Natürlich gehört das Leiden auch zum Amt …

Heute (28.02.2013) passiert etwas, das nur ganz selten in der Kirchengeschichte passiert ist. Papst Benedikt XVI. legt sein Amt nieder. Als er am Rosenmontag diese Entscheidung bekannt gab, hielten das alle zunächst für einen Faschingsscherz. Oder, wie Generalvikar Michael Fuchs aus Regensburg, für einen Hackerangriff von Anonymous, der unbekannten Internet-Aktivisten-Gruppe.
Es stellte sich schnell heraus, dass der Papst tatsächlich verkündete, heute zurücktreten zu wollen. Die Welt horchte auf. Auch in Regensburg, einem der „Heimatbistümer” von Josef Ratzinger. Hier hat Papst Benedikt XVI. eine Wohnung, hier ist das Institut angesiedelt, das sich um die Herausgabe seiner Schriften kümmert. In diesem Zusammenhang ist interessant, dass der Papst zwei Kenner seiner Theologie noch in wichtige Ämter berief: Bischof Gerhard Ludwig Müller zum Präfekten der Glaubenskongregation und Rudolf Voderholzer als dessen Nachfolger auf dem Bischofsstuhl in Regensburg. Mit dem Generalvikar des Bistums Regensburg, Prälat Michael Fuchs, habe ich mich am Sonntag unterhalten. Über den ersten Monat von Rudolf Voderholzer als Bischof von Regensburg, über das Erleben von Michael Fuchs bei der Rücktrittsankündigung des Papstes, das theologische Verständnis des Amtes und – auch über seine persönliche Planung.

Heute passiert also das „Ungeheuerliche”. Der Papst wird in seinen Sommersitz fliegen und ab 20 Uhr ist der Sitz des Bischofs von Rom vakant. Die Kardinäle werden einen neuen Nachfolger Petri bestimmen müssen.
Ich wünsche dem „Papa emeritus” einen guten Lebensabend und viel Kraft für seine gewählte Lebensaufgabe.
Danke, Papst Benedikt!

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In der Kategorie Kirche, Religion am 27.02.13 um 20:27 Uhr veröffentlicht.
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Papstwahl. Oder: Wie wird man Papst?

„Acceptasne electionem de te canonice factam in Summum Pontificem?”
„Nimmst du deine kanonische Wahl zum Papst an?”

Bevor diese Frage an den gewählten Papst durch den Dekan des Kardinalskollegiums gestellt wird und weißer Rauch aus der Sixtinischen Kapelle aufsteigt, haben die wahlberechtigen Kardinäle der katholischen Kirche einige Hürden zu überwinden.
Nach dem Tod – oder wie im jetzigen Falle des Rücktritts von Benedikt XVI – tritt das Kardinalskollegium zusammen. Das geschieht frühestens 15 Tage nach dem Eintreten der Sedisvakanz (= es gibt keinen Papst mehr, der Stuhl (sedis) ist leer (vakanz) ).
Die wahlberechtigten Kardinäle begeben sich in die Klausur der Sixtinischen Kapelle. Sie dürfen nicht telefonieren, nicht Zeitung lesen, nicht Fernsehen gucken. Sie haben sich nur auf die Wahl eines neuen Oberhauptes der katholischen Kirche zu konzentrieren.
Wahlberechtigt sind alle Kardinäle bis zu 80 Jahren.
Die komplette Wahlverordnung mit dem gesamten Procedere kann man hier nachlesen.
Den Kardinälen obliegt die Pflicht, aus dem Kollegium einen Mitbruder zu wählen, der Papst werden soll. Und damit Oberhirte der katholischen Kirche.
Prinzipiell kann ja jeder (männliche) Katholik Papst werden. Der Einfachheit halber wird meist ein Mitglied des Kardinal-Kollegiums gewählt.
Wenn die Kardinäle sich geeinigt haben und der weiße Rauch aufgestiegen ist, dann tritt der Kardinal-Protodiakon auf die Loggia und spricht die Worte: „Annuntio vobis gaudium magnum, habemus Papam: Eminentissimum Reverendissimum Dominum (Vorname des zukünftigen Papstes) Sanctae Romanae Ecclesiae Cardinalem (Nachname) qui sibi nomen (Papstname) imposuit” - Ich verkünde Euch eine große Freude. Wir haben einen Papst: Den Hochwürdigen Herrn _______, Kardinal der Heiligen katholischen Kirche, _Nachname_, der sich den Namen _Papstname_ gegeben hat.
Ja, und dann hat die katholische Kirche einen neuen Papst.

(mit Material der Deutschen Bischofskonferenz)

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In der Kategorie Kirche, Religion am 11.02.13 um 20:39 Uhr veröffentlicht.
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(K)ein Jahresrückblick – III

Kooperationen und anderes …
Themen zu finden, ist nicht schwer. Themen journalistisch und weniger als Blogger aufzubereiten, ist schon schwerer. Ich habe mich zu Beginn meiner freien Tätigkeit gefragt, wie ich mich positionieren, wie ich bekannt werden kann. Ich habe meinem Bauch vertraut und so ganz unrecht hatte der dicke Bauch nicht.

