Diese Arbeiten laufen derzeit immer noch in den verkehrsschwachen Stunden, vor allem nachts. Aber auch in diesem Sommer werden sich die Fahrgäste der Münchner S-Bahn auf Behinderungen gefasst machen müssen.

Neben der Sperrung an sieben Wochenenden wird an der Donnersbergerbrücke noch 9 Wochenenden im Herbst nachgearbeitet. Genauere Informationen wird die Bahn noch herausgeben, derzeit wird der Schienenersatzverkehr geplant. Heinrich graut’s wird auch hier zeitnah und umfassend informieren. Eine Übersicht zum Schienenersatzverkehr des letzten Jahres können Sie hier nachlesen.
Der Kollege Ben Neudeck (@stadtneurotikr) beleuchtet in seinem Beitrag die Barrierefreiheit genauer.

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In der Kategorie Bahn, Verkehr am 15.03.13 um 14:25 Uhr veröffentlicht.
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Was wir vorhersagen können, will keiner wissen

Sonntagsbegegnungen in Markt Schwaben. Die Veranstaltungsreihe ist im 20. Jahr. Am Sonntag waren Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und der Zukunftsforscher Matthias Horx zu Gast. Auf der Website der Evangelischen Landeskirche ist mein Beitrag nachzulesen und nachzuhören. Bringen Sie Zeit mit!

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In der Kategorie Bericht, Kirche, Politik, Religion am 11.03.13 um 22:02 Uhr veröffentlicht.
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Wertebündnis goes Messe Riem

Kommenden Mittwoch (13.03.2013) präsentiert sich das Wertebündnis Bayern in der Messe in München Riem. Vor drei Jahren entstand die Idee, dass sich Organisationen zusammentun, um Kindern und Jugendlichen Werte erfahrbar zu machen und sie zu animieren, Werte zu leben.
Nun soll eine erste Bilanz gezogen werden. Wie schon letzten Herbst im Landtag stellen die Bündnispartner sich und ihre Arbeit vor. In einem Pressegespräch erläuterten einige Partner Hintergründe zum Wertebündnis.
Für die Staatskanzlei erläuterte Staatsminister Dr. Thomas Kreuzer (2. v.r. im Bild) die Auffassung als geschäftsführende Stelle:

Ministerialrätin Birgit Kleinhappl (im Bild mit rotem Blazer) hat die Federführung beim Projekt und betont, dass es nicht so einfach ist, in das Wertebündnis Bayern aufgenommen zu werden:

Ingrid Ritt (links von StM Kreuzer) vom Realschul-Elternverband ergänzt:

Am Mittwoch wird Ministerpräsident Horst Seehofer die Veranstaltung in der Messe Riem eröffnen, auch Landtagspräsidentin Barbara Stamm wird anwesend sein. Besonderes Schmankerl: Philipp Lahm ist der Botschafter des Bündnisses.
Die Katholische Erziehergemeinschaft Bayern wird ebenfalls beim Wertebündnis vertreten sein. Die KEG engagiert sich im Projekt mehrWERT Demokratie.
Alle Infos zum Wertebündnis Bayern finden Sie auf dessen Website.
Das Wertebündnis Bayern bei Facebook.

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In der Kategorie Soziales, Wertebündnis am 06.03.13 um 16:30 Uhr veröffentlicht.
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„Gleiche Rechte und gleiche Pflichten gehören zusammen”

Nach Meinung von Katrin Göring-Eckardt sind die Grünen eine Inhalts- und Konzeptpartei. Das sagte sie auf einer Pressekonferenz im Bayerischen Landtag. Die Themen waren Soziale Gerechtigkeit, Landwirtschaft und der Klimaschutz mit der Energiewende. Das große Thema war aber die Gleichstellung von Lebenspartnerschaften und die unterschiedlichen Reaktionen der Parteien auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes.
Hier der O-Ton von Katrin Göring-Eckardt zu Klimaschutz und Energiewende:

Zur Sozialen Gerechtigkeit und dem Betreuungsgeld (mit einer Spitze gegen Horst Seehofer):

