Seit 2009 wird am 8. Juni der Welt-Ozean-Tag begangen. Das Meer ist nicht nur der Ort, aus dem wohl irgendwann mal die Vorläufer des Menschen entstiegen. Das Meer ist heute Lebensraum für viele Geschöpfe. Und es ist näher mit uns verbunden, als wir meinen. Der Lokschuppen Rosenheim hat in einer Pressekonferenz anlässlich der Ausstellung TIEFSEE darauf aufmerksam gemacht.
Der Chefredakteur von National Geografic Deutschland hat es so ausgedrückt:
Prof. Dr. Gregor Rehder vom Institut für Ostseeforschung in Warnemünde erläuterte den Zweck des Einsatzes vom Forschungsschiff Meteor: „Erstmals wird für den Zeitraum von vier Wochen der Verlauf dieser für die Ostsee typischen und ökologisch bedeutsamen sommerlichen Blaualgenblüte untersucht werden.”
Star des Lokschuppen in Rosenheim ist Rosi, die Krake. Sie hat heute auch den Ausgang des EM-Spiels zwischen Deutschland und Portugal vorausgesagt. Aber: Ein Tintenfisch ist kein Tintenfisch. Er gehört zur Gattung der Schnecken, wie Dr. Daniel Oesterwind vom Johann-Heinrich-von-Thünen-Institut erklärt:
Dr. Erwin Brunner, Moderator des Weltozeantages und Chefredakteur von NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND, betonte: „Die Ozeane sind unsere Lebensgrundlage, doch Überfischung, Verschmutzung und Klimawandel schädigen sie zunehmend.“
Mein Kollege Emmanuel Vojnic Purcar hat einen sehr guten Bericht geschrieben.
Die Hälfte der Menschen lebt in einem Korridor von 200 km um die Weltmeere. Mensch und Meer sind eng miteinander verbunden.
Die Ausstellung TIEFSEE ist noch bis 04. November 2012 geöffnet.
Montag bis Freitag: 09.00 – 18.00 Uhr; Samstag, Sonntag und Feiertags von 10.00 bis 18.00 Uhr.
Ausstellungszentrum Lokschuppen, Rathausstraße 24, 83022 Rosenheim
Rosi, das Krakenorakel hat den Ausgang des EM-Spiels Deutschland vs. Portugal vorhergesagt.
Erinnern Sie sich noch an Jules Verne? 20.000 Meilen unter dem Meer? Seit rund einem Jahrhundert haben Forscher begonnen, die Tiefsee zu ergründen. In diesem Jahr widmet der Lokschuppen Rosenheim dem Leben am Meeresgrund seine diesjährige Ausstellung. Ich war auf der Präsentation der Ausstellung und habe eine kleine Slideshow gemacht:
Die vergangene Woche war vollgepackt mit Terminen. Die einen freudig, die anderen traurig. So wia im richtigen Leben. Aber jeder einzelne Termin war es wert, ihn wahr genommen zu haben. Am Montag war Joachim Gauck in München und stellte sich bei den Wahlfrauen und -männern der CSU und deren Freunden vor. Nachzulesen ist das hier. Anschließend traf er sich mit den Fraktionen im Landtag. Ich hingegen ging in meine Kirchenchorprobe in St. Johann von Capistran.
Dienstag war Bilanzpressekonferenz der GEMA. Wichtigste Erkenntnis: Die Verwertungsgesellschaft hat die Bedeutung des Internets noch nicht erkannt. Stattdessen steht zu befürchten, dass die Bezirksdirektionen personell verstärkt mehr und mehr ausschwärmen, um Veranstaltungen zu kontrollieren. Und ACTA wollen sie auch. Pfründesicherung nennt man das wohl. Die Erkenntnis, dass Musik im Internet stattfindet, haben die Herrschaften wohl schon bekommen, allein: adäquate Umsetzung für Erlös-Sicherung ist nicht ihr Fachgebiet. Stattdessen wird restriktiv gehandelt, abgemahnt und prozessiert. Der Gedanke, dass sich hier eine Gesellschaft selber ins Abseits stellt und die besten Argumente für ihre Beerdigung liefert, drängt sich auf.