Der erste kleine Knaller, den ich im Blog hatte, war meine Medienschelte und Kritik an der Berichterstattung des Spiegels in Bezug auf Dagmar Wöhrl. Dass Politiker von Journalisten genau beobachtet werden, ist kein Geheimnis. Aber bei allem Verständnis: Fairness geht anders, als es die Kollegen machten. Man kann auch kritisch sein, ohne unter die Gürtellinie zu gleiten. Deswegen hatte ich Hals und Bauch und musste etwas schreiben. Vor allem, wenn ich Dagmar Wöhrl als das sehe, was sie ist: Ein Mensch, dem es abseits der Parteipolitik wichtig ist, Menschen in das Zentrum ihres Handelns zu stellen. Der „Rant” gegen den Spiegel fand in einigen Publikationen Widerhall. Unter anderem berichtete „Pottblog” drüber, Christian Jakubetz und das Bildblog.
Dagmar Wöhrl ist auch eine der ersten Politiker(innen), die erkannt hat, dass Bloggen ein sehr guter Weg ist, sich der Welt mitzuteilen. Und Social Media der Weg, um es zu bekannt zu machen. Mein Respekt für @DWoehrl.

Stellen Sie sich vor, sie stehen in einer Reihe veritabler Kollegen vor dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch. Alle Kollegen fragen wirklich ernsthafte Dinge, zur Position der Kirche, zum Aufenthalt in Regensburg, zu Ergebnissen der Konferenz. Und dann komme ich daher, locker, flockig, unbedarft und mit einer Anleihe bei einem geschätzten Kollegen, Richard Gutjahr. Was ungewöhnliches machen, was ungewöhnliches fragen. Und dadurch (auch) bekannt werden. Erzbischof Zollitsch hat einen Twitter-Account. Wie Sie hier nachlesen können, war die Frage nicht unbedingt von Erfolg gekrönt. Aber in dem Augenblick war mir das egal. Hinter mir saßen der damalige Generalvikar des Bistum Regensburg und der Pressesprecher des Bistums. Aus dieser Pressekonferenz entstanden Beiträge: Wie die Pressestelle des Bistum Regensburg Social Media nutzt und der twitternde Generalvikar des Bistums. Bis heute habe ich zu Michael Fuchs eine tiefe Bindung. Ich schätze ihn als Theologen, der mitten im Leben steht und durchaus die Strömungen in der Kirche erfasst. Und vor allem: Der auf Twitter einsteht für seine Überzeugung.

Aus der Lust auf Bericht und journalistisches Arbeiten habe ich mich damals beim Lokschuppen Rosenheim akkreditiert. Rosi Raab macht die Pressearbeit für den Lokschuppen. Eher in einem kleinen Nebenbei-Beitrag habe ich skizziert, wie sie Social Media nutzt. Und ich freue mich, wenn im nächsten Jahr eine Ausstellung zu Alexander dem Großen in den Lokschuppen kommt. Der Lokschuppen ist jedenfalls ein geniales Ausstellungszentrum, dass ich noch aus meiner Zeit als Busfahrer kenne. Und die diesjährige TIEFSEE-Ausstellung hat die Erwartungen mehr als übertroffen.

Was sonst noch war

Nicht vergessen möchte ich meinen Kollegen Gunnar Sohn mit seinem ichsagmal-Blog. Zusammen mit ihm und Hannes Schleeh, Arnoud de Kemp und Bernd Stahl saßen wir auf der informare und diskutierten. Und später entstand die Idee zum BloggerCamp, das sich nun auf Google+ verwirklicht.
Ebenfalls ins Gedächtnis geschrieben sind die Beiträge zur Verständigung. Unvergessen mein erster Besuch in der Synagoge in München – oder der in der Moschee in Markt Schwaben.
Immer wieder finden sich in meinem Blog auch Beiträge zur Bahn. Meistens kommt die Bahn nicht gut weg. Aber hier ist ein Beitrag, der mich selber noch begeistert. Rüdiger Grube ist ein Chef, dem ich zutraue, dass er wirklich auf die Basis hört.

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In der Kategorie Allgemein, Bahn, Hanns Seidel Stiftung, Kirche, Kommunikation, Service, Social Media am 29.12.12 um 08:00 Uhr veröffentlicht.
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(K)ein Jahresrückblick – I

Jahresrückblicke sind nicht meins. Ich blicke gerne nach vorne. Aber zu gegebener Zeit ist es notwendig und tut es gut, Rückschau zu halten. Nicht immer chronologisch, nicht immer nach den höchsten Klickzahlen, einfach so, wie es mir beim Nachdenken in den Sinn kommt.
Nicht ohne Hintersinn erinnere ich mit dem Foto zu diesem Artikel daran, dass ich im Juli zum Bloggen rund um das Jazzweekend in Regensburg eingeladen wurde. Vorangegangen waren viele Sitzungen, in denen die Jury sichtete, hörte und bewertete. Ich durfte Teil dieser Jury sein und bin gerne nach Regensburg gefahren. Und wenn ich auch nur ein n-tel Teil dieser Jury war, so hat sich das gelohnt. Das Programm des 31. Bayerischen Jazzweekends konnte sich sehen und hören lassen. Nochmals ganz herzlichen Dank an das Bayerische Jazzinstitut, dass ich dran teilnehmen durfte.
Unter anderem habe ich hier berichtet, als Conrad Tribble zusammen mit dem Landesjugendjazzorchester Bayern sang.

Gewagt war sie, die Bildunterzeile zu einem Beitrag: „Wenn Lehrer sich zum Affen machen …” – gewagt und doch ein Gewinn. Auf Vermittlung meines Freundes Karlheinz Rieger aus Wasserburg und mit der unglaublichen Offenheit von Ursula Lay, der Vorsitzenden der Katholischen Erziehergemeinschaft Bayern, durfte ich an einem pädagogischen Seminar teilnehmen. Lehrer sollten neue Lieder lernen und mittels eines ganzheitlichen Ansatzes ihre Schüler begeistern. Ganzheitlicher Ansatz meint in dem Fall, dass die Kinder nicht nur singen sollen, sondern auch entsprechende Bewegungen vollführen sollen. Den Beitrag lesen sie hier. Was sich daraus entwickeln würde, war da nicht abzusehen. Der Beitrag hat mir meinen Hauptauftraggeber beschert. Seit August bin ich Pressereferent der KEG Bayern, zuständig für die Lehrer. Vielleicht war es nur Glück, vielleicht war es Fügung, ich urteile nicht drüber. Jedenfalls darf ich jungen Berufskollegen mit auf den Weg geben: Probiert Euch aus. Macht was. Verstellt Euch nicht, seid ihr. Haltet an Euren Überzeugungen fest, egal, wie schwer der Weg ist.