Zur Gleichstellung:

Und schließlich noch ein paar Sätze zu Lebensmittelskandalen und der Ministerin Ilse Aigner:

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In der Kategorie Landtag, Politik am 05.03.13 um 11:11 Uhr veröffentlicht.
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Glück ist nicht wie Cola am Automaten kaufen

Der evangelische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm hat zusammen mit seinem ältesten Sohn Jonas ein Buch geschrieben. Im Dialog unterhalten sie sich, was bei einem Bischof naheliegt, über den Glauben. Jonas Bedford-Strohm ist 20 Jahre alt und studiert in Heidelberg evangelische Theologie.
Das Buch „Wer’s glaubt, wird selig” entstand aus dem Gespräch von Vater und Sohn, aufgenommen im Familienurlaub 2012 mit einem Smartphone. Sohn Jonas hat es verschriftlicht und der Vater es gegengelesen. Im Presseclub München haben Vater und Sohn Bedford-Strohm einige Passagen vorgetragen und Fragen beantwortet.

In acht Kapiteln von Glück über Glaube bis hin zur Spiritualität steht der Vater dem unbequemen Sohn Rede und Antwort.
Die entspannte Art, mit der der Landesbischof mit seinem Sohn gelesen hat, zeigt auch, wie sehr das Verhältnis beider in der Familie geprägt ist. Es lässt erahnen, dass sie sich im Urlaub ernsthaft mit auch intimen Fragen zum Glauben auseinandersetzen. Besonders fällt dabei die Beschreibung seiner Jugend ins Auge, die Jonas Bedford-Strohm im Vorwort schildert:

Ausgehend von diesem Vorwort und der Situation des Bischofssohnes kann man den Weg nachvollziehen, den Jonas gegangen ist. Es war, so sagte er es auch freimütig, die Kirche seines Vaters, nicht seine Kirche. Jonas sieht es selber als erstaunlich an, dass er heute Theologie studiert. Gleichzeitig betont er aber, nicht Pfarrer werden zu wollen. Er hat durch das Schreiben des Buches Gefallen am Journalismus gefunden.

Das Verhältnis von Jonas zur Kirche vom Papa hat sich durch die Beschäftigung mit dem Thema auch verändert, wie mein Kollege Benjamin Neudek herausfand:

„Wer’s glaubt, wird selig” endet mit einer Frage- und Antwortrunde zum Vaterunser. Nicht nur deswegen kann das Buch Hilfe sein in (evangelischen) Glaubensfragen. Die brillante Theologie des Landesbischofs, vordem Professor für Systematische Theologie in Bamberg, mischt sich in verständlicher Form mit den Fragen seines Sohnes, Vertreter der Jugend. Ein gelungenes Werk, das mir alleine durch die sympathische Vorstellung von Heinrich & Jonas Bedford-Strohm wichtig sein wird.

Der Verleger Manuel Herder, zu dem der Kreuz-Verlag gehört, findet die Form interessant, in der über Gott gesprochen wird. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Bibliophile Angaben:
„Wer’s glaubt, wird selig” ist im Kreuz Verlag erschienen, 192 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-451-61193-3, 17,99 € (D), 18,50 € (A)

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In der Kategorie Kultur, Religion am 21.02.13 um 18:49 Uhr veröffentlicht.
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Das Steuermodell Starbucks

Europa ist ein Steuersparmodell. Zu diesem Ergebnis kommen Sven Giegold (MdEP Grüne) und Eike Hallitzky, der finanzpolitische Sprecher der Landtags-Grünen in München. Am Beispiel der Kaffeekette Starbucks machten die beiden Politiker deutlich, wie Gewinne verschoben werden, damit die Kette in Deutschland keine Steuern zahlen muss.
Dabei ist Starbucks nicht alleine, genauso handeln Amazon und andere multinationale Unternehmen. Wie das aussehen kann, das zeigte Sven Giegold anhand einiger Schaubilder. Interessant ist, dass Starbucks Deutschland seinen Kaffee bei Starbucks Schweiz kaufen muss. Die Schweizer verlangen 20% Aufschlag.

