2015 – 2021

Am Donnerstagabend (21.01.21) um 19.48 Uhr ist Argenta von uns gegangen. Anfang Dezember diagnostizierte die Tierärztin eine fortgeschrittene Niereninsuffizienz bei ihr. Dennoch rappelte sich Argenta auf, auch über Weihnachten und den Jahreswechsel. Am Montagmorgen fand ich Blut in ihrem Urin. Diagnose der Tierärztin: kommt aus den Nieren. Die Tierärztin gab Argenta nochmal eine Schmerz- und Aufbauspritze. Doch schon am Montagabend verschlimmerte sich ihr Zustand. Dennoch kam sie zur Kuschelrunde auf mein Bett, was sie in den vergangenen Wochen kaum ausließ, auch wenn ich mich tagsüber nur mal zum Ausruhen hinlegte. Sie war sofort da. tap tap tap hüpf.
Mittwochabend lagen wir abends im Bett und hörten Bruckner. Argenta hat die Nähe zu mir genossen. Auch wenn sie mir ins Bett pieselte. Egal. Am Morgen fand ich sie auf ihrem Kratzbaum. Sie konnte sich vor Schmerzen kaum bewegen, hat aber still geduldet. Argenta hat dann nichts mehr gefressen, nichts mehr getrunken und lag nur noch in meiner Nähe auf der Couch. Am Donnerstag rief ich also die Tierärztin wieder an. Sie kam nachmittags und sagte, dass wir Argenta erlösen müssten, auch aus Gründen des Tierschutzes. Sie gab ihr eine Schmerzspritze und ich hatte noch vier Stunden, um mich von ihr zu verabschieden. Dann kam die Tierärztin wieder und dann kam der Abschied.


Es waren 11 Monate, die wir hatten. Die ersten Monate zwar nur unter der Anrichte, aber dafür seit geraumer Zeit eine unglaublich kommunikative Katze, ein Trost und eine wunderbare Begleiterin. Als die Tierärztin Argenta eingepackt hatte, lag da noch eine weiße Felllocke auf dem Sofa. Die Erinnerung hat sie mir zurückgelassen.

Sie wird kremiert und auf dem Tierfriedhof beim Krematorium in Riem beigesetzt.