Vom Ende des Landkreises WS 1972, 1. Teil

Noch heute gibt es Menschen, die dem ehemaligen Landkreis Wasserburg am Inn nachtrauern. Dass dieser 1972 ge-vier-teilt wurde und an Rosenheim, Ebersberg, Mühldorf und Traunstein ging, gehört wohl zu den Phantomschmerzen. Wie es dazu kam, schilderte Peter Maicher aus dem Nachbarlandkreis Ebersberg in einem fundierten Beitrag im Gimplkeller. Mit dieser fünften Veranstaltung in diesem Jahr stellte der Heimatverein Wasserburg wieder einmal heraus, wie wichtig seine Arbeit ist.
Lasst mich kurz auf den Referenten eingehen. Peter Maicher war Jurist und zuletzt Direktor des Bayerischen Landtages. Als dieser war er der Verwaltungschef des Parlaments, sorgte also mit seinen Mitarbeiterïnnen füer den reibungslosen – und man darf sagen – geräuschlosen Ablauf des Parlamentsbetriebes. Eine weitere Funktion war seine Beschäftigung in der CSU-Landtagsfraktion – vor dem Direktorenposten – aber vielleicht deswegen auch so interessant. Er kannte die Akteure aus dieser speziellen Innensicht, die man im Landtag erhält. Ich weiß, wovon ich rede, war ich doch selber als Landtagsblogger jahrelang auf den Fluren und in den Räumlichkeiten des Landtags unterwegs. Der studierte Altphilologe und Wissenschaftler der neuen Deutschen Literatur engagiert sich heute als Heimatkundler. Nun denn, dann steigen wir in den Vortrag von Peter Maicher ein. Ich habe diesen in drei Teile aufgesplittet, damit Ihr mit gut dreimal 20 Minuten genügend Zeit habt, das Gehörte zu verarbeiten.
Sendungsnotizen:
Teil 2 dieses Vortrages hier abrufbar.
Teil 3 dieses Vortrages hier abrufbar.
Auf youtube hat der „Wasserburger Löwe“ Zeitdokumente (Audios) hochgeladen. Zur Demo gegen die Auflösung des Landkreises. Proteste und Resolution an Ministerpräsident Goppel.
Herzlichen Dank an den Heimatverein Wasserburg für die vielfältige Unterstützung. Vielleicht wollen Sie ja auch Mitglied werden?