Ein langweiliger Freitagabend. Ich habe nichts vor, das ganze Wochenende ist frei. Zufälligerweise schau ich abends nochmal bei Facebook rein. Karlheinz Rieger, den ich aus meinen Wasserburger Zeit kenne und schätze. Damals war er für mich weniger der Lehrer, der er heute ist, sondern eher ein wirklich cooler Fotograf, der es immer wieder (auch heute!) noch schafft, dass ich mit offenem Mund seine Aufnahmen anschaue. So, wie ich Karlheinz kenne, darf es damit der Lobhudeleien genug sein. Jedenfalls war aus den Gründen, die ich im vorherigen Absatz erklärt habe, war es gut, dass ich mich aufmachte.
Der Artikel über den musikalischen Samstag ist hier abrufbar. Und aus diesem Beitrag und meiner Überzeugung gegen eine dritte Starbahn am Münchner Flughafen sind wieder neue Beiträge entstanden.
So, wie mein Blog an vielen Stellen aus Zufällen und Fügungen besteht.
Probiert was aus! – diesen Rat gebe ich jungen Kollegen mit auf den Weg. Und dann auch erkennen, wenn man einer Sache nicht gewachsen ist und diese an einen Kollegen weitergeben. Zu diesem und weiteren Themen mehr im nächsten Blogbeitrag des Jahresrückblicks.

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In der Kategorie Bildung, Internet, KEG, Kirche, Kommunikation, Kultur, Medien, Musik am 26.12.12 um 21:29 Uhr veröffentlicht.
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Der Sonntag beim #Jazzweekend

Heute ist der letzte Tag beim Bayerischen Jazzweekend in Regensburg. Auch das heutige Programm kann unter bayerisches-jazzweekend.de eingesehen werden.

Die Isar-Amper Jazz Company: Swingender Jazz aus 100 Jahren

Ab 11.30 Uhr spielt die Isar-Amper Jazz Company am Bismarckplatz und bietet swingenden Jazz aus den letzten 100 Jahren. Begonnen haben sie mit einem Stück, das einen Mann besing, dessen Frau im Bad nicht fertig wird. Der Mann ist dem Wahn nahe. Oder, wie der Ansager der Gruppe meinte: Eigentlich hat sich seit 100 Jahren nix geändert …

Noch bis 13 Uhr spielt im Thon-Dittmer-Hof das Landes-Jugendjazzorchester unter der Leitung von Harald Rüschenbaum.

Pünktlich um 16 Uhr übernahmen Dr. Jazz aus Straubing den Bismarckplatz. Feinster Dixie und Swing zu sommerlichen Temperaturen, ein paar Kinder toben im Brunnen, die Eltern sitzen da, unterhalten sich, lassen sich unterhalten und genießen die einmalige Atmosphäre. Wer je die Gelegenheit hat, Dr. Jazz in Concert zu sehen: Hingehen und erleben.

Dreistimmiger Satzgesang erinnert an die Zeit, in der Swing in Deutschland verboten war.

Originellen Swing gibt es seit kurz nach 18 Uhr am Haidplatz. “Swing tanzen verboten” unterhalten mit Piano/Akkordeon, Bass, Gitarre/Trompete und Schlagzeug. Dazu ein dreistimmiger Satzgesang von stilecht gekleideten Damen. Klar, dass da ‘Bei mir bist Du scheen’ nicht fehlen darf. Die Band kommt übrigens aus Augsburg.
Für den Abend noch eine Empfehlung: Ab 20 Uhr gibt es am Haidplatz türkisch-bayerischen Jazz mit Cayzyapjazz.
Und um 22.30 Uhr geht das Bayerische Jazzwekend Nummer 31 mit einer letzten Session im “Leeren Beutel” zu Ende.

Bis 2013!

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In der Kategorie Bericht, Kultur, Musik am 08.07.12 um 10:29 Uhr veröffentlicht.
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Stimme und Zusammenklang

Der Samstagnachmittag beim 31. Bayerischen Jazzweekend bietet weitere Reize, das Fest zu besuchen:

Graselli begeistern mit drei Gitarren, Bass und Tenor

Das Grasselli-Quartett & Arpad Vulkan verzaubern mit drei Gitarren, einem Kontrabass und einem Tenor. Jazzige Arrangements im Stile der 20er und 30er Jahre des letzten Jahrhundert entführen den Zuhörer. Die Musiker spielen mit Lust und Leidenschaft. Danach treten fünf junge Kölner am Kohlenmarkt auf. Das ME-Quintett will den Zusammenklang in Raum und Takt vorführen.

Ruhiger, warmer und weicher Klang mit Vibraphon, Saxophon, Bass, Schlagzeug und Posaune schleicht sich ins Ohr. Der Posaunist spielt sehr weich und klar, akzentuiert sauber und für mich ist es eine wahre Freude zuzuhören. Nur eine halbe Stunde später, um 18 Uhr, soll ein Jazzchor am Bismarckplatz singen. “Singin’ Off Beats” kommen aus Nürnberg. Nach einigen Mikrofonierproblemen, die der Sprecher des Chores souverän mit einem Spielzeug-Megaphon überbrückt, startet der Chor mit einer A-Capella-Nummer. Großer Applaus brandet auf, als der Techniker endlich alle Mikrofone aufschalten kann.