Mithin, so Giegold, ist es kein Wunder, dass derart schon mal der Gewinn gemindert wird. Für 2011 legte der Europaabgeordnete folgende Zahlen vor: 2011 machte Starbucks Deutschland in 150 Geschäften einen Umsatz von 117 Millionen Euro. Dabei erwirtschaftete die Kette 5,3 Millionen Verlust. Somit war keine Körperschaftssteuer fällig. Aufgrund der geschickten Gewinn-/Verlustrechnung und der Verschiebung gelingt das Starbucks. Dazu kommen Lizenzzahlungen von 7,2 Millionen Euro an die niederländische Muttergesellschaft. Sven Giegold erläutert das weitere Geschäftsgebaren des multinationalen Unternehmens:

Der finanzpolitische Sprecher der Grünen im Bayerischen Landtag, Eike Hallitzky, fordert Finanzminister Markus Söder auf, etwas gegen solche Geldschiebereien zu unternehmen:

Die Grünen wollen mit dieser Aktion Transparenz erzeugen und auf Missstände aufmerksam machen. Sie planen eine dreistufige Kampagne:

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In der Kategorie Politik, Soziales, Wirtschaft am 20.02.13 um 18:20 Uhr veröffentlicht.
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Grüne fordern: Bezahlbaren Wohnraum sicherstellen

Nicht nur in München wird der Wohnraum zur Mangelware. Aber in den Städten ist die Wohnungssituation am Brenzligsten. Zu dieser Einschätzung kommt Christine Kamm, Landtagsabgeordnete der Bayerischen Grünen, zusammen mit Vertretern des „Bündnis Bezahlbares Wohnen”.
Auf einer Pressekonferenz stellte die wohnungspolitische Sprecherin der Oppositionspartei nun ein Antragspaket vor, das die Wohnungssituation verbessern soll. Spekulanten und Mietwucher, Luxussanierern und profitgierigen Immobiliengesellschaften soll ein Riegel vorgeschoben werden. In den letzten zehn Jahren verschwanden gut 8% des gesamten Mietwohnungsbestandes. Dieser wurde hauptsächlich in Eigentumswohnungen umgewandelt. Christine Kamm:

Im Einzelnen umfassen die Anträge der Grünen im Bayerischen Landtag folgende Punkte:
· Die Handlungsmöglichkeiten in Satzungsgebieten soll ausgeschöpft werden, die Gentrifizierung dadurch gestoppt werden.
· Der bezahlbare Wohnraum soll erhalten bleiben
· Maklerkosten dürfen nicht zur zweiten Miete werden
· Der GBW – Wohnungsbestand im preisgünstigen Segment muss erhalten bleiben
· Die Kappungsgrenzen sollen gesenkt werden
· Mieterinnen und Mieter müssen besser geschützt werden.

Beim letzten Punkt geht es auch um die sogenannte Sicherungsanordnung. Mieter sollen nach Ansicht der Grünen nicht zu leichtfertig zum Spielball von Vermietern werden.

Nach Meinung von Christine Kamm sind die höchsten Mietsteigerungen nicht auf energetische Modernisierungen, sondern auf überhöhte Wiedervermietungen, Luxusmodernisierungen und die dadurch steigenden Mietspiegel zurückzuführen. Diese Preisspirale bedroht den sozialen Zusammenhalt in den Städten. Friedhelm Puhlmann vom „Bündnis Bezahlbares Wohnen” geht noch einen Schritt weiter. Das Bündnis hat neben einem Forderungskatalog an Bundes- und Landesregierung auch Forderungen an die Stadt München. Die Vorstellungen des Bündnisses auf deren Website. Pfuhlmann fordert auch einen Rettungsschirm für das bezahlbare Wohnen:

Christine Kamm fasst zusammen, dass Studenten, Rentner und Bezieher kleinerer Enkommen auch noch in Städten leben können müssen. Und die Kommunen sollen mehr Handlungsspielraum bekommen:

