„Wir müssen auf die Prinzipien schauen”

Was macht eigentlich Professor Hans Zehetmair? Und was macht eine Politische Stiftung? Zugegeben, durchaus zwei seltsam anmutende Fragen. Wer, wie der Autor, Hans Zehetmair noch als Kultusminister erlebt hat, mag an der Person Interesse haben. Zumal einer seiner Söhne, dessen wurde ich versichert, noch immer im Nachbarort meines Geburtsortes lebt.¹

Hans Zehetmair ist Vorsitzender der Hanns-Seidel-Stiftung. Als solcher begrüßte er rund 80 junge Menschen in der Stiftung, die sich zu „Jugend im Dialog” angemeldet hatten.
Aus seiner Rede ein kurzer Ausschnitt:

Abgesehen von der bemerkenswerten Aussage, dass eine politische Stiftung nicht dem tagesaktuellen Geschäft hinterher hecheln müsse (was man ja auch als Wink in die Politik verstehen kann), waren die Grußworte auch eine Reminiszenz an vergangene Tage. Ich fand die Rede deswegen bemerkenswert, weil da ein älterer Mann der Jugend etwas an Werten mitgibt. Werte, die ich hier mal unter einem Schlagwort verorten möchte, über das ich in den nächsten Wochen sicher einen eigenen Artikel schreibe: „Stabilitas loci”.
Oder, wie mein #BIC-Mitstreiter Victor Fuchs meinte:

Im Anschluss an das Grußwort von Minister Professor Dr. h.c. mult. Hans Zehetmair hielt Professor Dr. Gerd Strohmeier einen Vortrag zum Thema „Herausforderungen in der Welt von morgen”, eine Podiumsdiskussion folgte. Nach einem Mittagsimbiss teilten sich die Teilnehmer auf drei Foren auf und diskutierten über die Themen:
· Wie verändern Internet und Soziale Medien die Politik
· Umwelt schützen – Energie sichern
· Frieden, Sicherheit und Entwicklung: Verantwortung für die „Eine Welt”

Sehr gut gelungen war, dass abschließend die Ergebnisse dieser Foren nochmals im Plenum vorgetragen wurden.

(Ausführlicher Bericht folgt noch)

_____________
¹ In den 90er Jahren war ich als Redakteur und Reporter bei Radio Alpenwelle bei einem Gelöbnis des Gebirgspionierbatallion 8. Der damalige Staatsminister Hans Zehetmair war als Vertreter der Politik und Schirmherr geladen. Zu späterer Stunde bat ich ihn um ein Interview. Eher beiläufig fragte mich Zehetmair, woher ich stamme. Meine hochdeutsche Aussprache hatte ihn dazu verleitet. Obwohl ich des Bayerischen durchaus mächtig bin, bemühte ich mich, im Radio immer hochdeutsch zu reden. Natürlich auch in Interviews wie diesem. Hans Zehetmair, ganz jovial, meinte, als ich mit „Geilenkirchen” antwortete, dass einer seiner Söhne im Nachbarort Erkelenz wohne.

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In der Kategorie Bericht, Hanns Seidel Stiftung, Kommunikation, Medien am 23.07.12 um 02:53 Uhr veröffentlicht.
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