Bereits mit der zweiten Nummer stellen die Singin’ Off Beats unter Beweis, dass sie sich den Auftritt beim Bayerischen Jazzweekend verdient haben. Sehr sauberer, synchroner Gesang, was auch für die Bewegungsabläufe gilt. Kurzum: Ein musikalischer und optischer Genuss.

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In der Kategorie Bericht, Kultur, Musik am 07.07.12 um 16:55 Uhr veröffentlicht.
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Jazz und Swing zum Frühschoppen

Frühschoppenstimmung beim Bayerischen Jazzweekend in Regensburg: Am Bismarckplatz feierte das Jazzkränzchen Immergrün München (JIM) sein 50-jähriges Bühnenjubiläum, am Kohlenmarkt präsentierten die vier Funny Valentines Swing im Satzgesang und am Haidplatz spielte die Haberjazzband. Und überall waren ab 11 Uhr viele Zuschauer präsent, um das Flair dieser Musik zu erleben. Bei fast dauerhaft trockenem Wetter ließ sich der eine oder andere auch ein Weißbier schmecken. Ein paar fotografische Eindrücke:

Am Samstagnachmittag warten weitere Highlights in der Regensburger Altstadt auf Besucher: Um 18 Uhr “Singin’ Off Beats”, das ist ein großer Jazzchor, am Haidplatz spielen ab 20.30 Uhr “The Dixie Heartbreakers” und im Leeren Beutel ab 21 Uhr die Saxophonistin Stephanie Lottermoser, die schon am Donenrstagabend Conrad Tribble begleitete.

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In der Kategorie Bericht, Kultur, Musik am um 12:39 Uhr veröffentlicht.
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Conrad Tribble singt

Kurz nach 19 Uhr wurde das 31. Bayerische Jazzweekend wie jedes Jahr am Freitag auch am Bismarckplatz und damit in der Altstadt von Regensburg eröffnet. Schon ab 18 Uhr stimmte die ReGy-Bigband aus Wertingen die Besucher mit Big-Band-Musik auf das Fest des Jazz ein. Die ReGy-Bigband besteht aus Schülern von Realschule und Gymnasium.

Bläser der BigBand ReGy aus Wertingen

Zu einer Combo-Format gab es stimmigen Chorgesang von mehreren Mädchen des Landes-Jugendjazorchesters.
Bürgermeister Joachim Wolbergs begrüßte neben den Honoratoren der Stadt auf Mitglieder des Landtages. Er ließ die Arbeit der Stadt nicht unerwähnt und dankte wiederum der Intendanz des Bayerischen Jazzinstitutes sowie der Jury, die unter mehr als 340 Einsendungen die besten Gruppen herausgesucht hatten.

Und dann bekam die Eröffnungszeremonie einen Glanzpunkt verliehen. Der Bürgermeister holte einen besonderen Gast auf die Bühne: Den scheidenden amerikanischen Generalkonsul Conrad Tribble. Dieser bedankte sich bei Regensburg, das in seiner Zeit in Bayern auch zu einem Stück Heimat geworden sei: Anfangs durch Baseball, bei einem Spiel Deutschland – USA, dann kam schnell das Bayerische Jazzweekend dazu. Trbble bedauerte, dass er Ende Juli Bayern verlassen müsse, um seinen Dienst in Kuba fortzusetzen:

Dafür entschädigte er aber mit einem Präsent besonderer Art.

Generalconsul Conrad Tribble mit “seiner” Band

Völlig ‘spontan’ sang er mit einer Band zwei Klassiker, einmal Frank Sinatras “Fly Me To The Moon” und dann “Mackie The Knife”. Die beste Kritik kam von einem Zuschauer, der spontan meinte, dass er schon wesentlich schlechtere Bands gehört habe, deren Sänger sogar noch Geld für die Darbietung bekommen habe.

Das Publikum jedenfalls fühlte sich gut unterhalten, der Auflauf war sehr groß. Zur gleichen Zeit spielten im Thon-Dittmer-Hof The Hot Wok aus Spanien, die gestern das Publikum auf der Piazza im Gewerbepark zu Begeisterungsstürmen hinrissen. Beide Veranstaltungen waren gut besucht. Die Besucher haben damit echte Höhepunkte zur Eröffnung präsentiert bekommen. Und auch das Wetter hielt bis zum Konzertende gegen 22 Uhr durch.

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In der Kategorie Bericht, Kultur, Musik am 06.07.12 um 20:57 Uhr veröffentlicht.
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Bürgermeister Wolbergs eröffnet das Jazzweekend

Bürgermeister Joachim Wolbergs bei der Eröffnungsrede.

Mit einer kurzen Rede hat Bürgermeister Joachim Wolbergs das 31. Bayerische Jazzweekend am Donnerstagabend im Gewerbepark Regensburg eröffnet. Die Piazza im Gewerbepark war vollbesetzt, bei Steaksemmeln, Bier vom Spitalbräu, exzellenter Tontechnik, guten Bands und hervorragendem Wetter ließ es sich aushalten.

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In der Kategorie Bericht, Kultur, Musik am um 08:37 Uhr veröffentlicht.
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O’jazzt is!

Bei leicht bedecktem Himmel, aber durchaus sonnigem, nicht zu warmen Wetter, durchsetzt von leichten Brisen, startete das 31. Bayerische Jazzweekend mit dem Eröffnungskonzert im Gewerbepark Regensburg. Gefühlvoller persischer Gitarrenjazz vom Mahan Mirarab Trio nahm die Zuschauer mit.

