Festival der ARD-Preisträger

Ausgezeichnete Musiker/-innen des weltweit renommierten Musikpreises kommen nach Wasserburg

Freitag, 19. April, 20 Uhr

Der Internationale Musikwettbewerb der ARD ist einer der renommiertesten und größten Wettbewerbe für klassische Musik. Viele heute weltberühmte Künstler wurden durch ihn gefördert und konnten anschließend ihre Karrieren weiter ausbauen. Teilnahmeberechtigt sind Musiker aller Nationen. Das Höchstalter richtet sich nach der Kategorie und liegt zumeist zwischen 25 und 28 Jahren. Jährlich treten etwa 200 Kandidaten aus 35 bis 40 Ländern an. Ausrichter ist der Bayerische Rundfunk.

Bereits von 1947 bis 1950 führte Radio Frankfurt einen „Wettbewerb für junge Solisten“ durch. Die ARD entwickelte die Idee einer Zusammenkunft junger Musiker aus aller Welt fort und veranstaltete ab 1952 jedes Jahr einen Wettbewerbsdurchgang.

Dieser entwickelte sich, gerade wegen seines jährlich wechselnden Angebots für Musiker, zu einer hoch geschätzten Einrichtung. Auch heute noch, mittlerweile vom Bayerischen Rundfunk ausgerichtet, bietet er jungen Künstlern ein Podium – solistisch wie kammermusikalisch.

Die nicht zu vermeidende Konkurrenzsituation unter den Bewerbern veranlasste die Wettbewerbsleitung, zumindest nachträglich ein Erlebnis des musikalischen Miteinanders zu schaffen. So wurde 2001 mit dem Festival der ARD-Preisträger eine Konzertreihe entwickelt, bei der die Musiker aus aller Welt gemeinsam Kammermusikwerke einstudieren und an verschiedenen Orten aufführen, so auch regelmäßig im Rahmen der Wasserburger Rathauskonzerte.

Beim ARD-Wettbewerb 2023 wurden diesmal Preise unter anderem in den Fächern Klaviertrio und Harfe vergeben. Nun kommen die ausgezeichneten Musiker/-innen, ergänzt um den Flötisten-Preisträger von 2022, Mario Bruno, nach Wasserburg, um ein anspruchsvolles wie unterhaltsames Programm zu präsentieren. Darunter Klaviertrios von W.A. Mozart und Joseph Haydn, und – in unterschiedlichen Besetzungen und Bearbeitungen – exquisite Werke für Flöte, Violine, Harfe, Violoncello und Klavier von Jacques Ibert, Camille Saint-Saens, Eugene Goossens und der französischen Komponistin Louise Farrenc.

Karten unter www.rathauskonzerte.de oder in der Touristinfo im Rathaus, Tel. 08071/105-22.
Foto: Daniel Delang

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