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In der Kategorie Politik, Soziales, Wirtschaft am 15.02.13 um 15:33 Uhr veröffentlicht.
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Elf Anträge der Grünen zum Artenschutz in Bayern

Die Grünen im Bayerischen Landtag haben ein umfangreiches Antragspaket zum Artenschutz vorgelegt. Der umweltpolitische Sprecher der Grünen, Dr. Christian Magerl, stellte die elf Einzelanträge vor. Der Bayerische Ministerrat habe zwar eine Strategie zum Erhalt der biologischen Vielfalt beschlossen, seit 2008 sei aber noch nicht viel geschehen und erste Zwischenziele sollen erst 2020 erreicht werden, so Magerl.

Die bayerische Kurzohrmaus, der Regensburger Geißklee-Gelbling, ein Schmetterling, und die Sumpfohreule sind bereits ausgestorben, akut bedroht sind Feldhamster und Ammersee-Kilch.

Schwere Vorwürfe und Versäumnisse, die bis in die Zeit von Markus Söder als Umweltminister zurückreichen, macht Magerl aus:

Die Liste ist lang, so Magerl. Er erinnert auch an den Bau der A 94 durch das Isental, die dritte Startbahn des Flughafens und das Vorantreiben weiterer Verkehrsobjekte, wie den Autobahn-Südring um München. Auch, dass das Thema Ökologie aus den Biologie-Lernplänen des G8 gestrichen wurde und sich die Schüler mit Gentechnik befassen sollen, spricht nach Ansicht des Vorsitzenden des Umweltausschusses im Landtag Bände. Sein Fazit: Das Aussterben vieler Tier- und Pflanzenarten wird ungebremst weitergehen, die Zerschneidung von Lebensräumen schreitet voran, die Ziele des bayerischen Artenschutzes sind nicht konkret genug benannt. Deswegen die Maßnahme der Grünen, dieses Antragspaket zu schnüren. Die Forderungen der Bündnisgrünen im Einzelnen lassen sich auf der Website nachlesen.
Die Aussichten, dass die Anträge durchkommen, sieht Magerl eher gemischt, will aber die Hoffnung nicht aufgeben.

Für das Maßnahmenpaket rechnet der Umweltexperte Magerl mit ca. 10 Millionen Euro an Kosten.

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In der Kategorie Politik, Wirtschaft am 14.02.13 um 15:12 Uhr veröffentlicht.
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Papstwahl. Oder: Wie wird man Papst?

„Acceptasne electionem de te canonice factam in Summum Pontificem?”
„Nimmst du deine kanonische Wahl zum Papst an?”

Bevor diese Frage an den gewählten Papst durch den Dekan des Kardinalskollegiums gestellt wird und weißer Rauch aus der Sixtinischen Kapelle aufsteigt, haben die wahlberechtigen Kardinäle der katholischen Kirche einige Hürden zu überwinden.
Nach dem Tod – oder wie im jetzigen Falle des Rücktritts von Benedikt XVI – tritt das Kardinalskollegium zusammen. Das geschieht frühestens 15 Tage nach dem Eintreten der Sedisvakanz (= es gibt keinen Papst mehr, der Stuhl (sedis) ist leer (vakanz) ).
Die wahlberechtigten Kardinäle begeben sich in die Klausur der Sixtinischen Kapelle. Sie dürfen nicht telefonieren, nicht Zeitung lesen, nicht Fernsehen gucken. Sie haben sich nur auf die Wahl eines neuen Oberhauptes der katholischen Kirche zu konzentrieren.
Wahlberechtigt sind alle Kardinäle bis zu 80 Jahren.
Die komplette Wahlverordnung mit dem gesamten Procedere kann man hier nachlesen.
Den Kardinälen obliegt die Pflicht, aus dem Kollegium einen Mitbruder zu wählen, der Papst werden soll. Und damit Oberhirte der katholischen Kirche.
Prinzipiell kann ja jeder (männliche) Katholik Papst werden. Der Einfachheit halber wird meist ein Mitglied des Kardinal-Kollegiums gewählt.
Wenn die Kardinäle sich geeinigt haben und der weiße Rauch aufgestiegen ist, dann tritt der Kardinal-Protodiakon auf die Loggia und spricht die Worte: „Annuntio vobis gaudium magnum, habemus Papam: Eminentissimum Reverendissimum Dominum (Vorname des zukünftigen Papstes) Sanctae Romanae Ecclesiae Cardinalem (Nachname) qui sibi nomen (Papstname) imposuit” - Ich verkünde Euch eine große Freude. Wir haben einen Papst: Den Hochwürdigen Herrn _______, Kardinal der Heiligen katholischen Kirche, _Nachname_, der sich den Namen _Papstname_ gegeben hat.
Ja, und dann hat die katholische Kirche einen neuen Papst.