Kaum fünf Minuten später nickte ein Großteil der Zuhörer rhythmisch mit dem Kopf und schnippte mit den Fingern. Füße wippten im Takt, alles schaute auf die Kommunikation der Musiker, die fast nicht sichtbar war, nur zu erahnen.

Am Nachmittag war noch fleißig gewerkelt worden, die Bühne musste aufgestellt werden, Instrumente gestimmt und mikrofoniert werden. Für den Tontechniker von „sugar Veranstaltungstechnik“ eine Routine-Aufgabe. Er kennt das Live-Geschäft, regelt zielsicher am Pult die zahlreichen Knöpfe.

Bürgermeister Joachim Wolbergs betonte, dass ohne das Zusammenwirken von Stadt Regensburg und Bayerischem Jazzinstitut so ein Fest nicht möglich sei.
Von daher galt sein Dank neben den städtischen Mitarbeitern auch dem Bayerischen Jazzinstitut:

Die spanische Band „The Hot Wok“ begeisterte mit Vibraphon, Schlagzeug und Blasinstrumenten. Mit dabei: ein Sousaphon. Das kam für das Jazzweekend extra aus Niederbayern, da der Transport per Flugzeug zu umständlich gewesen wäre und das Instrument Schaden hätte nehmen können. Jazzer sind freundliche und hilfsbereite Menschen und so fand sich ein Kollege, der den Transport seines eigenen Instrumentes für die Auftritte von „The Hot Wok“ bereitwillig übernahm.
(Bericht wird fortgesetzt…)

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In der Kategorie Bericht, Kultur, Musik am 05.07.12 um 20:47 Uhr veröffentlicht.
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Dem Jazz koa End …

…oder: Die abendlichen Live-Sessions beim Jazzweekend

Das Bayerische Jazzweekend ist eine Veranstaltung, die sowohl unter freiem Himmel als auch in einigen Lokalen stattfindet. Allen gemein ist jedoch, dass abends um 22 Uhr Schluß ist. Mancher dem Jazz nicht so zugetane Bürger Regensburg mag da froh sein, die Musiker und Jazzfreunde wird es weniger freuen. Aber es gibt fast schon traditionell Live-Sessions, die am Freitag- und Samstagabend ab 22.30 Uhr sowohl im “Andreasstadl” als auch im “Leeren Beutel” stattfinden, am Sonntagabend dann nur im “Leeren Beutel”.

Der “Leere Beutel” – Jazzige Stätte in Regensburg.

Daniel Prätzlich leitet am Freitagabend, Martin Schnabl am Samstagabend im Andreasstadl die Session. An beiden Abenden zeichnet im Leeren Beutel Peter Pöschl dafür verantwortlich. Sonntagabend wird Roland Huber der Prizipal im Leeren Beutel sein.

Interessant an solchen Zusammenkünften ist ja immer, wie spiel- und experimentierfreudig die Musiker sein werden. Bei Jazzern ist diese bekanntermaßen hoch, so dass sicher einige interessante Improvisationen erwartet werden dürfen, zumal Musiker der verschiedenen Stilrichtungen aufeinander treffen. Beginn ist in beiden Spielstätten jeweils um 22 Uhr, mit offenem Ende kann gerechnet werden.

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In der Kategorie Bericht, Kultur, Musik am um 08:50 Uhr veröffentlicht.
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Die Ruhe vor dem Sturm

Impressionen von Mittwoch früh in Regensburg. Die Altstadt ist noch menschenleer. Aber wer mit offenen Augen umhergeht, entdeckt, dass sich das Gesicht der Stadt verändert. Während am Haidplatz und im Innenhof des Thon-Dittmer-Palais die Bühnen schon im Aufbau sind, sieht man am Kohlenmarkt und Bismarckplatz noch nichts. Aber bis Freitag werden die Bühnen auch da stehen.

Drei Tage Jazz-Musik erwarten den Besucher der Altstadt. Und zwar, wie es ein Schild am Bismarckplatz zeigt: alle Richtungen.

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In der Kategorie Bericht, Kultur, Medien, Musik, Service am 04.07.12 um 12:13 Uhr veröffentlicht.
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Highlights beim Bayerischen #Jazzweekend

Am Donnerstagabend beginnt es: Das 31. Bayerische Jazzweekend in Regensburg. 83 Bands unterschiedlicher Stilrichtungen, 86 Konzerte und fünf Sessions auf verschiedenen Bühnen und in Lokalen werden Regensburg wieder in DAS Sommerzentrum des Jazz verwandeln. Wer schon einmal da war, weiß es: Alle Veranstaltungen sind kostenlos. Somit lässt sich ein Besuch der Weltkulturerbe-Stadt sicher auch mit dem Besuch des einen oder anderen Konzertes kombinieren.

Wer sich via Internet rund um das Bayerische Jazzweekend informieren will, bekommt aktuelle Infos und Eindrücke via Twitter beim Account des Bayerischen Jazzinstitutes. Wer selber twittert, kann seine Eindrücke ja auch schildern: Der Hashtag lautet #Jazzweekend und wird schon seit den ersten Jurysitzungen dieses Jahres verwendet. Die ehrenamtliche Jury hörte sich die Bewerbungen von 342 Bands an.

Im Gewerbepark Regensburg spielen ab 17.30 Uhr das iranische Trio „Mahan Mirarab“, aus Spanien ist „The Hot Wok“ mit markanten und sehr energiegeladenen Bläsersätzen. Markus Minarik mit seiner markanten Stimme ergänzt das Spektrum. Damit zeigt sich schon am Eröffnungsabend ein eindrucksvoller Ausschnitt aus der Bandbreite an musikalischen Ausdrucksformen, die beim „Bayerischen Jazzweekend“ erlebbar sind.

