Z’Fuaß samma schnella

In München ist Wiesn. Das heißt für die Bahn: Erhöhte Bereitschaft, mehr Personal. Alleine in den zwei Wochen des Oktoberfestes muss die Deutsche Bahn, vor allem die S-Bahn München die doppelte Kapazität an Fahrgästen verkraften.
Dieses Jahr hat die S-Bahn München deswegen nicht nur in Zusammenarbeit mit Deutscher Bahn und Bundespolizei ein verbessertes Sicherheitskonzept erarbeitet, sondern auch eine Aktion mit den Azubis gestartet: 20 Auszubildende weisen den Wiesn-Besuchern ab dem Hauptbahnhof den Weg zum Oktoberfest. Heiko Hamann, Chef des Münchner Bahnhofes, erläutert:

Vor die Aufgabe gestellt, sich eine fahrgastfreundliche Aktion zu überlegen, kamen die Azubis schnell auf eine Idee. Rund 20 Auszubildende sind im Bahnhofsmanagement beschäftigt. Sie haben die Aufgabe, die mit den Regional- und Fernzügen der Bahn ankommenden Gäste zu Fuß auf das Oktoberfest zu lotsen. Mit ihren grünen T-Shirts fallen sie im Gewirr von Reisenden und Wiesn-Besuchern auf. Pia Pflüger fasst zusammen:

Christoph Holbinger weiß zu ergänzen:

Die normale Arbeit muss aber auch noch gemacht werden, sagt Miriam Bunk:

Aber die Azubis werden von den Gästen angenommen. Michael Kuhn beschreibt das Feeling:

Darüber hinaus hat die Deutsche Bahn versucht, das Durcheinander der letzten Jahre auch vor dem Bahnhof in den Griff zu kriegen. Allzu störend waren die Fahrrad-Rikschas, die sich am Ausgang Bayerstraße aufhielten. Verbieten will und kann die Bahn das nicht, schließlich ist eine Rikschafahrt zur Wiesn ja nicht nur Vergnügen, sondern auch Entlastung der öffentlichen Verkehrsmittel. Deswegen hat man Parkplätze für die Radl-Transporteure ausgewiesen, sagt Heiko Hamann:

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In der Kategorie Bahn, Kommunikation am 25.09.12 um 23:18 Uhr veröffentlicht.
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