Das Jahr 1949 stellt für Deutschland in jeder Hinsicht ein denkwürdiges Jahr dar. Vier Jahre nach Kriegsende hatten die vier Alliierten dermaßen divergierende Interessen, dass die Prophezeiung von Winston Churchill, ein „Eiserner Vorhang“ werde Europa teilen, sich sehr schnell bewahrheitete.Im Juni 1948 ermächtigten die westlichen Alliierten die Deutschen in den Westzonen, eine Verfassung zu erarbeiten und einen Staat… Weiterlesen »
Dr. Peter Rink war lange Jahre Direktor des Luitpold-Gymnasiums in Wasserburg und hat sich als Historiker eingehend mit dem #Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland befasst.
Schon im Mittelalter differenzierten sich überall in Deutschland eine Reihe von spezialisierten Heilberufen aus. In den Quellen des Wasserburger Stadtarchivs lassen sich seit dem 15. Jahrhundert viele Spuren dieser medizinisch tätigen Frauen und Männer finden. Christoph Nonnast referiert über den aktuellen Kenntnisstand von Arbeit der Wasserburger Ärzte, Apotheker, Bader, Hebammen und ungelernten Heilpersonen vor allem vom 16.-18. Jahrhundert.
Im Theater Wasserburg gab der Heimatverein die Möglichkeit, sich gekonnt informieren zu lassen über Wolfgang Amadeus Mozart und die Volksmusik. Das bewerkstelligte Dr. Stephan Höllwerth, ein Musikwissenschaftler aus Salzburg. Unterstützt wurde er dabei vom Streichquartett „Reich an Hall“.
Konrad von Wasserburg ist eine interessante Person des Mittelalters. Und das, obwohl er nur selten in der Zeitgeschichte auftaucht. Meist dann, wenn es etwas zu beurkunden galt – oder er einen Streit anzettelte oder drin verwickelt war.
Der Hitlerputsch von 1923 kam nicht aus heiterem Himmel, sondern war die Folge von Verirrungen und Verwicklungen vor allem auch der Bayerischen Staatsregierung. Mehr dazu von Dr. Hans Hinterberger.
Mit dem Jahrbuch 2019/2020 legt der Heimatverein eine Studie über die letzten Kriegstage in Wasserburg vor. Robert Obermayr beleuchtet in seiner Arbeit detailliert, höchst kenntnisreich und auf Grundlage vieler Originalquellen die Rolle des ehemaligen Kommunisten Josef Estermann, der sowohl in den letzten Kriegstagen eine wichtige Rolle bei der Befreiung der Stadt von der NS-Diktatur, als auch in den ersten Jahren der Nachkriegsdemokratie spielte. Der Autor ordnet die Rolle Josef Estermanns klar ein und scheut sich dabei auch nicht, die „schillernden“ Seiten der Persönlichkeit Estermanns anzusprechen. Robert Obermayr, 1968 in Gars am Inn geboren, ist Diplom-Sozialpädagoge in Wasserburg und hat mehrere Jahre intensiv über Josef Estermann und die letzten Kriegstage in Wasserburg geforscht.