Am Freitag wird dann unter anderem das Landes-Jugendjazzorchester Bayern zum Auftakt spielen, das „Jazzkränzchen Immergrün München“ wird am Bismarckplatz sein 50-jähriges Bühnenjubiläum begehen und am Samstag gastiert „Singin’ Off Beats“, ein Jazzchor aus München.

Drei Tage voller Jazz, der Bayerische Rundfunk wird vereinzelt auch aufzeichnen, ein Fest der Künstler für das Publikum. Der Stadt Regensburg ist es zu danken, dass sie die Kosten für das Event übernimmt, dem Bayerischen Jazzinstitut als Intendanz gebührt samt Jury Dank, dass auf zehn Bühnen in der Altstadt für jeden Geschmack etwas zu finden ist.

„Heinrich graut’s“ wird via Twitter und Blog ebenfalls berichten. Für alle User mobiler Geräte: Ich habe dafür gesorgt, dass diese datensparend einen Überblick über die Blogposts bekommen.
Ein zentraler Anlaufpunkt, an dem das Jazzinstitut zu finden ist, befindet sich beim Alten Rathaus. Hier können sich Besucher mittels Stecknadeln auf Landkarten verewigen. Das Bayerische Jazzweekend ist in den vergangenen 30 Jahren zu einer weltweiten Größe geworden.
Besonderes Schmankerl für alle Twitterer: Am 7. und 8. Juli gegen 16 Uhr sind alle Tweeps aufgerufen, sich dort zu einem Tweetup einzufinden.

Das komplette Programm finden Sie auf der Homepage.

Bildhinweise: Das Bild vom Plakat hat das Bayerische Jazzinstitut zur Verfügung gestellt, das Bild von „The Hot Wok“ wurde von den Künstlern freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

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In der Kategorie Bericht, Musik, Service am 03.07.12 um 19:56 Uhr veröffentlicht.
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Das Bayerische Jazzweekend 2012 in Regensburg

Jedes Jahr am zweiten Juli-Wochenende verwandelt sich die Regensburger Altstadt in viele Bühnen für Jazz. Das Bayerische Jazzweekend bietet an die 90 Bands, die von Donnerstagabend bis Sonntag an verschiedenen Plätzen auftreten. Die Jury hat seit Anfang des Jahres zweimal in der Woche getagt und bis zum April alle Einsendungen begutachtet, um auch dieses Jahr wieder möglichst viele Stilrichtungen und Bands einladen zu können. Finanziert wird das Jazzweekend von der Stadt Regensburg und vielen Partnern und Sponsoren. Die Intendanz des Weekends hat das Bayerische Jazzinstitut inne.

Das Publikum genießt die Atmosphäre beim Jazzweekend

Das Programm ist hier einzusehen. Während der drei Tage wird das Bayerische Jazzinstitut auch per Twitter als @Bayernjazz berichten. Auch ich werde während des Jazzweekends vor Ort sein und nach Möglichkeit bloggen. Vielleicht ist das ja ein Grund, @Bayernjazz oder @hrbruns zu folgen. Viele Tweets finden sich unter dem Hashtag #Jazzweekend.

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In der Kategorie Bericht, Kultur, Musik, Social Media am 02.07.12 um 14:00 Uhr veröffentlicht.
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Bischof Müller wird Chef der Glaubenskongregation

Der Regensburger Oberhirte wechselt nach Rom. Er ist ab heute Chef der Glaubenskongregation. Dies wurde am Mittag im Bischöflichen Ordinariat bekanntgegeben.

Müller war zehn Jahre Bischof von Regensburg. Er war der 77. Bischof der Diözese.

Über einen Wechsel wurde schon länger spekuliert. Gerhard Ludwig Müller gilt als brillianter Theologe. Er ist als oberster Hüter der katholischen Glaubenslehre der Nach-Nachfolger von Benedikt XVI., der dieses Amt seit den 80er Jahren bis zu seiner Wahl zum Papst innehatte.
Die Personalie wurde zeitgleich in Rom und Regensburg bekanntgegeben.
Müller ist heute früh schon nach Rom geflogen.

Prälat Fuchs sagte in der Pressekonferenz, dass das Bistum stolz auf Erzbischof Müller sein könne. Auch wenn man einen großen Hirten verliere. Eine weitere Bilanz zog Michael Fuchs nicht.

Hier die Erklärung komplett als Audiostream:

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In der Kategorie Bericht, Kirche am um 12:02 Uhr veröffentlicht.
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Ich bin selber ein Suchender

Michael Fuchs ist Priester, Niederbayer und Generalvikar. Das verrät seine „Twitter-Biographie“. Der Prälat ist 47 Jahre alt und der Generalvikar des Bistum Regensburg. Er ist der oberste „Verwaltungsbeamte“ des Bistums und als solcher in die Leitung des Bistums eingebunden. Vor seiner Berufung zum Generalvikar war er unter anderem Diözesan-Jugendpfarrer.

Das Bistum Regensburg wurde im Jahr 739 gegründet. In Hinsicht auf Social Media ist es aber noch recht jung. Die Medienabteilung des Bistums ist erst seit gut einem Vierteljahr auf Facebook und Twitter vertreten. Der Generalvikar twittert seit einem Jahr, auf Facebook ist er laut Selbstauskunft etwas länger. Ich hatte die Gelegenheit, mit Prälat Fuchs selber zu sprechen. Michael Fuchs ist hochkonzentriert, lässt sich auf sein Gegenüber ein, er ist freundlich und offen. In diesem Gespräch lässt er einen Satz fallen: ‘Wenn man Kirche in eine Suchmaschine eingebe, bekomme man vielfältige Antworten.’ Für ihn ist das der Antrieb, selber aktiv zu sein im Netz, um Antworten und Einblicke geben zu können.

