Über Abhängigkeit und Niederbayern

Donnerstagmorgen in der Hanns-Seidel-Stiftung. Es soll über die Energiewende in Bayern diskutiert werden. Rund 100 Interessierte aus Kommunen und der Partei haben sich eingefunden. Neben den Ausführungen seitens Vertretern von Ministerien und DLR spricht auch Erwin Huber.
Er spielt mit seiner Herkunft:

Ja, genau. Dieser Erwin Huber, der nach dem Sturz Stoibers die Geschicke der CSU lenken wollte. Dieser Huber, der grade noch in einem Artikel einer im Süden erdachten Zeitung porträtiert wurde. Hier, in der Hanns-Seidel-Stiftung ist der daheim. Das merkt man dem kleinen Mann mit dem burschikosen Haarschnitt an. Er hält eine bemerkenswerte Rede. Allein deshalb, weil er seine Finger durchaus in Wunden legt.

Gut.
Er mag es sich erlauben können. Als einfacher Abgeordneter des Landtages, im BMW von Termin zu Termin fahrend, kann er durchaus genüßlich die Politik der letzten zehn Jahre passieren lassen.
Nur vordergründig bedient Erwin Huber, der Niederbayer, Ex-Parteivorsitzende, Finanzminister und Parteisoldat der CSU in seiner Rede zur Energiewende Klischees.

Bayern hatte mit dem Bayernwerk einst ein Stück Tafelsilber. Das Bayernwerk wurde regelrecht verhökert. Cui bono, fragt sich mancher: Wem nutzt es? Die Energiepolitik hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Dabei war es einmal so schön:

Erwin Huber sparte nicht an Seitenhieben …

Die ganze Rede von Erwin Huber gibt es hier.

flattr this!

In der Kategorie Bericht, Hanns Seidel Stiftung, Service, Wirtschaft am 26.07.12 um 17:53 Uhr veröffentlicht.
Es wurden folgende Tags vergeben: , , , , , , ,
Keine Kommentare

Hinterlasse eine Antwort

Rimons twitter widget by Rimon Habib