Eine Beerdigung der ‘normalen Art’ erlebte ich am Mittwoch. Die Frau eines Chorkollegen wurde zu Grab getragen. Ich habe mich als Fotograf betätigt. Beerdigung und dann das ständige Klicken des Auslösers? Das stört doch die Feier, denkt ihr? Dachte ich genauso. Ich habe es aber dennoch gemacht. Für Wolfgang. Er hatte zwar Zeit, sich auf den Abschied seiner Frau vorzubereiten, sie war lange im Pflegeheim. Aber ich habe diesen Mann gesehen und gewusst: Es stärkt ihn, wenn er sich die Fotos dereinst anschauen kann. Das war mir Ansporn und Genehmigung genug. Und er hat es verstanden. Alles andere zählt nicht.
Der Jazz nimmt seit ein paar Jahren immer mehr Raum in meinem Leben ein. Es gab Hardcore-Zeiten, wo ich jeden Abend auf BR Klassik die Stunde Jazz aufzeichnete und am Samstag die radioJazznacht bei Bayern2. Da ich aber mehr und mehr Podcasts und andere Sendungen hören muss (beruflich und so), habe ich das aufgegeben. Aber am Donnerstag war wieder Jurysitzung fürs Jazzweekend in Regensburg. Und die Mitjuroren haben sich auch wieder über meinen Auflauf gefreut.
Am Freitag war der Netzpolitische Kongress der CSU in München. Hier habe ich eine Slideshow gemacht. Ehrlich, ich hätte nicht gedacht, dass große Teile der CSU so progressiv sein können. Als ich vor gut zehn Jahren mal kurz Mitglied war, war ich zu fortschrittlich. Aber das regelt sich. :) Mein Dank der Woche geht an @Fran_Muc, die mich eingeladen hat. Und unter uns gesagt: Ich bin von ihr begeistert. Sie folgt mir seit langer Zeit auf Twitter und sie hat nen sehr klaren Blick. Ich wünsche mir mehr solche Menschen. :)
Das Wochenende habe ich mir freigenommen. Naja, nicht so ganz. Ich wollte am Samstag eine Slideshow zum #csunk2 machen. Ich habe die O-Töne gewichtet, die Foto gesichtet, geschnitten, geschrieben, eingesprochen. Und dann: iMovie von Apple funktioniert nicht mehr. Ich hatte das Programm im Dezember das letzte Mal hergenommen, nichts geändert und nichts installiert – und: es machte nicht mehr, was ich wollte. Ich habe dann beim Apple-Support angerufen, den ich noch nie brauchte. Ich habe einige Apple-Produkte. Denkste, dass du dann Hilfe kriegst. Nur gegen Zahlung eines Support-Tickets. Die Entscheidung, mein iPad an Weihnachten verkauft zu haben, bereue ich nicht. Der iPod wird, wenn er nicht mehr funktioniert, ausgetauscht gegen einen Player, der auch ogg-vorbis kann. Das Macbook ist auch ersetzbar, momentan dient es nur noch zum Aufzeichen von Radio und Fernsehen, daneben zum Twittern. Die Slideshow habe ich dann Sonntag früh mit ‘vonStolzing’ gemacht. Das ist mein Linux-Notebook. Apple hat mich mit seiner Geschäftspolitik sehr enttäuscht und ich gelobe, dass mir nie mehr ein Produkt dieser Firma ins Haus kommt.
Die nächste Woche wird ruhiger. Montagabend Chorprobe, Mittwoch Pressekonferenz im Lokschuppen Rosenheim. Neben der Vorstellung der neuen Ausstellung Tiefsee will ich ein Interview mit der Frau machen, die Social Media betreut. SocMed ist ja mein Thema, so, wie für Joachim Gauck die Freiheit. Am Donnerstag habe ich dann ein Interview mit Mitarbeitern des Bistum Regensburg, auch hier geht es um Social Media. Am Sonntag singen wir dann mit Chor und Schola in Johann von Capistran.
Stay tuned! ;)