Zehn Fragen, zehn Antworten

 
Warum soll sich die Kirche in Social Media und im Internet engagieren?

 
Was ist Social Media für Sie?


 
„Wir hätten die Möglichkeit, aber nicht das Geld, um große Persönlichkeiten einzuladen, mit uns Workshops zu veranstalten.“ Michael Fuchs will langsam losgehen:


 
Wie soll Social Media in der Kirche aussehen, was muss Social Media Ihrer Ansicht nach leisten?


 

Warum twittern Sie?

 

Wissen Sie, wen Sie erreichen?

 

Wollen Sie die kennenlernen, die Ihnen folgen?

 

Sie sind ja mehr oder weniger in der Bistumsverwaltung der Vorreiter. Was ist Ihr Anspruch an die Medienabteilung des Bistums Regensburg?


 
Was macht für Sie einen guten Tweet aus, wie soll er beschaffen sein?


 

Haben Sie ein schönes Erlebnis aus Ihrer Social-Media-Aktivität?

 

Der Dom in Regensburg

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In der Kategorie Kirche, Medien, Social Media am 17.04.12 um 11:44 Uhr veröffentlicht.
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Stille Feiertage II

Hier habe ich gegen die Forderung einiger Menschen, teils Piraten, angeschrieben, das Tanzverbot an Stillen Feiertagen wie dem Karfreitag aufzuheben.
Der Generalvikar des Bistum Regensburg, Prälat Michael Fuchs, hat auf seiner Facebook-Seite etwas weiter analysiert und seine Position klargemacht. Ich finde das lesenswert.

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In der Kategorie Kirche, Musik, Zwischenruf am 13.04.12 um 20:47 Uhr veröffentlicht.
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Die Kirche im (Welt-)Dorf

Früher ließ man, so ein altes Sprichwort, die Kirche im Dorf. Heute stehen angesichts fortschreitender Verweltlichung und Priestermangel viele Kirchen leer. Der sonntägliche Kirchgang ist schon lange nicht mehr die Regel. Die Kirche steht vor der Frage, wie sie die Menschen erreichen kann. Das hat auch Erzbischof Robert Zollitsch unlängst zum Abschluss der Deutschen Bischofskonferenz in Regensburg thematisiert.

Auf der einen Seite geht es um Medienkompetenz, die sowohl die Kirche an den Tag legen muss als auch vermitteln will und soll. Die andere Seite: Kirche nutzt das Internet, um Menschen zu erreichen. Wie zum Beispiel die Presse- und Medienabteilung des Bistum Regensburg. Seit gut drei Monaten tummelt sich die Mitarbeiter der Pressestelle auf Facebook und Twitter. Sie verstehen sich auch als Ansprechpartner:

Clemens Neck, 56, Leiter der Presseabteilung im Bistum Regensburg

Christina Glaser, 30, Crossmedia-Volontärin des Bistum Regensburg

Eva Djakowski, 28, Crossmedia-Volontärin, twittert als @BistumReg

Social Media ist im Bistum Regensburg also nicht wie bei vielen anderen Unternehmen Einbahnstraßen-Kommunikation.
In der nächsten Folge porträtiere ich den Generalvikar des Bistum Regensburg, Prälat Michael Fuchs.

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In der Kategorie Computer, Kirche, Medien, Social Media am 27.03.12 um 15:19 Uhr veröffentlicht.
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Nachtgedanken

Donnerstag war ich in Regensburg. Nun gut, da bin ich ja öfters. Und ich bin gerne da. An diesem Donnerstag hatte ich ein wunderbares Interview mit Clemens Neck von der Pressestelle des Bistum Regensburg. Und seine Mitarbeiter waren mit dabei. Volontäre und Praktikanten. Völlig frei haben sie mir Rede und Antwort gestanden.

Ich habe beim Fotografieren und den Interviews vor allem eines gemerkt: Hier geht es um ein Miteinander für die Sache. Da stehen Menschen vor Dir. Und sie stehen für ihre Sache ein. Glaube, Kirche, Social Media. Das ist nicht jedermanns Sache, ich akzeptiere das. Und auch ich habe so manches Mal meine Probleme mit der Kirche. Gebe ich offen und ehrlich zu. Aber: Mich stimmt es froh, wenn ich sehe, wie in Regensburg unter der Führung von Bischof Gerhard Ludwig Müller Biotope entstehen.

Zwei Tage habe ich überlegt, ob ich diese Interview-Ausschnitte schon veröffentlichen soll. Und ich habe mich dagegen entschieden. Am Donnerstag bin ich mit dem Generalvikar Michael Fuchs verabredet. Mein Gefühl sagt mir, ich sollte da eine Geschichte draus machen. Für mich wird es dann eine runde Geschichte. Ich denke, dass das eine Slideshow wird. ;)

Jedenfalls bedanke ich mich schon jetzt bei der Pressestelle des Bistum Regensburg für die Einblicke, die ich bekommen durfte. Und ein ganz besonderer Dank geht an Christoph Kühnl, der das mehr oder weniger eingefädelt hat. :)

An dieser Stelle noch die Anmerkung: Ich will mich nicht nur auf Regensburg beschränken, ein gesamtdeutscher Blick ist sicher interessant. Von daher würde es mich freuen, wenn auch andere Bistümer sich melden. Und, ach ja: Dass ich München-Freising nicht als erstes nahm, ist dem Umstand geschuldet, dass ich am richtigen Tag zur richtigen Stelle in Regensburg war und eine Idee geboren ward. Regensburg ist für mich nicht nur in Sachen Jazz ein lohnenswerter Punkt auf Deutschlands Karte.