(mit Material der Deutschen Bischofskonferenz)

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In der Kategorie Kirche, Religion am 11.02.13 um 20:39 Uhr veröffentlicht.
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Pressereferent.

Heute habe ich meinen unbefristeten Vertrag mit der Katholischen Erziehergemeinschaft Bayern unterschrieben. Schon seit Juli war ich als Pressereferent (Lehrer) für den Verband tätig, seit August 2012 mit einem auf ein halbes Jahr befristeten Vertrag.
Diesen Vertrag haben Ursula Lay als Vorsitzende der KEG Bayern und ich nun unbefristet paraphiert. Ich freue mich, dass der Vorstand der KEG einstimmig beschlossen hat, mich als Pressereferent zu übernehmen.
Dafür sage ich an dieser Stelle DANKE.

Ich freue mich auf die weitere Zeit mit der Katholischen Erziehergemeinschaft in Bayern.
Und ich verwende meine Kraft und Zeit darauf, mit Politik, Gesellschaft, Religionen und Menschen in den Dialog einzutreten.
Das ist mein Versprechen an die KEG, das ist mein Versprechen im Ringen um gute Bildung in Bayern.

Danke möchte ich an dieser Stelle denen sagen, die mich (manchmal) in den Verband geschubst haben. Danke denen, die mich im ersten, turbulenten halben Jahr gestützt haben.
Danke sage ich aber vor allem Ursula Lay, der Vorsitzenden der KEG Bayern.

Heute feiere ich kurz, morgen bin ich dann wieder im Bildungsausschuss des Landtages.

Für die Bildung in Bayern, für ein gutes Bildungs- und Schulsystem.

Word!
_______
Das Foto zum Artikel stammt von der Demonstration zum BayKiBiG, die die KEG Bayern im Schulterschluss mit der LAGFW im Juli 2012 auf dem Odeonsplatz machte.

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In der Kategorie KEG, Kommunikation, Medien, Politik am 29.01.13 um 22:05 Uhr veröffentlicht.
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Endspurt fürs Volksbegehren zur Abschaffung der Studiengebühren

Bayernweit betrug die Quote bei der Eintragung zum Volksbegehren bei 7,5%. Die Franken sind übrigens bei 8,0 Prozent und höher. Margarete Bause, Fraktionschefin der Grünen im Bayerischen Landtag hat die aktuellen Zahlen:

Noch bis zum Mittwoch geht die Eintragungsfrist. Margarete Bause wies aus gegebenem Anlass darauf hin, dass man an den Personalausweis denken sollte, wenn man sich eintragen will.

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In der Kategorie Politik am 28.01.13 um 16:04 Uhr veröffentlicht.
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Münchener Nacht des Menschenrechts-Films

Jeden Tag tauchen fremde Menschen in Sams Leben auf: Die chinesischen Kinder, die seine Schuhe genäht haben. Die Kaffeepflückerin aus Guatemala, die die Bohnen für seinen Kaffee geerntet hat. Der Scheich, der das Öl für Sams Benzin gefördert hat. Am Ende eines jeden Tages wird Sam von einer großen Zahl an Menschen verfolgt, von der er sich irgendwie befreien muss.
Mit diesen Worten beginnt die Presseinformation, die Studierende der Journalistenakademie Dr. Hooffacker & Partner für die Konferenz zusammen gestellt haben. In einem kleinen Ausschnitt aus dem Film wird dieses eingangs geschilderte Bild auf die Spitze getrieben: Sam bekommt ein Sandwich, auf dem ein kleiner kompletter Miniatur-Thunfisch liegt.