 

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In der Kategorie Allgemein, Kirche, Medien, Social Media am 25.03.12 um 03:41 Uhr veröffentlicht.
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Einblick, Rückblick und Ausblick

Die vergangene Woche war vollgepackt mit Terminen. Die einen freudig, die anderen traurig. So wia im richtigen Leben. Aber jeder einzelne Termin war es wert, ihn wahr genommen zu haben. Am Montag war Joachim Gauck in München und stellte sich bei den Wahlfrauen und -männern der CSU und deren Freunden vor. Nachzulesen ist das hier. Anschließend traf er sich mit den Fraktionen im Landtag. Ich hingegen ging in meine Kirchenchorprobe in St. Johann von Capistran.

Dienstag war Bilanzpressekonferenz der GEMA. Wichtigste Erkenntnis: Die Verwertungsgesellschaft hat die Bedeutung des Internets noch nicht erkannt. Stattdessen steht zu befürchten, dass die Bezirksdirektionen personell verstärkt mehr und mehr ausschwärmen, um Veranstaltungen zu kontrollieren. Und ACTA wollen sie auch. Pfründesicherung nennt man das wohl. Die Erkenntnis, dass Musik im Internet stattfindet, haben die Herrschaften wohl schon bekommen, allein: adäquate Umsetzung für Erlös-Sicherung ist nicht ihr Fachgebiet. Stattdessen wird restriktiv gehandelt, abgemahnt und prozessiert. Der Gedanke, dass sich hier eine Gesellschaft selber ins Abseits stellt und die besten Argumente für ihre Beerdigung liefert, drängt sich auf.

Beerdigungen der einen und anderen Art

Eine Beerdigung der ‘normalen Art’ erlebte ich am Mittwoch. Die Frau eines Chorkollegen wurde zu Grab getragen. Ich habe mich als Fotograf betätigt. Beerdigung und dann das ständige Klicken des Auslösers? Das stört doch die Feier, denkt ihr? Dachte ich genauso. Ich habe es aber dennoch gemacht. Für Wolfgang. Er hatte zwar Zeit, sich auf den Abschied seiner Frau vorzubereiten, sie war lange im Pflegeheim. Aber ich habe diesen Mann gesehen und gewusst: Es stärkt ihn, wenn er sich die Fotos dereinst anschauen kann. Das war mir Ansporn und Genehmigung genug. Und er hat es verstanden. Alles andere zählt nicht.

Der Jazz nimmt seit ein paar Jahren immer mehr Raum in meinem Leben ein. Es gab Hardcore-Zeiten, wo ich jeden Abend auf BR Klassik die Stunde Jazz aufzeichnete und am Samstag die radioJazznacht bei Bayern2. Da ich aber mehr und mehr Podcasts und andere Sendungen hören muss (beruflich und so), habe ich das aufgegeben. Aber am Donnerstag war wieder Jurysitzung fürs Jazzweekend in Regensburg. Und die Mitjuroren haben sich auch wieder über meinen Auflauf gefreut.

Das Netz, die Apple-Politik und eine Ausstellung

Am Freitag war der Netzpolitische Kongress der CSU in München. Hier habe ich eine Slideshow gemacht. Ehrlich, ich hätte nicht gedacht, dass große Teile der CSU so progressiv sein können. Als ich vor gut zehn Jahren mal kurz Mitglied war, war ich zu fortschrittlich. Aber das regelt sich. :) Mein Dank der Woche geht an @Fran_Muc, die mich eingeladen hat. Und unter uns gesagt: Ich bin von ihr begeistert. Sie folgt mir seit langer Zeit auf Twitter und sie hat nen sehr klaren Blick. Ich wünsche mir mehr solche Menschen. :)

Das Wochenende habe ich mir freigenommen. Naja, nicht so ganz. Ich wollte am Samstag eine Slideshow zum #csunk2 machen. Ich habe die O-Töne gewichtet, die Foto gesichtet, geschnitten, geschrieben, eingesprochen. Und dann: iMovie von Apple funktioniert nicht mehr. Ich hatte das Programm im Dezember das letzte Mal hergenommen, nichts geändert und nichts installiert – und: es machte nicht mehr, was ich wollte. Ich habe dann beim Apple-Support angerufen, den ich noch nie brauchte. Ich habe einige Apple-Produkte. Denkste, dass du dann Hilfe kriegst. Nur gegen Zahlung eines Support-Tickets. Die Entscheidung, mein iPad an Weihnachten verkauft zu haben, bereue ich nicht. Der iPod wird, wenn er nicht mehr funktioniert, ausgetauscht gegen einen Player, der auch ogg-vorbis kann. Das Macbook ist auch ersetzbar, momentan dient es nur noch zum Aufzeichen von Radio und Fernsehen, daneben zum Twittern. Die Slideshow habe ich dann Sonntag früh mit ‘vonStolzing’ gemacht. Das ist mein Linux-Notebook. Apple hat mich mit seiner Geschäftspolitik sehr enttäuscht und ich gelobe, dass mir nie mehr ein Produkt dieser Firma ins Haus kommt.

Was kommt

Die nächste Woche wird ruhiger. Montagabend Chorprobe, Mittwoch Pressekonferenz im Lokschuppen Rosenheim. Neben der Vorstellung der neuen Ausstellung Tiefsee will ich ein Interview mit der Frau machen, die Social Media betreut. SocMed ist ja mein Thema, so, wie für Joachim Gauck die Freiheit. Am Donnerstag habe ich dann ein Interview mit Mitarbeitern des Bistum Regensburg, auch hier geht es um Social Media. Am Sonntag singen wir dann mit Chor und Schola in Johann von Capistran.

Stay tuned! ;)

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In der Kategorie Allgemein, Medien, Social Media am 18.03.12 um 21:00 Uhr veröffentlicht.
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