Die Münchener Nacht des Menschenrechtsfilmes wird dieses Jahr am 29. Januar in der Hochschule für Philosophie erstmals alle fünf Siegerfilme in kompletter Länge zeigen. Das ambitionierte Projekt wird von rund zehn Nichtregierungsorganisationen getragen, darunter Amnesty International oder auch, erstmals in diesem Jahr, der Münchener Anwaltsverein. Pater Eric Englert von missio betonte die Situation der Menschenrechte:

Englert mahnte nicht nur an, dass die Menschenrechte im Ausland eingehalten müssen, sondern forderte das auch mit Hinblick auf die Missbrauchsfälle von seiner Kirche. Daneben hob Englert aber auch die Bedeutung des Preises hervor:

Mario Junghänel vom Menschenrechts-Filmpreis freut sich, dass der Preis, der alle zwei Jahre vergeben wird, den Filmemachern eine Chance gibt, dass ihre Werke nicht nur in Archiven verschwinden, sondern auf interessiertes Publikum treffen:

Sabine Schwab (missio) beschreibt das durchaus strapaziöse Auswahlverfahren:

Aufällig sei, so Schwab, dass immer mehr Gewalt an die Öffentlichkeit käme. Gendergewalt, Gewalt gegen Frauen, sexuelle Gewalt. Letztlich sei auch missio immer wieder davon betroffen, da die Organisation Frauenhäuser und andere Einrichtungen unterstütze:

Ein besonderer Film an diesem Abend dürfte „Syrien – Zwischen Verzweiflung und Hoffnung” sein, den Tim Hartelt als Amateur drehte: „Der 17-jährige Tim Hartelt verleiht in seinem Film syrischen Exilanten mit ihrem Leid, ihrer Wut und ihren politischen Forderungen eine Stimme. Er gibt zahlreichen Interviewpartnern Raum für ihr breites Meinungsspektrum und geht intensiv auf divergierende Haltungen ein. Hartelt bringt Bilder zum Vorschein, die eine beängstigende Vorstellung von den Auswirkungen des Bürgerkrieges vermitteln. Sein sehr engagierter Film verlangt eine Reaktion von seinen Zuschauern. Danach kann man nicht mehr sagen, man habe nicht gesehen und nicht gewusst, was in Syrien passiert”, so urteilt die Jury.

Weiterführende Informationen: Die Website des Menschenrechtsfilmpreis erreichen Sie unter www.menschenrechts-filmpreis.de
Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis wird seit 1998 anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte verliehen. Alle zwei Jahre zeichnet er herausragende Film- und Fernsehproduktionen aus, die Menschenrechtsthemen aufgreifen. Der Preis wird in den Kategorien Profi, Amateur, Filmhochschule, Kurzfilm und Bildungspreis verliehen. Die Münchener Nacht des Menschenrechts-Films am 29. Januar 2013 veranstalten Amnesty International München, die Fachstelle Medien und Kommunikation, das Deutsche Jugendherbergswerk Landesverband Bayern, die Landesmediendienste Bayern, missio Internationales Katholisches Missionswerk, Mission EineWelt, der Münchener Anwaltverein sowie die Stiftung Journalistenakademie in Kooperation mit der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Alle fünf beim Deutschen Menschenrechts-Filmpreis 2012 ausgezeichneten Filme sind am Dienstag, 29. Januar 2013, um 19:30 Uhr in der Aula der Hochschule für Philosophie, Kaulbachstr. 31a, in München zu sehen. Schirmherr der Münchener Nacht des Menschenrechts-Films ist Oberbürgermeister Christian Ude.

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In der Kategorie Bericht, Politik, Soziales am 22.01.13 um 17:11 Uhr veröffentlicht.
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